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Stadt Tschernigov, Eletskiy-Kloster 11. Jh , Kollegium 16. Jh., Erlöser-Kirche 11. Jh., Katherinas Kirche 18. Jh.
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Mittwoch, 23 Mai 2012

Liebe Gäste, wir würden  Sie gerne mit unserem lieben Kiew im neuen 2012 Jahr vertraut machen!      

Artikel >  Gotik über der Stadt

 

  Gotik über der Stadt

Blick auf den Dom

Pavel KovaljovJournalist,
extra für "Prime Excursion Bureau"  

110 Jahre zuvor hatte man auf der Wassilkovskaja-Straße - die schon damals eine rege Stadtmagistrale war- etwas Ungewöhnliches beobachtet: in einer Riesenbaugrube rammte man die Betonpfähle ein. Zehn Jahre sind vergangen, bevor sich im Dezember 1909 die spitzigen Türme des katholischen Doms über der Stadt erhoben. So entstand der St. Nikolaus-Dom in Kiew.  

In jenen stürmischen Zeiten drang der technische Fortschritt in unsere Stadt mit präzedenzloser Geschwindigkeit ein.

 Auf den Straßen klapperten die Straßenbahnwagen,  funktionierte schon die Standseilbahn „Funiculaire“, die Wohnungen von Kiewern   erschütterten die Telefonklingeln, qualmten die ersten Autos.

„Bau-Mekka“… des Imperiums – Kiew wurde  zu schöpferischem Labor der kreativen Technologien. Die eigenartige Geländeform der Stadt hätte die  Architekten-Projektanten beinahe „dressiert“.  Es wurden in der Stadt die Bauwerke und die Anlagen aller möglichen Schattierungen des siegreichen Jugendstils (Modern) errichtet. «Tout neveau – tout beau»: alles Neue – ist schön, Neoklassizismus, neorussischer, neoromanischer Baustil, Neogotik...

Im ungestümen Wachstum der „Kiewer Stile“, Farben, Zeichnungen,  Entdeckungen etc. ist Er – Nikolaus-Dom geboren worden – Phantasiefrucht des Grossen Kiewer Architekten Gorodetsky. Salamander, Chimären und Drachen  richteten sich in Kiew erstmals hier – auf den Fassaden und in Interieuren der Dom-Spille,  tarnten sich als Abflussrinnen, verkrochen sich  unter Kapitellen,  umringten die Glasmalerei.  Was erspähten sie damals? Das ХХ. Jahrhundert?

Ein langer Weg zur Schönheit
Ende des XIX. Jh. lebten in Kiew ca. 40.000 Katholiken. Die alte katholische Alexander-Kirche, die in der Nähe der Hauptstrasse Kreschtschatik steht,  reichte schon längst für alle Gläubigen nicht aus.

Am 8.Dezember 1896  wendeten sich die Kiewer Katholiken an den Gouverneur mit dem Gesuch über den Bau eines neuen Gotteshauses. Das Gesuch wurde von 864 Personen unterzeichnet, es waren die Adligen, Professoren,  Bauern, Händler...

Der Bauplatz für neue Kirche wurde lange aufgesucht. Die offizielle Genehmigung erfolgte am 30. März 1898 unter Signatur des Innenministers.

Im Mai desselben Jahres fand in der Stadtsduma die Sitzung anläßlich der Schaffung von Baukomitee. Es wurden 12 Personen gewählt. Auf der Liste  sind die  angesehenen Mitglieder der katholischen Stadtgemeinde eingetragen: Hofjägermeister des Grafen W. Branizky, Mitglieder der Stadtduma W. Oltarzhevsky und S. Romischevsky, der Industrielle J. Anzhievsky,  Kammerjunker des Hofes Graf J. Potozky und andere. Als Vorsitzende des Komitees wurde der Ehrenweltrichter L. Jankovsky gewählt.

