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Das Nationale historische Memorialschutzgebiet „Feld der Berestovo-Schlach“ (Dorf Pljaschewo im Rovno-Gebiet)
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Mittwoch, 23 Mai 2012

Liebe Gäste, wir würden  Sie gerne mit unserem lieben Kiew im neuen 2012 Jahr vertraut machen!      

Artikel > Die Deutschen in der Geschichte Kiews. Lebenslauf des Professoren Friedrich Mering.


Skibin Evgeniy, Stadtführer, Dolmetscher Prime Excursion Bureau. 

Laut Chroniken  besitzen die Deutschen in der Geschichte unserer Stadt ein bedeutendes Kapitel.  Die ersten deutschen Ansiedler erscheinen im russischen Imperium  Ende des XVIII Jahrhunderts auf die Einladung und unter dem Beistand der Kaiserin Katherine II.

Die ersten Deutschen hatten sich im damaligen Kiew im alten Stadtteil Podol (sog. Unterstadt) niedergelassen. Der mehr bekannte darunter war Herr Georg Bunge – Gründer der ersten Apotheke, die noch eine längere Zeit die einzige in der Stadt war (später zur Apotheke-Museum geworden).

Die Deutschen  in der Geschichte Kiews. Lebenslauf des Professoren Friedrich Mering.

Bild 1.  Wappen der Dynasti Bunge

  Schon in der zweiten Hälfte des XIX Jh. wurde in Kiew eine mächtige Einwanderung von Deutschen beobachtet.  Im öffentlichen Leben der Stadt, an der Universität – die damals als Zentrum des intellektuellen Lebens der Stadt galt – spielten eine bedeutende Rolle die ganzen deutschen Dynastien von Bunge, Rennenkampf,  Struve. Die medizinische Fakultät wurde fast  völlig von deutschen Professoren geleitet, wie: Bergmann, Brennhaupt, Rinek, Lesch, Mering*, Miram, Tritshel. Auch andere Fakultäten waren  durch
deutsche Professur vertreten; Professoren: Avenarius, Vogel, Schiller, Eichelmann, Lindemann.

                                                                        *       *       *
*Professor für Medizin Herr Friedrich Mering war nach Kiew aus Sachsen  1845 umgezogen und hatte hier eine glänzende Karriere gemacht sowie sich einen kolossalen Respekt verschaffen.  Er war ein ehrwürdiger  Mensch und genoss große Achtung  nicht nur in Kiew, sondern auch im ganzen Süd-westlichen Land. Der Lebenslauf des Professoren Mering ist interessant und beachtenswert. 

Laut damals im russischen Imperium geltenden Gesetzen  wurden die ausländischen Diplome und Ränge amtlich nicht anerkannt. Deshalb sollte der Sohn eines örtlichen Arztes aus einer kleinen Siedlung vor  Dresden, Student der Akademie für Medizin in Dresden sowie Absolvent der Leipziger Universität (1841-1845) seine  Qualifikation in Russland  bestätigen. 

Nach der Wiederholungsprüfung an der Kiewer St. Vladimir-Universität standen dem jungen Arzt eine fünfjährige Praxis und die Schulung vor. In diesem Zeitraum gelang es sich Mering nicht nur „umqualifiziert“ zu haben, sondern wurde ihm der Professorengrad  verliehen, er erhielt den „russischen“ Vornamen  Fjodor Fjodorovitsch und  knüpfte günstige Bekanntschaften und Verbindungen an.

1845 ist in Stadt Poltava (Zentralteil der Ukraine)  der Arzt  Friedrich Mering eingetroffen. Ein großer Teil von Ländereien dieser Region gehörte dem Grafen Speransky.  Der aus „Sachsen ausgewiesene“ Doktor behandelte  hier die Gutsbesitzerfamilien des ganzen Bezirkes. 

Sehr schnell die russische Sprache beherrschend, eilte der 23-jährige Sachse eine gewisse Stelle in seinem Fach zu kriegen. Nach dem Verlauf einer Zeit ist er nach Petersburg gefahren, um sich auf die Doktorprüfung vorbereiten zu können. Hier wurde er im Landhospital-Nr: 1 als Prosektor unter der Leitung des medizinischen Prominenz Professoren Pirogov  angestellt. Das professionelle Interesse beider berühmten Spezialisten ist in die freundschaftlichen Beziehungen  hinübergewachsen, welche Mering und Pirogov das ganze Leben lang pflegten.

