Skibin Evgeniy,
Stadtführer, Dolmetscher
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1852 wendete sich der Metropolit Filaret an die Einwohner unserer Stadt mit der Idee eine Gedenk- Kathedraleanlässlichder 900-Jahrfeier der Christianisierung von Kiewer Rus auf den heiligen Hügeln zu errichten, die den ruhmreichen Taten von Wladimir dem Großen würdig sein könnte.
Dieser Aufruf des Metropoliten, der als erster 7.000 Rubel gespendet hatte, fand den Anklang in den Herzen der Gläubigen und Städter: innerhalb von sieben Jahren hatten die Kiewer ca. 100.000 Rubel gesammelt und das Kiewer Höhlen-Kloster hatte für den Bau ca. 1 Mio. Ziegel geliefert, die in seinem eigenen Ziegelwerk hergestellt worden waren.
Am 15. Juni 1862, dem Wladimir-Gedenktag hatte der Metropolit Arsenij den Grundstein zur zukünftigen Wladimir-Kathedrale gelegt.
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Das ursprüngliche Projekt war im alten byzantinischen Baustil vorgesehen, der für die Sakralbauten in der Kiewer Rus während Regierungszeiten von Großfürsten Wladimir und Jaroslav dem Weisen typisch war. Laut diesem Projekt sollte die immense Kathedrale im Grundriss eine Kreuzform haben und mit dreizehn Kuppelngekrönt werden. Diese kühne Idee konnte durch den Mangel an Finanzen nicht realisiert werden und das vorhandene Projekt war umgearbeitet worden. Dadurch haben wir heute eine „reduzierte“ Variante der Kirche mit sieben Kuppeln.
Der Bau dauerte bis 1864 als die schon bis Kuppelraum aufgebauten Wände sowie Bögen und Gewölben plötzlich die tiefen Risse aufgewiesen hatten. Der Bau wurde stillgelegt. Für die Rettung des Bauvorhabens wurden kolossale Geldmittel gefordert. Zehn Jahre wartete die nicht fertiggebaute Kathedrale auf ihr weiteres Schicksal.
1875 sind nach dem Geheiß des Zaren Alexander III die Bauarbeiten wieder aufgenommen worden und 20 Jahre nach der Grundsteinlegung 1882 ist die Errichtung der Kathedrale endlich vollendet worden. Zu deren inneren Bemalungsarbeiten wurden die besten Meister damaliger Zeit herangezogen.
Mit der Leitung dieser Arbeit wurde der Professor der Künste Adrian Prachov beauftragt. Er war ein hervorragender Kenner des russischen Altertums, Kunsthistoriker, Archäologe, sein Name ist in der Geschichte Kiews verewigt worden. Es war gerade Herr Prachov, der in der Kirill- Kirche die unschätzbaren Fresken des XII. Jhs freigelegt hatte.
In der „Kapelle“ der Künstler, die an der Bemalung der Kirche teilgenommen hatten, spielte die erste „Geige“ zweifellos der berühmte Maler Viktor Wasnezov. Einen erheblichen Teil seines Lebens hat er diesem Gotteshaus gewidmet. Allein für die Schöpfung der Gottes-Mutter- Gestalt im Altarraum wurden 2 Jahre und die der Bemalung ganzer Kathedrale – 11 Jahre ununterbrochener Arbeit benötigt. Es war sein Lebenswerk.
Seit 1885 hatte sich der Künstler seinem Kiewer Meisterwerk mit solchen Anstrengungen, Begeisterung und Glauben hingegeben, mit welchen die von ihm dargestellten Heiligen dem Herrn Gott gedient hatten.
Die Kirche wurde schlecht geheizt und Wasnezov wurde oft krank; er stürzte von Gerüsten einige Male runter, was ihm beinahe sein Leben gekostet hätte, aber die Gottes-Gnade hütete ihn.
Unter seinen Werken ist eines der besten in der Geschichte der religiösen Malerei zweifellos die Gestalt von Gottes-Mutter im Altarraum. Auf eine wundervolle Weise erschien die Madonna auf der Altarwand.