Das Komitee machte sich aktiv auf die Arbeit  – es begann die Spendensammlung und wurde gleichzeitig das Wettbewerb um das beste Bauprojekt erklärt.  Zur Realisierung wurde das Projekt des 24-jährigen Studenten des Petersburger Instituts für Bürgeringenieure S. Volovsky genehmigt. In Rücksicht darauf, dass er keine praktische Erfahrung hatte,  wurde mit Arbeitsprojektierung, Leitung und Aufsicht über den Bau der junge Architekt V. Gorodetsky beauftragt.  Auf solche Weise wurde Nikolaus-Dom zum schöpferischen von V. Gorodetsky und nur die Experten können genau erklären welche Bauelemente bzw. Ausstattungsbesonderheiten von S. Volovsky und V. Gorodetsky stammen. Obwohl dem Letzten bereitete die andauerte Baugeschichte des Gotteshauses nicht nur das schöpferische Vergnügen, sondern auch eine Reihe von Erprobungen…

Im August 1899 fand der feierliche Gottesdienst anlässlich des Baubeginns statt. Man kann nach damaliger Presse fast alle Ereignisse verfolgen, die mit der Geschichte des Baus verbunden waren.  Regelmäßig wurde Information über die Spendenbeträge von 5 bis mehrere tausend Goldruber  veröffentlicht. Selbst der Haupt des Baukomitees Herr L. Janovsky spendete 10 000 Goldrubel. Jeder opferte das, was er imstande war. Außer Geld auch Schmuck, Ikonen, Teppiche… Innerhalb von zehn Jahren,  solange der Dom im Bau war, hatten die Privatpersonen insgesamt über 500 000 Goldrubel gespendet. Dabei wurde er im noch nicht vollkommen gebauten Zustand eingeweiht. Es erklärte sich dadurch, dass außer der ursprünglich vorgesehenen prunkvollen Ausstattung, verteuerten sich im Laufe des Baus die Ingenieurarbeiten.

Der Bauplatz der Kirch befand sich auf dem breiten Tal des Flusses Ljibed. Der Grund hier ist wackelig -  Lehm und Sand. Deshalb sollte man über die neuen Technologien der Fundamentbefestigung nachdenken.  Architekt Gorodetsky und die Mitglieder des Baukomitees hatte eine riskante Entscheidung getroffen, indem sie sich auf den Ingenieur A. Straus verlassen hatten. Dieser hatte vorgeschlagen das Fundament  auf Betonrammpfähle zu legen.  Es war die Novation in damaliger Architektur, und dabei der Weltbedeutung! Sogar die Amerikaner kamen nach Kiew, um diese Ingenieurlösung von Straus zu sehen. Außerdem wurde in den Baukonstruktionen noch eine Innovation eingesetzt – Stahlbeton.

Es muß erwähnt werden, dass Gorodetsky überhaupt ein Wegbereiter in Bautechnologien war und verfügte über einmalige Ingenieurintuition.  Sein legendäres „Haus mit Chimären“ baute er auch in komplizieren geologischen Bedingungen auf zwei verschiedenen Fundamenttypen und als Material für die Skulpturen verwendete erstes Mal in der Baupraxis Zement. Er hatte dieses Haus während des andauerten Baus des Nikolaus- Domes gebaut und solange die Eisenbetonkonstruktionen der achtkantigen Turmspitzen langsam nach oben krochen, kam er mit der Errichtung von vielen anderen Bauwerken in Kiew zurecht. 

Am 6. Dezember 1909 wurde der Dom eingeweiht. Die Ausstattung war noch nicht vollendet, als die Predigtworte des Gottesdienstes ertönten unter dessen Gewölben. Feierliches graurosiges Interieur, österreichische Orgel, Marmorstatuen,  Terracottabodenbelag mit erlesenen Flieseneinsetzen machten den Eindruck. Firma „Ernst Tode“ aus Riga hatte extra für diesen Dom wunderschöne Glasmalerei angefertigt, die zum Stolz des Gotteshauses wurde. Die Glasmalerei in drei großen Fenstern des Hauptaltars stellen  die Szenen von Geburt, Leiden und Auferstehung Christi dar.  Im rechten Schiff ist das Glasbild mit dem Motiv Mariä Verkündigung  und etwas tiefer - Veranschaulichung zum Gebet „Freue dich Marie“ zu sehen. Im linken Schiff ist Patron des Domes St. Nikolaus dargestellt und unter ihm ist die Darlegung des Gebetes „The Lord's Prayer“ angebracht. Auch die anderen Fenster sind mit schönen Glasbildern verziert.