Bis zu seinem Umzug nach Kiew, solange er auf den Wettbewerb über die Lehrstuhlgenehmigung an der Kiewer Universität wartete, betrieb er ärztliche Behandlung im Landgut des Adelsmarschalls und Millionärs  Grigori Tarnovsky im Tschernigover- Gouvernement. Bald wurde Mering zu einer  angesehenen Person im Kreise der  wohlhabenden Intelligenz. Im Sommer 1853 leistete er hier den Treueid dem russischen Imperium gegenüber.  Kurz darauf hat  er  die Vertreterin des bekannten Adelsstandes Tomara geheiratet. 

Die medizinische Karriere von Friedrich Mering (protégé des Professoren Pirogov)  ging wie geschmiert. Er hat erfolgreich seine öffentliche Dissertation  bestanden. 1853 ist er nach Kiew im Rang von  College- Assessor zurückgekehrt  und war als Aspirant der Medizinischen Wissenschaften an der Kiewer Universität tätig; ein Jahr später ist er zum extraordinären Professor erklärt worden.

Im Januar 1856  unternahm Doktor Mering eine Geschäftsreise zum Aufstellungsort der Südlichen Armee,  um die Untersuchung  der Typhus-Epidemie vor Ort zu vollziehen. Später wurde er für diese Aktion mit dem Orden von St. Anna des III Grades ausgezeichnet.

Als der praktizierende Arzt leitete Friedrich Mering die therapeutische Abteilung im Militärhospital,  später war er Berater  im Krankenhaus an der Lehranstalt für adelige Jungfrauen und an der Fachschule der Gräfin  Levaschova. Fjodor Mering unterrichtete auch an der Universität und wurde von Studenten als Lieblingslektor gegolten.

Parallel zur medizinischen Laufbahn wuchs Doktor Mering rangmäßig auch im Bürgerdienst: nach seiner  Behauptung im Adelstand (1860) wurde er des Titels eines Hofberaters mit Rangfolge gewürdigt,  1861 wurde  er zum  College- Berater und 1864 zum Staatsrat mit  Altersfolge. Seit 1871  und  17 Jahre lang  war er Sprecher der Kiewer Duma. 

Unter seinen Patienten waren in der Tat  sämtliche Vertreter von High Society des Gouvernements, Gouverneurfamilien, Universitätskameraden  etc. Doch Herr Mering hatte auch die unbemittelten Bürger behandelt. Gerade diesen hatte er seinen makellosen und hohen Ruf sowie allgemeine Ehre zu verdanken. Wie ein echter Arzt  begab sich Mering in weit abliegende Örter um einem Kranken benötigte  Hilfe leisten zu können. Dabei behandelte er die armen Leute gratis.

Fjodor Mering war durch sein hohes Professorengehalt und jährliches Einkommen von 3500 Rubeln der reichste Arzt im Imperium, der über  ein Millionenvermögen verfügte.   Er war ein leidenschaftlicher Erwerber von Grundstücken im Zentrum Kiews. 

Nach seinem Umzug in Kiew fing Fjodor Mering mit dem Einkaufen von Grundstücken im Stadtzentrum und zwar im aristokratischen Stadtteil Lipki (Linden) an. 

Der leidenschaftliche «Grundstücksammler» hatte ein riesiges Gelände in diesem Stadtteil erworben, das sich von der Institutskaja-Str. bis zur Lutherische-Str. und von der Hauptsraße Kreschtschatik  bis zur Bankovaja-Str. hinzog.  Hier befand sich  ursprünglich ein prächtiger Park mit dem Teich, an deren Stelle heute ein schöner Platz mit einem einmaligen Springbrunnen und dem ukrainischen Drama-Theater namens Ivan Franko (ehemaliges Zaren-Theater von Solovzov) zu bewundern sind. Diese Ortschaft ist besonders schön und kennzeichnet sich durch besondere Architektur der umliegenden Bauwerke, die tatsächlich sehenswert sind.

Doktor Mering hatte den  Ausbau der Bankovaja-Str. investiert, die durch sein Eigentum  verlegt worden war, und ließ dessen großes Territorium mit schönen Bauwerken ausbauen. Die alten Mauern eines davon wurden zur Basis  des Gebäudes, in dem heute das Sekretariat des Präsidenten der Ukraine seinen Sitz hat.