Laut eigenen Aussagen konnte sich der Künstler lange nicht zurechtfinden wie die Gestalt der Mutter Gottes von ihm dargestellt werden sollte. Sein kompliziertes Vorhaben bestand darin, das Göttliche und das Menschliche im Antlitz der Himmelszarin gegenüberstellen sowie die Tiefe Ihrer Leiden und die heilige Ergebenheit diesen Leiden wiedergeben zu können. All das forderte ungewöhnliche Begeisterung, Meisterschaft und letztendlich die Gottes Hilfe. Da kam hier dem Maler die Muttergottes Selbst zur Hilfe.
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Mit großer Überraschung entdeckten Wasnezov und Prachov früh morgens beim Betreten der Kirche einen deutlichen Schatten der Gestalt von Heiliger Jungfrau mit dem Gottes-Kind in den Händen auf der Altarwand.
Ohne die Fassung zu verlieren, packte Wasnezov umgehend die Farben, kletterte auf Gerüste und begann schnellstens die wundervolle Gestalt nachzuziehen. Der wunderschöne Schatten taute allmählich und an dessen Stelle waren die von der Hand des Künstlers festgelegten Umrissen zu sehen. Diesem Gottes-Wunder zu verdanken, kann man heute die einmalige nach deren Tiefe und künstlerischer Darstellung heilige Gestalt von Mutter-Gottes bewundern.
Der geniale Meister Wasnezov hatte folgende Kompositionen geschrieben: „Sakrament der Eucharistie (des heiligen Abendmahls)“, „Konzil der Heiligen“ der russischen und ökumenischen Kirchen, „Heilige Propheten“, „Gott ist das Wort“, „Gott ist der Vater“, „Gott ist der Sohn“, „Christi ist Erlöser“, „Taufe des Fürsten Vladimir“, „Taufe der Kiewer“, „Das höchste Gericht“, „Seligkeit von Paradies“, „Sündenfall“, die Gestalten der zentralen Ikonenwand, Darstellungen von Heiligen und Fürsten sowie einige Medaillons und Ornamente.
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Insgesamt hatte Viktor Wasnezov innerhalb von 11 Jahren der anstrengenden Arbeit ca. 2000 m² der Kathedrale bemalt. Zum Abschluss dieser Arbeiten sagte er seine berühmte Phrase, die als Bilanz zu seiner Großtat gelten kann: „Ich habe die Kerze Herrn Gott gestellt“.
Der vom Herrn Prachov für die Bemalung der Kathedrale herangezogene begabte und junge Maler Michail Nesterov hatte auch ins gesamte Gemälde des Gotteshauses die unerhört zärtlichen und lyrischen Gestalten eingetragen. Seine bemerkenswerte Besonderheit besteht in der Darstellung mittels Farben nicht des realen Ereignisses, sondern dessen Wohlgeruch, etwas Ungreifbares, Unmerkliches…
Dem Nesterovs Pinsel gehören die Gestalten von Heiligen Cyrill und Methodius (Gründer des slawischen Alphabets), Fürsten Boris und Gleb, Großfürstin Olga, Großmärtyrerin Barbara, Heiligen Konstantin und Elena, andere Ikonen der Ikonenwand. Eine Note der Zartheit und Wärme verleihen der gesamten Palette der Malerei die von Nesterov geschaffenen Kompositionen „Christi- Geburt“, „Epiphany“, „Auferstehung Christi“ und andere.
An der Freskomalerei beteiligten sich auch der Maler Wilhelm Kotarbinsky und die Brüder Swedomsky, die Autoren von Werken „ Schöpfungstage“, „Verklärung Christi“, „Himmelfahrt“, „Auferstehung Lazarus“, „Einzug Christi in Jerusalem“ und andere. Wenn die beiden ersten Maler Wasnezov und Nesterov definierte Professor Prachov scherzhaft als „griechisch“, so dann die nächsten als „varangian“ orientierten Künstler.
Tatsächlich, die Zöglinge der europäischen Akademie - Brüder Swedomsky und Kotarbinsky waren offensichtlich zur westeuropäischen Malereiart geneigt. Ihre Werke sind ein würdiger Hintergrund für die einzigartigen und eigenständigen Meisterwerke von Wasnezov und Nesterov, die als Hymne für Renaissance der russischen Nationalmalerei angesehen werden.
Die Ikonenwand der Kathedrale ist aus dem rauchgrauen Karrara-Marmor angefertigt worden, der als bester auf der Welt gilt.
Der Boden der bergigen Ortschaft italienischer Provinz Toskana ist reich an diesem einmaligen Material, aus dem der berühmte Michelangelo seine genialen Meisterwerke meißelte und die florentinischen Gotteshäuser gebaut worden sind.