Die Kathedrale war mit der Marmoraltarbühne mit den Skulpturen „Jungfrau Marie und Jesus Christus“ geschmückt. Außer dem Hauptaltar gab es noch hier vier kleinere – von Gottesmutter, Heiligen Nikolaus, Heiligen Antonius, Herzen von Jesus.

 Gotik über der Stadt
   

 Die ganze Prunkausstattung war durch sechs Bronze- und Kristallkronleuchter, zehn Wandleuchter, geschnitzte Bänke, teuere Kirchengefäße etc. ergänzt.  Die katholische Kathedrale war einer der reichsten Sakralbauten in der Stadt. Die Gemeinde geizte nicht mit den Mitteln für die Ausstattung des Domes.  Die Spenden flossen bis zum Einbruch der sog. „Oktoberrevolution“-Zeit in Sankt-Petersburg…

 Von Außen gab die Ausstattung dem inneren Interieur nicht nach.  Gorodetsky und sein beständiger Partner der Bildhauer Elio  Salja. ließen ihrer Phantasie den freien Lauf. Die Balkons der Türme sind durch die chimäreartigen Geschöpfe gestützt. Etwas höher unter den Kuppelnunterbauten erstarrten noch mehr geheimnisvolle Geschöpfe. Krabben, Drachen mit Froschpfoten, Greifen auf den Turmspitzen, Salamander an den Eingangsbogen... Das sind doch keine „architektonische Unmäßigkeiten“.  Gorodetsky kannte sehr gut die Symbolik jeder Gestalt. Seit je waren all diese „Schreckengestalten“ in katholischen Europa gar nicht ohne Grund an den Außenmauern der Kathedralen angebracht worden. So, z.B., Salamander als geschlechtslos Lebewesen wird als Symbol der Keuschheit gegolten. In der christlichen Kunst bedeutete Salamander auch die Ergebenheit dem Glauben und die Tugend. Die Greifen symbolisierten – ungeachtet des nicht „göttlichen“ Äußeren – nicht mehr und nicht weniger, als doppeltes Wesen von Jesus Christus – den Herrn Gott und den Menschen. Es wurde dabei auch die orientalische Interpretierung der Gestaltung von Greif entlehnt, welche Symbol der Wachsamkeit bedeuten sollte (diese Symbole sind an der Fassade der Nationalbank der Ukraine angebracht, um „deren Schätze“ zu bewachen. (Allerdings ist es das Baumeisterwerk von Architekten A. Kobelev).

Es gibt hier auch die Gestaltung von Luzifer.  Gewiss, ist er in einer misslichen Lage dargestellt - über dem Zentralgiebel wird er vom Archistratigus Michael niedergetreten, der als Patron unserer Stadt gilt. Aber die bösen Kräfte schlichen sich sowohl zum Gotteshaus, als auch in ganzes Land heran. Es kam die Zeit des kämpferischen Atheismus und im Schicksal des Tempels fangen   tatsächlich die „chimärische“ Periode an.

Plagezeit

Konfiszierun Wie es damals üblich war, wurde zuerst das Gotteshaus einer systematischen Konfiszierung der kirchlichen Besitzwerte unterzogen. Weiterhin wurde dessen erster Vorsteher - Pater Joseph Zmigrodsky nach Sibirien (Solovky) verbannt, wo er 1935  umgekommen war. Ein Jahr später wurde der Dom geschlossen und „tüchtig“  geplündert. Fast die ganze innere Ausstattung samt Marmorskulpturen sind verschwunden. Die werte Glasmalerei ist im größten Teil heil geblieben und freute das Auge.  In der Kathedrale war ein Lager untergebracht. Während des Krieges wurde das Gotteshaus schweren Erprobungen unterzogen.  Seine auffallenden  Türme waren zu merkliche Orientierungspunkte für die Flugangriffe und es ist  erstaunlich wie die „heldenmütigen“ Genossen nicht auf den Gedanken kamen die Kathedrale schon 1941 zu sprengen.

