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Lvov/Lemberg. Panoramma der Altstadt
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Lvov/Lemberg. Panoramma der Altstadt
Sonntag, 05 Februar 2012

Liebe Gäste, wir würden  Sie gerne mit unserem lieben Kiew im neuen 2012 Jahr vertraut machen!      

Artikel

„Schwarze Perle“ von Lvov

Sophia Kiewskaja, Journalistin
Extra für „Prime Excursion Bureau“

Die am Ausgang der Renaissance-Epoche errichtete prächtige Kapelle auf einem der Zentralplätze Lvovs - ist eine Art Hymne  für Kunst der Bildhauer, Maler, Steinschnitzer, die ein echtes Meisterwerk geschaffen hatten. Schon über 400 Jahre schmückt die Hauptstadt der West-Ukraine die Boims Kapelle der namhaften ungarischen Dynastie, deren Vertreter nicht nur in der Geschichte der Stadt, sondern auch in der Weltgeschichte berühmt wurden.

Mystische Orte Kiews

Michail KALNIZKY, Historiker.
Extra für «Prime Excursion Bureau».

Es existiert einen Volksglaube, dass auf dem Kahlen Berg in Kiew die Hexen aus der ganzen Welt zusammenkämen, um gemeinsam mit Vampiren den „Sabbat“ zu feiern und  auf sog. “Metschiki” (Holzmesser, mit welchen Hanffasern vom Stängel losgelöst werden) „per Luft“ zu reiten ; hier sollten die neuen Hexen ihre alten „Kolleginnen“ kennen lernen, welche den ersten allerlei Hexereien beibringen.

Hier wandern die Erinnerungen an verflossene Jahre

Helena SMOVZHENKO, Stadtführerin.
Extra für «Prime Excursion Bureau».

Sobald  Sie von der Hektik und Lärm der Stadt müde werden, von Betrachtung des unendlichen Verkehrsstroms   und Einatmung der Luft von modernsten Errungenschaften der Zivilisation satt haben sowie Ihnen einfach Ruhe und etwas ungewöhnliches,  romantisches fehlen würden, kommen Sie dann hier bestimmt zurecht… Hier, wo die  verwickelten Alleen im englischen Landschaftsstil eine Menge von Geheimnissen der Vergangenheit in sich geheim halten und die Bäume fähig sind die unausstehlichste Hitze zu ertragen, wo die Zeit ihren Lauf  verlangsamt  und macht sich auch auf einem Bänkchen bequem -  hier im Mariinsky Park!

Goldenes Zeitalter der ukrainischen Fotografie

Alexander TRATSCHUN, Historiker der inländischen und ausländischen Fotografie
Extra für «Prime  Excursion Bureau»

Der nicht gleichgültige Blick auf die Entwicklung bzw. Evolution der ukrainischen Fotografie (1839-2008) zeigt, dass deren goldenes Zeitalter auf den Zeitraum 1887-1915 fällt. Fotografie kam in die Ukraine im Sommer 1839 (Lvov/Lemberg, J. Gloyzner). In Kiew und Odessa kamen die ersten  Fotographen in der ersten Hälfte 1840-er, in Kharkow -1851 zum Vorschein. Außer den üblichen Aufnahmen, wie Porträts, Gruppenbilder, Landschaftsbilder etc., trieb die Keime auch Dokumentar- und Wissenschaftsfotographie. 

Über den Steilhängen schwebende

Michail GAVRILENKO, Journalist.
Extra für «Prime Excursion Bureau»

Andreas-Kirche schwebt über den Kiewer Steilhängen wie ein zierliches Porzellanspielzeug. Wie viel Wundervolles, Leichtsinniges, Lebensfröhliches des XVIII. Jahrhunderts verkörpert und beinhaltet sie, offenbart die Epoche der fröhlichen „Zarin Elizabeth“, der unaufdringlichen Pracht  des Meisterwerkes von Rastrelli! Wie verstand denn der Große architektonische „Zauberer“ dem Barock beinahe  Musiktönen entlocken zu können! Es scheint, als ob die Andreas-Kirche eine hohe harmonische Note in der Sonate von Kiewer Tempeln sänge.  

Wiege der ukrainischen Ausbildung

Viktoria NAIDA, Journalistin
Extra fürPrime Excursion Bureau

Als in jüngster Vergangenheit der 500-UAH-Geldschein im Umlauf zum Vorschein kam, erwiesen sich auf dessen beiden Seiten die Darstellung des Akademiegebäudes, das  sich auf dem Kontraktplatz der Unterstadt Podol befindet und das Porträt des hervorragenden ukrainischen Philosophen, eines der berühmtesten Absolventen der Akademie – Grigory Skovoroda. Diese Thematik ist der ältesten Lehranstalt der Ukraine – Kiewer Mogyla-Akademie gewidmet.  Hier entstand, hielt stand und entwickelte sich die ukrainische Bildung.

