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Mittwoch, 23 Mai 2012

Liebe Gäste, wir würden  Sie gerne mit unserem lieben Kiew im neuen 2012 Jahr vertraut machen!      

Artikel > Kitajevo: Legenden und Wahrheit von „Kiewer Athos“

Kitajevo: Legenden und Wahrheit von „Kiewer Athos“
Kitajevo- Einsiedelei

Andrei KLINSKY, Journalist
Extra fürPrime Excursion Bureau

 

Wie würden Sie darauf reagieren, wenn es sich plötzlich herausstellt, dass ein Mönch-Eremit, an welchen Sie sich mehrmals für einen Rat bzw. mit einem Bekenntnis wandten, sich als eine Frau erwies…? Das bringt Sie freilich wenigstens zum Staunen. Und wenn Sie erfahren, dass es auf dem Kiewer Boden außer dem berühmten Kiewer Höhlenkloster Lawra noch die unterirdischen Höhlen gibt, wo einst die Mönchen ihre Zuflucht fanden? All diese Fragen sind mit einer der herrlichen und malerischen Ortschaften im Süden Kiews –Kitajevo-Einsiedelei verbunden, wo sich das St. Dreifaltigkeitskloster befindet, in dem das Pfingsten für das größte kirchliche Fest gilt.   

 

Geistiger Vorposten

 Durch ein altes Tor mit einem Kirchenladen daneben, betrete ich das in Grün gebettete Klostergelände. Ehrlich zu sagen, hat es mir vorerst den Atem verschlägt beim Gedanken die Geschichte der Ukraine sowie der christlichen Orthodoxie berührt zu haben. Muss aufrichtig sagen, dass Kiew für die Pilger ein besonderer Wallfahrtsort ist. Um sich vor all seinen Heiligtümer vorbeugen und neben diesen beten zu können, reiche nicht eine Woche aus. Kloster Kitajevo ist keine Ausnahme. Deshalb steht Kitajevo-Einsiedelei auf der eindrucksvollen Liste der „für obligatorischen Besuch“ geeigneten Kiewer Heiligtümer: mit Gräbern von seligen Theophilus (Theofil) und Nonne Dosifey (Dosifeja), zum Andenken an  hochwürdigen Seraphym, der sich gerade von hier aus nach Sarow begab und zum Seraphym Sarowsky wurde.

 

Kitajevo: Legenden und Wahrheit von „Kiewer Athos“
Kitajevo: Legenden und Wahrheit von „Kiewer Athos“
Kitajevo: Legenden und Wahrheit von „Kiewer Athos“
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Kitajevo: Legenden und Wahrheit von „Kiewer Athos“
Kitajevo: Legenden und Wahrheit von „Kiewer Athos“
Kitajevo: Legenden und Wahrheit von „Kiewer Athos“
Kitajevo: Legenden und Wahrheit von „Kiewer Athos“

Neben der St. Dreifaltigkeitskirche des Klosters wächst die älteste Eiche in Kiew, die schon über 300 Jahre alt ist und deren Stamm  lediglich drei erwachsenen Menschen umfassen können. So eine Reliquie hatte die Natur dem Kloster geschenkt.

Es ist eigentlich darauf hinzuweisen, dass die Natur hier einfach  prächtig ist. Das Kloster liegt auf einer Halbinsel, die einerseits durch die dicht bewaldeten Hügel umgeben und vom Süd-Westen durch die Seen umspült ist. Samt allen Kirchen, Sakralbauten, Höhlen, Ikonen usw., schafft diese malerische Ortschaft eine eigentümliche erhabene Atmosphäre, welche höchstwahrscheinlich die Wiedergeburt der Seelentiefe und Geistlichkeit fördert. Und gerade das fehlt leider unserer pragmatischen Verbrauchergesellschaft.

Selbst der Lageplatz des Klosters sowie dessen Besitz von vielen Heiligtümern und Geistlichen gewähren den Pilgern die geistige Ruhe und Seligkeit. Kitajevo- Einsiedelei ist die Bestattungsstätte von vielen Tausenden Einsiedler des Kiewer Höhlenklosters Lawra und  dessen Bewohner sowie die Pilger und Gäste betreten faktisch die historischen Grabstätten. Aufgrunde der beträchtlichen Entfernung von der Stadt haben die Höhlen des Kitajevo-Berges ihre ursprüngliche Gestalt fast ohne Änderungen erhalten.