Sofort nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges erlebte der Tempel eine interessante Episode – er wurde in einem Film „gedreht“. Das geschah 1945 im Film „Sigmund Kolosovsky“ über einen polnischen  Illegalen. In diesem Film stellte der Dom eine polnische katholische Kirche, in welcher sich die Haupthandelsperson vor den deutschen Okkupanten versteckte.

Für einige Jahrzehnte wurde das Gotteshaus zu einem „Regimeobjekt“. Hier wurde ein Archiv  untergebracht. Doch nicht nur…  Die hohen Turmspitzen des Domes ließen auf sich die Aufmerksamkeit seitens der „kompetentesten“ Behörde in der UdSSR ziehen: es wurde entschieden hier die sog. „Radiostörstation“ zu unterbringen, welche versuchte die „feindlichen“ Radiosendungen (wie z.B. Radio „Das freie Europa“) für die sowjetischen Bürger nicht zugänglich zu machen. In diesem Zeitraum wurde die Kirche der nächsten Entheiligung unterzogen – die ursprünglichen Glasmalereien sind als „religiöses Rauschgift“  vernichtet worden.

In 1970-er entstand direkt unter der Kathedrale eine Metro-Linie. Diese ist bis heute der Hauptgrund des  permanenten Havariezustandes  der Kirche. Das Baumeisterwerk  von Gorodetsky verstarb allmählich… Und nur dank ständigen Beschwerden seitens Mitarbeiter des Archives auf die unmögliche Vibration und  den für die Dokumentation schädlichen Schimmel, verließ das Archiv dieses Bauwerk.

 1978 kamen die positiven Änderungen im Schicksal des Domes. Ministerkabinett der Ukrainischen Sowjetrepublik hatte einen Beschluss   über die Gründung eines Zentrums für Orgel- und Kammermusik gefasst.  Der Konzertsaal sollte im rekonstruierten St. Nikolaus-Dom untergebracht werden. Diese Rettungsidee  für die Kirche war kein Zufall. Es war am Vorabend der Olympiade-80 in der UdSSR. Es sollte den Ausländern gezeigt werden, dass die Religion im kommunistischen Land geachtet wird!  

Es standen sehr komplizierte Arbeiten bevor: Fundament retten, Wasser auspumpen, Interieur wiederherstellen usw. Selbstverständlich, sollte auch eine neue Orgel hergestellt werden. Damit befassten sich die tschechischen Spezialisten aus der Stadt Krnov. Die Orgel von Fa. «Rieger-Kloss» wurde entsprechend den Interieurs und den Bauformen des ehemaligen Domes hergestellt. Die prächtige Orgel aus dem roten und schwarzen Holz wurde zu einer der besten in der UdSSR.  Diese Orgel hat  55 Register, die auf drei  manuellen Klaviaturen und Fußhebeln eingeteilt sind, hat 3846 Röhre verschiedener Durchmesser (von 13 mm bis 6 m). Ein mächtiges Instrument ist für breite Klangfarbenpalette und Musikschattierungen geeignet.  

Während der Rekonstrukton, die vier Jahre dauerte, wurde besonders die Interieurs  beachtet. In Baltikum hatte man die neuen Glasmalereien, in der Westukraine – Polstermöbel und Parkettboden hergestellt.