Verschiedenfarbige Marmorarten aus Italien, Frankreich, Belgien, Russland und Spanien verzieren das Interieur der Wladimir-Kathedrale. Aus dem Marmor ist auch der Mosaikbodenbelag ausgelegt worden. An der Mosaikverzierung nahmen auch die Meister aus Venedig teil.
Professor Prachov war auch der Autor einer Reihe von Interieur –Details u.zw, von massiven Bronzetüren, auf denen wir Bronzegussgestalten der Fürstin Olga und ihres Enkels - Fürsten Wladimir sehen. Die prunkvollen Gebrauchsgegenstände aus Silber sind auf Bestellung der Kirche von dem namhaften Juwelierunternehmen der Dynastie Chlebnikov angefertigt worden.
Am 20. August 1896, 34 Jahre nach der Grundsteinlegung, fand die langersehnte Einweihung der Wladimir- Kathedrale statt. An diesen Feierlichkeiten beteiligte sich der Imperator Nikolai mit seiner Gattin Alexandra Fjodorovna. Der Metropolit Johan hatte das Gotteshaus eingeweiht.
Also, die majestätische Kathedrale entstand nach der Initiative des Zaren Nikolai I, wurde in den Regierungszeiten von Imperatoren Alexander II und Alexander III gebaut und bei Nikolai II eingeweiht.
Die Kommunisten benutzten die Kirche auf „eigene Art“. Im Zeitraum 1029-1941 war hier das sog. Museum der antireligiösen Propaganda untergebracht. Die ständige Feuchtigkeit wirkte schädlich auf die Fresken und Malerei, die unter Gefahr der Vernichtung waren. Während der Besatzung der Stadt wurde der Gottesdienst wiederhergestellt und nach dem Kriege eingestellt. Erst in 60-er kriegten die Gläubigen ihre Kirche zurück.
Heute werden hier die Reliquien der Großmärtyrerin Barbara und des Märtyrers Makarij aufbewahrt. Die Reliquien der Großmärtyrerin Barbara waren nach Kiew vom Fürsten Swjatopolk gebracht worden. Viele Jahrhunderte hindurch waren diese im Michael-Goldkuppelkloster in einem 500 kg-Silberschrein aufbewahrt.
Sie sind immer wilkommen in unserer gastfreundlichen und sehenswerten Stadt!
08.02.2012 Christi- Geburt -Kirche in der Unterstadt Podol
Michail KALNIZKY, Historiker, Forscher des Kiewer Altertums.
Extra für «Prime Excursion Bureau».
In der Geschichte Kiews sind wenige Christi-Geburt-Kirchen bekannt. Die bekannteste darunter befindet sich auf dem Postplatz („Potschtovaja“-Ploschtschad) der Unterstadt Podol. Erst vor einigen Jahren wurde diese Kirche aus dem „Nichtsein“ zurückgeholt, in dem sie viele Jahrzehnte verblieb.
12.01.2012 „Schwarze Perle“ von Lvov
Sophia Kiewskaja, Journalistin
Extra für „Prime Excursion Bureau“
Die am Ausgang der Renaissance-Epoche errichtete prächtige Kapelle auf einem der Zentralplätze Lvovs - ist eine Art Hymne für Kunst der Bildhauer, Maler, Steinschnitzer, die ein echtes Meisterwerk geschaffen hatten. Schon über 400 Jahre schmückt die Hauptstadt der West-Ukraine die Boims Kapelle der namhaften ungarischen Dynastie, deren Vertreter nicht nur in der Geschichte der Stadt, sondern auch in der Weltgeschichte berühmt wurden.
21.12.2011 Mystische Orte Kiews
Michail KALNIZKY, Historiker.
Extra für «Prime Excursion Bureau».
Es existiert einen Volksglaube, dass auf dem Kahlen Berg in Kiew die Hexen aus der ganzen Welt zusammenkämen, um gemeinsam mit Vampiren den „Sabbat“ zu feiern und auf sog. “Metschiki” (Holzmesser, mit welchen Hanffasern vom Stängel losgelöst werden) „per Luft“ zu reiten ; hier sollten die neuen Hexen ihre alten „Kolleginnen“ kennen lernen, welche den ersten allerlei Hexereien beibringen.
14.12.2011 Hier wandern die Erinnerungen an verflossene Jahre
Helena SMOVZHENKO, Stadtführerin.