Der Riese aus Zhitomir-Gebiet: der höchste Mensch des Planeten lebt in der Ukraine

Inessa BlUM, Journalistin
Extra für „Prime Excursion Bureau“

Gigantische Größe ist eine schwere Last für deren Besitzer. Wie auch jede Naturanomalie, fesseln die „mega“- hohen Menschen auf sich die Aufmerksamkeit, manchmal  auch eine ungesunde. Häufig verzichten solche Leute auf unnötigen „Ruhm“ und hektisches „Gedränge“ um ihre Person und möchten ein „normales“ Leben führen. So eine Art Mensch ist Leonid Stadnik – der höchste Mann des Planeten, der über 257 cm hoch ist.  

Kitajevo: Legenden und Wahrheit von „Kiewer Athos“

Andrei  KLINSKY, Journalist
Extra fürPrime Excursion Bureau

Wie würden Sie darauf reagieren, wenn es sich plötzlich herausstellt, dass ein Mönch-Eremit, an welchen Sie sich mehrmals für einen Rat bzw. mit einem Bekenntnis wandten, sich als eine Frau erwies…? Das bringt Sie freilich wenigstens zum Staunen. Und wenn Sie erfahren, dass es auf dem Kiewer Boden außer dem berühmten Kiewer Höhlenkloster Lawra noch die unterirdischen Höhlen gibt, wo einst die Mönchen ihre Zuflucht fanden? All diese Fragen sind mit einer der herrlichen und malerischen Ortschaften im Süden Kiews –Kitajevo-Einsiedelei verbunden, wo sich das St. Dreifaltigkeitskloster befindet, in dem das Pfingsten für das größte kirchliche Fest gilt.    

„Das fünfte Element“ für „Million Dollars“: bezaubernde Kiewerin Milla Jovovich

Inessa Blum, Journalistin
Extra für „Prime Excursion Bureau“

Ihr voller Name wird in verschiedenen Quellen unterschiedlich geschrieben. Genauer zu sagen – nicht der Name, sondern die Namen. Milica Bogdanowna  (mehr korrekter - Borgievna) nach russischer und ukrainischer Tradition; Milica Natascha in Tradition von Montenegro – nach ihrem Vater, liebliches Mädchen und Hollywooder „Retterin der Menschheit“ Milla – all dies ist unsere Landfrau, Kiewerin namentlich Jovovich.

Operettentheater

Michail Kalnizky  - Historiker, Forscher des Kiewer Altertums.
Extra für „Prime Excursion Bureau“ . 

In dieser Saison begeht das Kiewer akademische Operettentheater  seinen 75-Jahrestag. Dieses markante Datum ist damit verbunden, dass 1934 im Gebäude auf der Krasnoarmeiskaja-Str., 53   eine stationäre Mitgliedschaft des Kiewer staatlichen Theaters für Musikkomödie herausgebildet wurde, das unmittelbarer Vorgänger des heutigen Operettentheaters war. Ein Jahr später fanden schon seine Aufführungen   statt.

Mariä Schutz und Fürbitte: ab Konstantinopel bis Kiew

Grigori MELNICHUK, Catherine SKRIPNIKOVA, Journalisten

14. Oktober – Tag von Mariä Schutz und Fürbitte. Es gibt in Kiew über zehn Kirchen mit diesem Namen. Laut einer Legende soll sich dieser Feiertag unmittelbar auf die Kiewer Fürsten Askold und Dir sowie die erste Taufe/Christianisierung in Rus beziehen.

 

Partnerstädte von Kiew

Skibin Evgeniy, Stadtführer, Dolmetscher.

Der 28. April ist der internationale Tag der Partnerschaft zwischen den Städten. Über die Entstehung der Partnerschaftsbewegung existieren zwei Versionen. Die erste weist auf die Initiative von Veteranen der französischen Widerstandsbewegung im Jahre 1957 auf, als in Paris die internationale Außenregierungsorganisation – Weltföderation von Partnerstädten gestiftet worden ist.