Das Leben ist in den Dom zurückgekehrt.  Doch, die neuen Zeiten sind gekommen und seit 1980-er entfalteten sich die Streitigkeiten über das weitere Schicksal der Kirche. Die Gottesdienste wechseln sich mit den Orgelkonzerten seit 1992 ab. Solche „Kooperation“  zw. Religion und der Kunst ist nicht so rosig: die katholische Gemeinde erhebt den Anspruch auf den ganzen Dom. Dabei sind für das Zentrum der Orgel- und Kammermusik keine neue Räumlichkeiten vorgesehen. Das ist die Angelegenheit des Staates, der dafür über keine Mittel verfügt… Beunruhigt dabei das Schicksal der Orgel, die speziell den Ausmaßen  und der Akustik der Kathedrale angepasst ist. Sie ist im Altarraum und nicht an den Choren, wie üblich ist, aufgestellt.  Wäre die Orgel um ein Paar Meter umgestellt worden, würde diese ihr Tönen erheblich verlieren.

Im Jahre 2001 hatte den St. Nikolaus-Dom der Römische Papst Johannes Paul II eingeweiht. M Jahre 2009 trifft der Dom die Gäste zu seinem 100-jährigen Jubiläum mit der  feierlichen Messe. Die Orgel wird dabei bestimmt spielen und man hegt die Hoffnung, dass  das Problem der Koexistenz von Gebet und Musik eine friedliche Lösung  findet, denn die römisch-katholische Kirche ist in der Ukraine für ihre Toleranz Dialogbereitschaft  berühmt.



21.05.2012  «Schlichtes Häuschen“ des Zucker-Managers

 Alexander  MIKHAILIK, Journalist

Im Jahre 1912 ließ Herr Michail Schestakov - der Geschäftsführer der Zuckerfabriken des Zuckermagnaten Fjodor Tereschtschenko – für sich eine Stadtvilla bauen, in der einst Josip Broz Tito (Staatspräsident Jugoslawiens 1953-80) empfangen worden war und der letzte Sekretär der kommunistischen Partei der Ukraine Vladimir Schtscherbitsky arbeitete. 

 


11.05.2012  Natalija Pukshyn: „Wir schenken die positiven Emotionen!“

 Natalija  – kreative Direktorin von „Prime Excursion Bureau“ – elegante,  freudige und sehr angenehme in Umgang und  Geschäftsverkehr Dame. Sie leitet nicht nur virtuos die Travel Company,  sondern liebt aufrichtig das Geschäft,  dem sie sich vollkommen hingibt.

 


17.04.2012  Im Ring des Ruhmes. Über die Brüder Klitschko

 Nikolai KULAKOV, Journalist

Extra für „Prime Excursion Bureau“

Ohne sie – das einmalige Phänomen des Weltsportes, würde sich Ukraine nach wie vor mit Tschernobyl assoziiert und als ein  merkwürdiger Raum, „Terra incognita“ der Weltgeographie  bleiben. Die Brüder Klitschko  haben im wahrsten Sinne des Wortes für die Ukraine einen Platz im Rating des Weltruhmes „herausgeschlagen“. Jetzt ist Ukraine als die Heimat  der Großen Sportler weltweit bekannt.

 


19.03.2012  Gründung des Apothekenwesens in Kiew

   Eugen SKIBIN, Guide-Dolmetscher, extra für „Prime Excursion Bureau“    

Im Altertum wurden die Heilmittel unmittelbar von denen hergestellt, wer sich mit der Gesundheit der Kranken beschäftigte: Kurpfuscher, Schamanen, Zauberer, волхвами Wahrsagerinnen etc. Erst mit der Zeit erfolgte die Abtrennung und die Apotheken erwarben die Selbständigkeit. Die Erfahrung in der Behandlung der Kranken, die Angaben über die speziellen Kräuter, Heilmittel der Naturherkunft wurden schon seit den Urzeiten der Kiewer Rus von einer Generation zu anderer weitergeleitet bzw. vererbt. Im Altertum verkauften die „Wunderdoktoren“ auf den Marktplätzen die Heilkräuter, Tinkturen, Amuletten, leisteten die medizinische Hilfe, allerlei Empfehlungen und… die Zukunft voraussagten. 

 

 


08.02.2012  Christi- Geburt -Kirche in der Unterstadt Podol

 Michail KALNIZKY, Historiker, Forscher des Kiewer Altertums.

Extra für «Prime Excursion Bureau».