Extra für «Prime Excursion Bureau».
Sobald Sie von der Hektik und Lärm der Stadt müde werden, von Betrachtung des unendlichen Verkehrsstroms und Einatmung der Luft von modernsten Errungenschaften der Zivilisation satt haben sowie Ihnen einfach Ruhe und etwas ungewöhnliches, romantisches fehlen würden, kommen Sie dann hier bestimmt zurecht… Hier, wo die verwickelten Alleen im englischen Landschaftsstil eine Menge von Geheimnissen der Vergangenheit in sich geheim halten und die Bäume fähig sind die unausstehlichste Hitze zu ertragen, wo die Zeit ihren Lauf verlangsamt und macht sich auch auf einem Bänkchen bequem - hier im Mariinsky Park!
04.12.2011 Goldenes Zeitalter der ukrainischen Fotografie
Alexander TRATSCHUN, Historiker der inländischen und ausländischen Fotografie
Extra für «Prime Excursion Bureau»
Der nicht gleichgültige Blick auf die Entwicklung bzw. Evolution der ukrainischen Fotografie (1839-2008) zeigt, dass deren goldenes Zeitalter auf den Zeitraum 1887-1915 fällt. Fotografie kam in die Ukraine im Sommer 1839 (Lvov/Lemberg, J. Gloyzner). In Kiew und Odessa kamen die ersten Fotographen in der ersten Hälfte 1840-er, in Kharkow -1851 zum Vorschein. Außer den üblichen Aufnahmen, wie Porträts, Gruppenbilder, Landschaftsbilder etc., trieb die Keime auch Dokumentar- und Wissenschaftsfotographie.
21.11.2011 Über den Steilhängen schwebende
Michail GAVRILENKO, Journalist.
Extra für «Prime Excursion Bureau»
Andreas-Kirche schwebt über den Kiewer Steilhängen wie ein zierliches Porzellanspielzeug. Wie viel Wundervolles, Leichtsinniges, Lebensfröhliches des XVIII. Jahrhunderts verkörpert und beinhaltet sie, offenbart die Epoche der fröhlichen „Zarin Elizabeth“, der unaufdringlichen Pracht des Meisterwerkes von Rastrelli! Wie verstand denn der Große architektonische „Zauberer“ dem Barock beinahe Musiktönen entlocken zu können! Es scheint, als ob die Andreas-Kirche eine hohe harmonische Note in der Sonate von Kiewer Tempeln sänge.
05.10.2011 Wiege der ukrainischen Ausbildung
Viktoria NAIDA, Journalistin
Extra für „Prime Excursion Bureau“
Als in jüngster Vergangenheit der 500-UAH-Geldschein im Umlauf zum Vorschein kam, erwiesen sich auf dessen beiden Seiten die Darstellung des Akademiegebäudes, das sich auf dem Kontraktplatz der Unterstadt Podol befindet und das Porträt des hervorragenden ukrainischen Philosophen, eines der berühmtesten Absolventen der Akademie – Grigory Skovoroda. Diese Thematik ist der ältesten Lehranstalt der Ukraine – Kiewer Mogyla-Akademie gewidmet. Hier entstand, hielt stand und entwickelte sich die ukrainische Bildung.
30.09.2011 Der Riese aus Zhitomir-Gebiet: der höchste Mensch des Planeten lebt in der Ukraine
Inessa BlUM, Journalistin
Extra für „Prime Excursion Bureau“
Gigantische Größe ist eine schwere Last für deren Besitzer. Wie auch jede Naturanomalie, fesseln die „mega“- hohen Menschen auf sich die Aufmerksamkeit, manchmal auch eine ungesunde. Häufig verzichten solche Leute auf unnötigen „Ruhm“ und hektisches „Gedränge“ um ihre Person und möchten ein „normales“ Leben führen. So eine Art Mensch ist Leonid Stadnik – der höchste Mann des Planeten, der über 257 cm hoch ist.