Doktor Merings Ableben war eine traurige Seite in der Geschichte unserer Stadt. Um das letzte Geleit der hervorragenden Persönlichkeit und dem Menschen zu geben, sind bis zu hunderttausend  Kiewer zusammengekommen (Einwohnerzahl machte damals etwa 165.000 aus!). An dem Tag, als in der Lutherischen Kirche die Messe für den Verstorbenen gelesen wurde sowie am Tag seiner Beerdigung, waren die Hauptstraße Kreschtschatik und alle umliegenden Strassen von Leuten völlig gestaut, viele weinten offenherzig.

Der Kiewer Journalist Jaron schrieb: «Sein Tod war großer Kummer nicht nur für seine Familie und Angehörigen, sondern auch für  alle  Stadteinwohner. Die Messe für den Verstorbenen  war bedeutend: man konnte zum ersten Mal in Kiew eine Messe sehen, an welcher der lutherische Pastor, die orthodoxen Priester  und  Rabbiner teilgenommen hatten; es war der beste und anschaulichste Beweis der unbegrenzten Liebe von Kiewern dem Fjodor Mering gegenüber».

 

*       *       *


Die besten Geschäfte in der Kreschtschatik- Straße hatten die Aushängeschilder mit deutschen Namen: „Würste, Bouillon von Liesel“, „Brötchen von Kirchheim“, „Konditorei von Stiefler", „Musikinstrumente von Neklenburg“, „Werkzeuge von Fallberg“, „Uhren von Leischke“; der Schuhmacher Klug und der Schneider Lüdmer  hatten eigene Kundschaft, die Blumenzüchter Benedicks, Vesser, die Brauerei von Richter, Badeanstalt von Mikhelson – dies  waren damals Begriffe in Kiew.  Die Deutschen fühlten sich wohl und bereicherten sich. Sie waren alle wohlhabenden Geschäftsleute und Hauseigentümer.

Was gibt`s noch zu sagen, wenn die Generalgouverneure die Herren Hasenwinkel und Hesse waren, Vize-Gouverneur  - Baumgarten, Polizeimeister – von Gyubbenet?!

Selbstverständlich, hielten sich die Deutschen für die ganz loyalen russischen Staatsangehörigen, doch ließen sich nicht russifizieren. Sie versammelten sich viele Jahrzehnte hindurch in der lutherischen Kirche, um ihre internen Angelegenheiten, Fragen, Probleme etc. erörtern zu können, gewiss, ausschließlich in deutscher Sprache. 

Die Deutschen  in der Geschichte Kiews. Lebenslauf des Professoren Friedrich Mering.

Bild 2. Lutherische St. Katherina- Kirche, XIX Jh.

  Am Anfang dieses Artikels wurde der Name von Herrn Georg Bunge – Gründer der ersten Apotheke erwähnt.

Solange die deutsche Gemeinde klein war, fanden alle Gottesdienste im Wohnhaus des Apothekers statt. Nachdem sie sich erweiterte, ist  in der Spasskaja-Str. in der Unterstadt Podol  1794—1795 eine schlichte Holzkirche zu Ehren der St. Katherina errichtet worden.

Diese Kirche war 1811 während einer der schrecklichsten  Feuerbrünste  vieler Zeiten niedergebrannt.
Für den Bau einer neuen Kirche hatte die Stadtverwaltung den Lutheranern einen unbebauten Platz im Stadtteil Lipki (Linden) zur Verfügung gestellt.

 Am 25. Juni 1812 wurde dort der Grundstein  für die nächste Holzkirche der St. Katherina gelegt. Es waren damals schwere Zeiten des Krieges mit Napoleon und das Geldmittel für den Bau dieser Kirche zu sammeln war sehr problematisch.
 Die Kirchenvorsteher hatten ihre Immobilien zu  verpfänden, um  auf die dadurch erhaltenen Gelder die neu Kirche weiterzubauen.

Nach dem Ablauf einiger Jahre wurden die Schulden getilgt und eine ausgezeichnete Orgel für die Kirche  bestellt.

Nach der Beschreibung der Zeitgenossen war die fertig gebaute Kirche hell, sauber und im Inneren schlicht eingerichtet,  sie hatte keine Verzierung außer Darstellung von Apostel Paulus und dem Porträt  von Martin Luther.


 

Das heutige Ziegelgebäude der Lutherischen St. Katherina-Kirche ist nach dem Projekt des Architekten, Lutheraners Ivan Strom gebaut worden. Die Kiewer Deutschen dachten schon längst an die Möglichkeit eine fundamentale Kirche bauen zu können. Bei der aktiven Beteiligung der Gattin des Rektors von St. Vladimir-Universität  Herrn Rudolf Trautfetter hatte man die entsprechenden Geldmittel für dieses Vorhaben kassiert.