In der Geschichte Kiews sind wenige Christi-Geburt-Kirchen bekannt. Die bekannteste darunter befindet sich auf dem Postplatz („Potschtovaja“-Ploschtschad) der Unterstadt Podol. Erst vor einigen Jahren wurde diese Kirche aus dem „Nichtsein“ zurückgeholt, in dem sie  viele  Jahrzehnte verblieb.  

 


12.01.2012  „Schwarze Perle“ von Lvov

Sophia Kiewskaja, Journalistin
Extra für „Prime Excursion Bureau“

Die am Ausgang der Renaissance-Epoche errichtete prächtige Kapelle auf einem der Zentralplätze Lvovs - ist eine Art Hymne  für Kunst der Bildhauer, Maler, Steinschnitzer, die ein echtes Meisterwerk geschaffen hatten. Schon über 400 Jahre schmückt die Hauptstadt der West-Ukraine die Boims Kapelle der namhaften ungarischen Dynastie, deren Vertreter nicht nur in der Geschichte der Stadt, sondern auch in der Weltgeschichte berühmt wurden.


21.12.2011  Mystische Orte Kiews

Michail KALNIZKY, Historiker.
Extra für «Prime Excursion Bureau».

Es existiert einen Volksglaube, dass auf dem Kahlen Berg in Kiew die Hexen aus der ganzen Welt zusammenkämen, um gemeinsam mit Vampiren den „Sabbat“ zu feiern und  auf sog. “Metschiki” (Holzmesser, mit welchen Hanffasern vom Stängel losgelöst werden) „per Luft“ zu reiten ; hier sollten die neuen Hexen ihre alten „Kolleginnen“ kennen lernen, welche den ersten allerlei Hexereien beibringen.


14.12.2011  Hier wandern die Erinnerungen an verflossene Jahre

Helena SMOVZHENKO, Stadtführerin.
Extra für «Prime Excursion Bureau».

Sobald  Sie von der Hektik und Lärm der Stadt müde werden, von Betrachtung des unendlichen Verkehrsstroms   und Einatmung der Luft von modernsten Errungenschaften der Zivilisation satt haben sowie Ihnen einfach Ruhe und etwas ungewöhnliches,  romantisches fehlen würden, kommen Sie dann hier bestimmt zurecht… Hier, wo die  verwickelten Alleen im englischen Landschaftsstil eine Menge von Geheimnissen der Vergangenheit in sich geheim halten und die Bäume fähig sind die unausstehlichste Hitze zu ertragen, wo die Zeit ihren Lauf  verlangsamt  und macht sich auch auf einem Bänkchen bequem -  hier im Mariinsky Park!


04.12.2011  Goldenes Zeitalter der ukrainischen Fotografie

Alexander TRATSCHUN, Historiker der inländischen und ausländischen Fotografie
Extra für «Prime  Excursion Bureau»

Der nicht gleichgültige Blick auf die Entwicklung bzw. Evolution der ukrainischen Fotografie (1839-2008) zeigt, dass deren goldenes Zeitalter auf den Zeitraum 1887-1915 fällt. Fotografie kam in die Ukraine im Sommer 1839 (Lvov/Lemberg, J. Gloyzner). In Kiew und Odessa kamen die ersten  Fotographen in der ersten Hälfte 1840-er, in Kharkow -1851 zum Vorschein. Außer den üblichen Aufnahmen, wie Porträts, Gruppenbilder, Landschaftsbilder etc., trieb die Keime auch Dokumentar- und Wissenschaftsfotographie. 


21.11.2011  Über den Steilhängen schwebende

Michail GAVRILENKO, Journalist.
Extra für «Prime Excursion Bureau»

Andreas-Kirche schwebt über den Kiewer Steilhängen wie ein zierliches Porzellanspielzeug. Wie viel Wundervolles, Leichtsinniges, Lebensfröhliches des XVIII. Jahrhunderts verkörpert und beinhaltet sie, offenbart die Epoche der fröhlichen „Zarin Elizabeth“, der unaufdringlichen Pracht  des Meisterwerkes von Rastrelli! Wie verstand denn der Große architektonische „Zauberer“ dem Barock beinahe  Musiktönen entlocken zu können! Es scheint, als ob die Andreas-Kirche eine hohe harmonische Note in der Sonate von Kiewer Tempeln sänge.  