09.09.2011 Kitajevo: Legenden und Wahrheit von „Kiewer Athos“
Andrei KLINSKY, Journalist
Extra für „Prime Excursion Bureau“
Wie würden Sie darauf reagieren, wenn es sich plötzlich herausstellt, dass ein Mönch-Eremit, an welchen Sie sich mehrmals für einen Rat bzw. mit einem Bekenntnis wandten, sich als eine Frau erwies…? Das bringt Sie freilich wenigstens zum Staunen. Und wenn Sie erfahren, dass es auf dem Kiewer Boden außer dem berühmten Kiewer Höhlenkloster Lawra noch die unterirdischen Höhlen gibt, wo einst die Mönchen ihre Zuflucht fanden? All diese Fragen sind mit einer der herrlichen und malerischen Ortschaften im Süden Kiews –Kitajevo-Einsiedelei verbunden, wo sich das St. Dreifaltigkeitskloster befindet, in dem das Pfingsten für das größte kirchliche Fest gilt.
10.08.2011 „Das fünfte Element“ für „Million Dollars“: bezaubernde Kiewerin Milla Jovovich
Inessa Blum, Journalistin
Extra für „Prime Excursion Bureau“
Ihr voller Name wird in verschiedenen Quellen unterschiedlich geschrieben. Genauer zu sagen – nicht der Name, sondern die Namen. Milica Bogdanowna (mehr korrekter - Borgievna) nach russischer und ukrainischer Tradition; Milica Natascha in Tradition von Montenegro – nach ihrem Vater, liebliches Mädchen und Hollywooder „Retterin der Menschheit“ Milla – all dies ist unsere Landfrau, Kiewerin namentlich Jovovich.
31.07.2011 Operettentheater
Michail Kalnizky - Historiker, Forscher des Kiewer Altertums.
Extra für „Prime Excursion Bureau“ .
In dieser Saison begeht das Kiewer akademische Operettentheater seinen 75-Jahrestag. Dieses markante Datum ist damit verbunden, dass 1934 im Gebäude auf der Krasnoarmeiskaja-Str., 53 eine stationäre Mitgliedschaft des Kiewer staatlichen Theaters für Musikkomödie herausgebildet wurde, das unmittelbarer Vorgänger des heutigen Operettentheaters war. Ein Jahr später fanden schon seine Aufführungen statt.
22.07.2011 Mariä Schutz und Fürbitte: ab Konstantinopel bis Kiew
Grigori MELNICHUK, Catherine SKRIPNIKOVA, Journalisten
14. Oktober – Tag von Mariä Schutz und Fürbitte. Es gibt in Kiew über zehn Kirchen mit diesem Namen. Laut einer Legende soll sich dieser Feiertag unmittelbar auf die Kiewer Fürsten Askold und Dir sowie die erste Taufe/Christianisierung in Rus beziehen.
19.07.2011 Partnerstädte von Kiew
Skibin Evgeniy, Stadtführer, Dolmetscher.
Der 28. April ist der internationale Tag der Partnerschaft zwischen den Städten. Über die Entstehung der Partnerschaftsbewegung existieren zwei Versionen. Die erste weist auf die Initiative von Veteranen der französischen Widerstandsbewegung im Jahre 1957 auf, als in Paris die internationale Außenregierungsorganisation – Weltföderation von Partnerstädten gestiftet worden ist.
14.07.2011 Denkmal für die Stadtgründer
Inessa BLUM, Journalistin
Extra für «Prime Excursion Bureau»
Kiew hat viele Symbole – von heiliger Sophien- Kathedrale und Andreas-Kirche bis zum Glockenturm des Höhlenklosters und Monument Mutter-Heimat. Schon seit drei Jahrzehnten ist in diese Liste durch die sog. „Ladja“ (Benennung eines kleineren Kampfschiffes im alten Russland) erweitert: Denkmal für Stadtgründer, Brüder Kij, Stschek, Choriv und ihre Schwester Lybid. Dieses Denkmal bezieht sich nicht nur auf die uralte Legende, es hat auch eine Sonderbedeutung...
01.04.2011 Geister und Gespenster des Kiewer Opernhauses
Inessa BLUM, Journalistin.
Extra für «Prime Excursion Bureau».
Ob der Geist des berühmten Reformatoren des Russischen Imperiums, dessen namhaften Ministerpräsidenten Pjotr Stolypin in Couloirs der Kiewer Staatsoper schwebt? Wer weiß? Über Poltergeist wird es hier nicht geklagt. Doch der erschallte Schuss am 1.September 1911 im Parterre des Opernhauses hatte die Geschichte für immer geändert. Das Theater selbst wurde nicht nur zu einer Bühne, wo Drama der Kunst gespielt wird, sondern auch zum Ort der menschlichen Tragödie.