Denkmal für die Stadtgründer

Inessa BLUM, Journalistin
Extra für «Prime Excursion Bureau»

Kiew hat viele Symbole – von heiliger Sophien- Kathedrale und Andreas-Kirche bis zum Glockenturm des Höhlenklosters und Monument Mutter-Heimat. Schon seit drei Jahrzehnten ist in diese Liste durch die sog. „Ladja“ (Benennung eines kleineren Kampfschiffes im alten Russland) erweitert:  Denkmal für Stadtgründer, Brüder Kij, Stschek, Choriv und ihre Schwester Lybid. Dieses Denkmal bezieht sich nicht nur auf die uralte Legende, es hat auch eine Sonderbedeutung...

Geister und Gespenster des Kiewer Opernhauses

Inessa BLUM, Journalistin.
Extra für «Prime Excursion Bureau».

Ob der Geist des berühmten Reformatoren des Russischen Imperiums, dessen namhaften Ministerpräsidenten Pjotr Stolypin in Couloirs der Kiewer Staatsoper schwebt?  Wer weiß?  Über Poltergeist wird es hier nicht geklagt. Doch der erschallte Schuss am 1.September 1911 im Parterre des Opernhauses hatte die Geschichte für immer geändert. Das Theater selbst wurde nicht nur zu einer Bühne, wo Drama der Kunst gespielt wird, sondern auch zum Ort der menschlichen Tragödie.

Kein leichtes Geschick der Residenz: Hauptpalast der Hauptstadt und Wechselfälle dessen „Lebens“

Inessa BLUM, Journalistin
Extra fürPrime Excursion Bureau

Als die Imperatorin Elisabeth Petrowna – wahrscheinlich die einzige unter russischen Monarchen, die sich tatsächlich respektvoll der Ukraine gegenüber verhielt – die Entscheidung traf in Kiew eigenen Palast errichten zu lassen, die Stadt erstarrte vor Erwartung. Endlich könnte die uralte Hauptstadt des Russischen Landes die Chance erhalten deren Ruhm als  Regierungsresidenz zurückkriegen zu können.  Es hat doch nicht geklappt…

Außerordentlicher und Bevollmächtigter Botschafter von Frankreich in der Ukraine Herr Jacques FAURE: „MIT DEM KOSAKEN SIRKO TREFFE ICH MICH FAST JEDEN TAG…“

Ganz in der Nähe von der Sophien- Kathedrale befindet sich die Botschaft Frankreichs in der Ukraine. Zusammen mit dem Leiter der diplomatischen Mission – dem Außerordentlichen und Bevollmächtigten Botschafter von Frankreich in der Ukraine Herrn Jacques FAURE blättern wir die gemeinsamen Seiten in der Geschichte unserer Länder.

Verteidigungsattache bei der Schweizerischen Botschaft in der Ukraine Herr Christoph BRUN: „ALS GEOGRAPHISCH, KULTURELL UND GESCHICHTLICH INTERESSIERTEM MENSCHEN BOT JEDE STADT BZW. GEGEND IN DER UKRAINE SEHR VIEL“

Schweiz – Paradies im Zentrum Europas. Staat, welcher sich mit solchen Begriffen wie Banksystem, Uhren, Schokolade, Taschenmesser, Wintersportorte, unberührte Schönheit der Natur  assoziiert  und eine große Anziehungskraft als ein Land des hohen Lebensniveaus, respektablen Zeitvertreibes, der Musterfürsorge für eigene Bürger besitzt.  Und welcher Meinung sind die Schweizer über unser Land? Wie stellen sie sich Ukraine vor? Was erleben sie während ihres Aufenthalts bei uns?

Schauspiele in Kiewer Staatsoper

Seit 1901 steht an der Kreuzung von zwei lärmenden Zentralmagistralen Kiews ein schönes Bauwerk, das vom hervorragenden Architekten W. Schröter errichtet worden ist. Einst war es das Theater in Zarenrussland mit der größten Opernbühne: Breite: 34,3 m., Tiefe: 17,2 m., Höhe: 22,7m. Es war mit der modernsten Technik ausgestattet und das Gebäude war so robust, dass dessen Rekonstruktion erst nach 80 Jahren benötigt wurde.

Die Geschichte der ständigen Theateroperntruppe beginnt im Jahre 1867. Das ursprüngliche Gebäude brannte 1896 nieder. Danach entstand das heutige Bauwerk, das im Jahre 1911 zum Zeuge eines tragischen Ereignisses wurde – während der Aufführung  wurde der Ministerpräsident des russischen Imperiums P. Stolipin erschossen. Dieser Schuß, der den Lauf der russischen sowie in großer Masse auch der Weltgeschichte geändert hatte, verlieh  dem Theater eine gewisse fatale Aura, über welche alle hervorragenden Opernbühnen der Welt verfügen sollten.

Askolds Grab. Die ersten Christen. Barbarei des Stalin-Regimes.