Der Architekt Strom - der zu dieser Zeit  schon das Gebäude der Kadettenlehranstalt in Kiew gebaut hatte – verzichtete auf  das Honorar und hat in recht kürzer Zeit das entworfene Projekt  der Gemeinde vorgelegt.

Den Bau hatte noch ein Deutsche Herr Paul Schleifer geleitet. Von ihm stammt auch  der innere Kirchendekor.

Das heutige Gebäude des  Gebethauses  wurde 1857 eingeweiht.  Außer ihrer Eleganz kennzeichnete sich die Kirche durch die außergewöhnliche Akustik.  Etwas später hatte der Kaufmann der ersten Gilde Herr Köln für die neue Orgel gespendet, die Gemeinde erwarb  noch dazu das Bild „Erlöser – Erscheinen dem Apostel Thomas“. 

Auf dem Gelände der Kirche wurde eine lutherische Lehranstalt für die Kinder gegründet, wo alle Fächer in Deutsch unterrichtet wurden.  Die Straße, wo dieser  Sakralbau  liegt, erhielt den Namen Lutheranskaja und ist eine der schönsten in der Stadt.  

Friede und  Gelassenheit verlassen die Kirchenwände nachdem Kiew die „Bolschewiki- Genossen“  besetzt hatten. Es wurde mit den Verfolgungen der Geistlichen angefangen und 1937 verhaftete man die letzten lutherischen Pastoren.  Ein Jahr später wurde die Gemeinde aufgelöst und die Kirche geschlossen.

Bald darauf hatte man drin zuerst einen Klub, dann ein Lager und anschließend 1973 die Direktion des staatlichen Museums für Architektur und  Lebensweise untergebracht. 

Die Wiedergeburt der lutherischen Gemeinde erfolgte erst Anfang 1990 sobald diese die entsprechenden Gesetze ließen. Im Zeitraum 1998-2000 wurde die volle Rekonstruktion der St. Katherine-Kirche vollzogen. 

Es gibt in unserer Stadt eine Reihe anderer Sehenswürdigkeiten, Denkmäler, Gedenkstätten, die über das Leben und Tätigkeiten  von Kiewern deutscher Herkunft  erzählen.

Erwähnungswert ist  auch ein ganzes Städtchen von gotischen Familiengrüften, Grabmalen mit deutschen Inschriften auf dem alten deutschen Friedhof, der sich  auf dem Bajikovaja-Berg befindet.
 



21.05.2012  «Schlichtes Häuschen“ des Zucker-Managers

 Alexander  MIKHAILIK, Journalist

Im Jahre 1912 ließ Herr Michail Schestakov - der Geschäftsführer der Zuckerfabriken des Zuckermagnaten Fjodor Tereschtschenko – für sich eine Stadtvilla bauen, in der einst Josip Broz Tito (Staatspräsident Jugoslawiens 1953-80) empfangen worden war und der letzte Sekretär der kommunistischen Partei der Ukraine Vladimir Schtscherbitsky arbeitete. 

 


11.05.2012  Natalija Pukshyn: „Wir schenken die positiven Emotionen!“

 Natalija  – kreative Direktorin von „Prime Excursion Bureau“ – elegante,  freudige und sehr angenehme in Umgang und  Geschäftsverkehr Dame. Sie leitet nicht nur virtuos die Travel Company,  sondern liebt aufrichtig das Geschäft,  dem sie sich vollkommen hingibt.

 


17.04.2012  Im Ring des Ruhmes. Über die Brüder Klitschko

 Nikolai KULAKOV, Journalist

Extra für „Prime Excursion Bureau“

Ohne sie – das einmalige Phänomen des Weltsportes, würde sich Ukraine nach wie vor mit Tschernobyl assoziiert und als ein  merkwürdiger Raum, „Terra incognita“ der Weltgeographie  bleiben. Die Brüder Klitschko  haben im wahrsten Sinne des Wortes für die Ukraine einen Platz im Rating des Weltruhmes „herausgeschlagen“. Jetzt ist Ukraine als die Heimat  der Großen Sportler weltweit bekannt.