05.10.2011  Wiege der ukrainischen Ausbildung

Viktoria NAIDA, Journalistin
Extra fürPrime Excursion Bureau

Als in jüngster Vergangenheit der 500-UAH-Geldschein im Umlauf zum Vorschein kam, erwiesen sich auf dessen beiden Seiten die Darstellung des Akademiegebäudes, das  sich auf dem Kontraktplatz der Unterstadt Podol befindet und das Porträt des hervorragenden ukrainischen Philosophen, eines der berühmtesten Absolventen der Akademie – Grigory Skovoroda. Diese Thematik ist der ältesten Lehranstalt der Ukraine – Kiewer Mogyla-Akademie gewidmet.  Hier entstand, hielt stand und entwickelte sich die ukrainische Bildung.


30.09.2011  Der Riese aus Zhitomir-Gebiet: der höchste Mensch des Planeten lebt in der Ukraine

Inessa BlUM, Journalistin
Extra für „Prime Excursion Bureau“

Gigantische Größe ist eine schwere Last für deren Besitzer. Wie auch jede Naturanomalie, fesseln die „mega“- hohen Menschen auf sich die Aufmerksamkeit, manchmal  auch eine ungesunde. Häufig verzichten solche Leute auf unnötigen „Ruhm“ und hektisches „Gedränge“ um ihre Person und möchten ein „normales“ Leben führen. So eine Art Mensch ist Leonid Stadnik – der höchste Mann des Planeten, der über 257 cm hoch ist.  


09.09.2011  Kitajevo: Legenden und Wahrheit von „Kiewer Athos“

Andrei  KLINSKY, Journalist
Extra fürPrime Excursion Bureau

Wie würden Sie darauf reagieren, wenn es sich plötzlich herausstellt, dass ein Mönch-Eremit, an welchen Sie sich mehrmals für einen Rat bzw. mit einem Bekenntnis wandten, sich als eine Frau erwies…? Das bringt Sie freilich wenigstens zum Staunen. Und wenn Sie erfahren, dass es auf dem Kiewer Boden außer dem berühmten Kiewer Höhlenkloster Lawra noch die unterirdischen Höhlen gibt, wo einst die Mönchen ihre Zuflucht fanden? All diese Fragen sind mit einer der herrlichen und malerischen Ortschaften im Süden Kiews –Kitajevo-Einsiedelei verbunden, wo sich das St. Dreifaltigkeitskloster befindet, in dem das Pfingsten für das größte kirchliche Fest gilt.    


10.08.2011  „Das fünfte Element“ für „Million Dollars“: bezaubernde Kiewerin Milla Jovovich

Inessa Blum, Journalistin
Extra für „Prime Excursion Bureau“

Ihr voller Name wird in verschiedenen Quellen unterschiedlich geschrieben. Genauer zu sagen – nicht der Name, sondern die Namen. Milica Bogdanowna  (mehr korrekter - Borgievna) nach russischer und ukrainischer Tradition; Milica Natascha in Tradition von Montenegro – nach ihrem Vater, liebliches Mädchen und Hollywooder „Retterin der Menschheit“ Milla – all dies ist unsere Landfrau, Kiewerin namentlich Jovovich.


31.07.2011  Operettentheater

Michail Kalnizky  - Historiker, Forscher des Kiewer Altertums.
Extra für „Prime Excursion Bureau“ . 

In dieser Saison begeht das Kiewer akademische Operettentheater  seinen 75-Jahrestag. Dieses markante Datum ist damit verbunden, dass 1934 im Gebäude auf der Krasnoarmeiskaja-Str., 53   eine stationäre Mitgliedschaft des Kiewer staatlichen Theaters für Musikkomödie herausgebildet wurde, das unmittelbarer Vorgänger des heutigen Operettentheaters war. Ein Jahr später fanden schon seine Aufführungen   statt.


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