Natalja TschernezkajaKiewerin,   Journalistin.
Extra fürPrime Exkursion Bureau.

Kiewer Stadtviertel Petschersk – ist ein besondere Ortschaft, die sich durch eigenes   Altertum kennzeichnet: die Wiege der russischen Orthodoxie – Höhlen-Kloster „Lawra“, einer der größten Befestigungskomplexe in Europa,  Stadtteil der Adligen „Lipky“… Es gibt hier auch ganz besondere Orte, die wahrscheinlich nicht so auffällig erscheinen, doch über unglaublich  starkes Kiewer Kolorit und die einmalige Aura des Altertums verfügen.  Gerade zu solchen Orten kann man sog. „Uhorskoje Urotschische“ (Ungarischer Hügel)  zählen, der heute mehr als Askolds Grab bekannt ist.

Kleines Louvre. Honore de Balzac in der Ukraine. Liebesgeschichte von Honoré de Balzac und Gräfin Ewelina Hanska

Krawez Tamara, Einwohnerin der Stadt Zhitomir,
extra für „Prime Excursion Bureau“.

Paris, Pariserinnen…  Beinahe jeder Ukrainer bzw. jede Ukrainerin träumt davon, dort einmal gewesen zu sein. Der Große Franzose und Romanschreiber, dessen Name man in der ganzen Welt kennt -  Honore de Balzac hat eine große Menge von Büchern über die Liebe und Frauen geschrieben, fand hingegen seine Liebe in der Ukraine, im Dorf Werkhownja vor Stadt Berditschew des Zhitomir-Bezirkes

Aus der Geschichte der Mezhigorskaja-Straße

Michail Kalnizky, Kenner des Kiewer Altertums,
extra für „Prime Excursion Bureau“

Eine der Straßen, an deren Kreuzung sich „Prime Excursion Bureau“ befindet, heißt Mezhigorskaja.  Dieser Name stammt von der Ortschaft Mezhigorie (was so gut, wie „zwischen Bergen“ bedeutet), welche vor Kiew liegt, und in deren Richtung diese Straße führt.

Das grüne Herz und geistiges Heim von Kiew

Skibin Evgeniy, Stadtführer von „Prime Excursion Bureau“

Südlich von Kiewer Höhlenkloster auf den malerischen Hügeln befindet sich seit jeher die Ortschaft, welche die Bezeichnung Sverinez hat. Schon in den Zeiten der alten Kiewer Rus waren hier die Jägerländereien der Fürsten. In selben Zeiten hat diese Gegend auch den Mönchen gut aufgefallen: so entstand eines der bekanntesten Klöster -Wydubezky. Etwa neun Jahrhunderte später entstand hier noch ein geistiges Heim –das Jonah-Kloster. Und im XX. Jh. begann auf diesem Territorium das „grüne Herz“ von Kiew zu klopfen. Schon mehr als 70 Jahre befindet sich hier der Kiewer Nationale Botanischer Garten namens N. Grischko.  

Gotik über der Stadt

Pavel KovaljovJournalist,
extra für "Prime Excursion Bureau"  

110 Jahre zuvor hatte man auf der Wassilkovskaja-Straße - die schon damals eine rege Stadtmagistrale war-  etwas Ungewöhnliches beobachtet: in einer Riesenbaugrube rammte man die Betonpfähle ein. Zehn Jahre sind vergangen, bevor sich im Dezember 1909  die spitzigen Türme des katholischen Doms über der Stadt erhoben. So entstand der St. Nikolaus-Dom in Kiew.

UNESCO-Welterbe in der Ukraine

Skibin Evgeniy,
Stadtführer, Dolmetscher

1972 hat UNESCO die Welterbekonvention zum Schutz des Kultur- und Naturerbes verabschiedet, die 1975 in Kraft trat. Die ex- UdSSR СССР ratifizierte die Konvention am 9. März 1988. Bis April 2009 wurde die Welterbekonvention von 186 Länder-Teilnehmern ratifiziert.

Vergessene Legende

Vitaly Borispolez, Dichter
extra für "Prime Excursion Bureau" .

Ich kehrte aus einem auf der Landkarte verlorenen Städtchen zurück. Wozu bin ich hingeflogen, ist schwer zu sagen. In der letzten Zeit war ich erstaunlich nicht imstande mein Verhalten und meine Handlungen  verstehen zu können. Ich hatte das Gefühl, als ob mir ständig etwas fehlte. Intuitiv fühlte ich etwas Wichtiges verloren zu haben, doch was genau, konnte ich mich drin nicht zurechtfinden. Es sei möglich sich selbst.

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