 


19.03.2012  Gründung des Apothekenwesens in Kiew

   Eugen SKIBIN, Guide-Dolmetscher, extra für „Prime Excursion Bureau“    

Im Altertum wurden die Heilmittel unmittelbar von denen hergestellt, wer sich mit der Gesundheit der Kranken beschäftigte: Kurpfuscher, Schamanen, Zauberer, волхвами Wahrsagerinnen etc. Erst mit der Zeit erfolgte die Abtrennung und die Apotheken erwarben die Selbständigkeit. Die Erfahrung in der Behandlung der Kranken, die Angaben über die speziellen Kräuter, Heilmittel der Naturherkunft wurden schon seit den Urzeiten der Kiewer Rus von einer Generation zu anderer weitergeleitet bzw. vererbt. Im Altertum verkauften die „Wunderdoktoren“ auf den Marktplätzen die Heilkräuter, Tinkturen, Amuletten, leisteten die medizinische Hilfe, allerlei Empfehlungen und… die Zukunft voraussagten. 

 

 


08.02.2012  Christi- Geburt -Kirche in der Unterstadt Podol

 Michail KALNIZKY, Historiker, Forscher des Kiewer Altertums.

Extra für «Prime Excursion Bureau».

In der Geschichte Kiews sind wenige Christi-Geburt-Kirchen bekannt. Die bekannteste darunter befindet sich auf dem Postplatz („Potschtovaja“-Ploschtschad) der Unterstadt Podol. Erst vor einigen Jahren wurde diese Kirche aus dem „Nichtsein“ zurückgeholt, in dem sie  viele  Jahrzehnte verblieb.  

 


12.01.2012  „Schwarze Perle“ von Lvov

Sophia Kiewskaja, Journalistin
Extra für „Prime Excursion Bureau“

Die am Ausgang der Renaissance-Epoche errichtete prächtige Kapelle auf einem der Zentralplätze Lvovs - ist eine Art Hymne  für Kunst der Bildhauer, Maler, Steinschnitzer, die ein echtes Meisterwerk geschaffen hatten. Schon über 400 Jahre schmückt die Hauptstadt der West-Ukraine die Boims Kapelle der namhaften ungarischen Dynastie, deren Vertreter nicht nur in der Geschichte der Stadt, sondern auch in der Weltgeschichte berühmt wurden.


21.12.2011  Mystische Orte Kiews

Michail KALNIZKY, Historiker.
Extra für «Prime Excursion Bureau».

Es existiert einen Volksglaube, dass auf dem Kahlen Berg in Kiew die Hexen aus der ganzen Welt zusammenkämen, um gemeinsam mit Vampiren den „Sabbat“ zu feiern und  auf sog. “Metschiki” (Holzmesser, mit welchen Hanffasern vom Stängel losgelöst werden) „per Luft“ zu reiten ; hier sollten die neuen Hexen ihre alten „Kolleginnen“ kennen lernen, welche den ersten allerlei Hexereien beibringen.


14.12.2011  Hier wandern die Erinnerungen an verflossene Jahre

Helena SMOVZHENKO, Stadtführerin.
Extra für «Prime Excursion Bureau».

Sobald  Sie von der Hektik und Lärm der Stadt müde werden, von Betrachtung des unendlichen Verkehrsstroms   und Einatmung der Luft von modernsten Errungenschaften der Zivilisation satt haben sowie Ihnen einfach Ruhe und etwas ungewöhnliches,  romantisches fehlen würden, kommen Sie dann hier bestimmt zurecht… Hier, wo die  verwickelten Alleen im englischen Landschaftsstil eine Menge von Geheimnissen der Vergangenheit in sich geheim halten und die Bäume fähig sind die unausstehlichste Hitze zu ertragen, wo die Zeit ihren Lauf  verlangsamt  und macht sich auch auf einem Bänkchen bequem -  hier im Mariinsky Park!


04.12.2011  Goldenes Zeitalter der ukrainischen Fotografie

Alexander TRATSCHUN, Historiker der inländischen und ausländischen Fotografie
Extra für «Prime  Excursion Bureau»

Der nicht gleichgültige Blick auf die Entwicklung bzw. Evolution der ukrainischen Fotografie (1839-2008) zeigt, dass deren goldenes Zeitalter auf den Zeitraum 1887-1915 fällt. Fotografie kam in die Ukraine im Sommer 1839 (Lvov/Lemberg, J. Gloyzner). In Kiew und Odessa kamen die ersten  Fotographen in der ersten Hälfte 1840-er, in Kharkow -1851 zum Vorschein. Außer den üblichen Aufnahmen, wie Porträts, Gruppenbilder, Landschaftsbilder etc., trieb die Keime auch Dokumentar- und Wissenschaftsfotographie. 


21.11.2011  Über den Steilhängen schwebende

Michail GAVRILENKO, Journalist.
Extra für «Prime Excursion Bureau»

Andreas-Kirche schwebt über den Kiewer Steilhängen wie ein zierliches Porzellanspielzeug. Wie viel Wundervolles, Leichtsinniges, Lebensfröhliches des XVIII. Jahrhunderts verkörpert und beinhaltet sie, offenbart die Epoche der fröhlichen „Zarin Elizabeth“, der unaufdringlichen Pracht  des Meisterwerkes von Rastrelli! Wie verstand denn der Große architektonische „Zauberer“ dem Barock beinahe  Musiktönen entlocken zu können! Es scheint, als ob die Andreas-Kirche eine hohe harmonische Note in der Sonate von Kiewer Tempeln sänge.  


05.10.2011  Wiege der ukrainischen Ausbildung

Viktoria NAIDA, Journalistin
Extra fürPrime Excursion Bureau

Als in jüngster Vergangenheit der 500-UAH-Geldschein im Umlauf zum Vorschein kam, erwiesen sich auf dessen beiden Seiten die Darstellung des Akademiegebäudes, das  sich auf dem Kontraktplatz der Unterstadt Podol befindet und das Porträt des hervorragenden ukrainischen Philosophen, eines der berühmtesten Absolventen der Akademie – Grigory Skovoroda. Diese Thematik ist der ältesten Lehranstalt der Ukraine – Kiewer Mogyla-Akademie gewidmet.  Hier entstand, hielt stand und entwickelte sich die ukrainische Bildung.


30.09.2011  Der Riese aus Zhitomir-Gebiet: der höchste Mensch des Planeten lebt in der Ukraine

Inessa BlUM, Journalistin
Extra für „Prime Excursion Bureau“

Gigantische Größe ist eine schwere Last für deren Besitzer. Wie auch jede Naturanomalie, fesseln die „mega“- hohen Menschen auf sich die Aufmerksamkeit, manchmal  auch eine ungesunde. Häufig verzichten solche Leute auf unnötigen „Ruhm“ und hektisches „Gedränge“ um ihre Person und möchten ein „normales“ Leben führen. So eine Art Mensch ist Leonid Stadnik – der höchste Mann des Planeten, der über 257 cm hoch ist.  


09.09.2011  Kitajevo: Legenden und Wahrheit von „Kiewer Athos“

Andrei  KLINSKY, Journalist
Extra fürPrime Excursion Bureau

Wie würden Sie darauf reagieren, wenn es sich plötzlich herausstellt, dass ein Mönch-Eremit, an welchen Sie sich mehrmals für einen Rat bzw. mit einem Bekenntnis wandten, sich als eine Frau erwies…? Das bringt Sie freilich wenigstens zum Staunen. Und wenn Sie erfahren, dass es auf dem Kiewer Boden außer dem berühmten Kiewer Höhlenkloster Lawra noch die unterirdischen Höhlen gibt, wo einst die Mönchen ihre Zuflucht fanden? All diese Fragen sind mit einer der herrlichen und malerischen Ortschaften im Süden Kiews –Kitajevo-Einsiedelei verbunden, wo sich das St. Dreifaltigkeitskloster befindet, in dem das Pfingsten für das größte kirchliche Fest gilt.    


10.08.2011  „Das fünfte Element“ für „Million Dollars“: bezaubernde Kiewerin Milla Jovovich

Inessa Blum, Journalistin
Extra für „Prime Excursion Bureau“

Ihr voller Name wird in verschiedenen Quellen unterschiedlich geschrieben. Genauer zu sagen – nicht der Name, sondern die Namen. Milica Bogdanowna  (mehr korrekter - Borgievna) nach russischer und ukrainischer Tradition; Milica Natascha in Tradition von Montenegro – nach ihrem Vater, liebliches Mädchen und Hollywooder „Retterin der Menschheit“ Milla – all dies ist unsere Landfrau, Kiewerin namentlich Jovovich.


31.07.2011  Operettentheater

Michail Kalnizky  - Historiker, Forscher des Kiewer Altertums.
Extra für „Prime Excursion Bureau“ . 

In dieser Saison begeht das Kiewer akademische Operettentheater  seinen 75-Jahrestag. Dieses markante Datum ist damit verbunden, dass 1934 im Gebäude auf der Krasnoarmeiskaja-Str., 53   eine stationäre Mitgliedschaft des Kiewer staatlichen Theaters für Musikkomödie herausgebildet wurde, das unmittelbarer Vorgänger des heutigen Operettentheaters war. Ein Jahr später fanden schon seine Aufführungen   statt.


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