Die Gottesdienste werden üblicherweise in der St. Dreifaltigkeitskirche und in der Kirche von zwölf Aposteln abgehalten. In der letzten Kirche werden die Hauptheiligtümer des Klosters aufbewahrt – einige Reliquienfragmente  der Heiligen Apostel und anderer heilig gesprochenen. In der St. Dreifaltigkeitskirche wird die Liste der wundertätigen Ikone der Muttergottes von Vatopedi behütet, deren andere Name „Zaklannaja/Erstechende“ ist (über diese Ikone sprechen wir etwas später). An der nördlichen Mauer der St. Dreifaltigkeitskirche ruhen die sterblichen Überreste der hochwürdigen А Dosifeja. 1996  erhielt die Einsiedelei den Status eines Klosters laut Beschluss des Synods der Ukrainischen Orthodoxkirche. Zum Vorsteher des Klosters wurde der Archimandrit Prochor (Kostjutschenko) ernannt.  Zurzeit ist das Kitajevo-St. Dreifaltigkeitsmönchskloster ein bedeutender Wallfahrtsort der Orthodoxwelt.    

 Trotz aller Schwierigkeiten, die mit der Wiederherstellung von Kirchen, Wohn- und Wirtschaftsgebäuden verbunden sind, kümmern sich die Mönchen  vor allem um die geistige Wiedergeburt der Einsiedelei. Kitajevo- Einsiedelei ist heute vielen Gläubigen als Heilanstalt der geistigen Leiden bekannt, wo der Mensch die Glückseligkeit und geistige Ruhe findet.

"Wo kommt der  Ursprung des Namens her..."

Abgesehen davon, dass die offizielle Geschichte von Kitajevo- Einsiedelei erst am Anfang des XVIII. Jahrhunderts beginnt, taucht sie doch in die Tiefe der Jahrhunderte ein, in die Regentschaftszeit des Fürsten Andrei Bogoljubsky. Obwohl auf die Erforschungen der Wissenschaftler beziehend, sollte diese Gegend schon vor III-I Jahrtausende  v. Chr. besiedelt werden, d.h. in der Kupfer-Bronze Epoche und der frühen Eisenzeit.  In VIII-IХ. Jhr. nach Chr. entstand  zu Füße des Kitaji-Berges eine slawische Siedlung – sog. „Posad“  (ein Handels- und Handwerksstadtteil, der hinter der Stadtbefestigungsmauer liegt).  Wo kommt überhaupt diese Bezeichnung bzw. Name her? („Kitaji“ bedeutet „China“) Und in welcher Beziehung steht dieser Name mit China?  Im Prinzip, überhaupt in keiner. Obwohl wird es bis heute über dessen Ursprung in Kreisen der Forscher diskutiert. Nach einer Version solle dieser Name vom türkischen Wort „Kitaji“ abstammen, was so gut wie „Festung“ bedeutet. Und das klingt recht wahrhaftig. Kitajevo erscheint in der Tat als ein uralter Militärvorposten der heidnischen Slaven, der im Vorfeld zum zukünftigen Kiew liegt.

Nach zweiter Version sollte der Name vom altrussischen Wort „Kit“ stammen (das ist eine lange Stange, mit welchen im Altertum die Festungen umgeben wurden). Die archäologischen Forschungen führten zur Schlussfolgerung über eine erhebliche Rolle der Kitajevo-Siedlung in der Geschichte der alten Kiewer Rus. Viele Historiker (beginnend vom ersten Rektor der Kiewer Universität Herrn M. Maximovitsch) sind der Ansicht, dass hier sich die altrussische Festung-Stadt „Peresetschin“ (so gut wie Kreutzstadt) befinden sollte. Diese im südlichen Vorort liegende Stadt ist zweimal in den Chroniken erwähnt worden. Mitglied der Kiewer Denkmalschutzgesellschaft, bekannter Archäologe Herr  А. Ertel verbindet die Siedlung Kitajevo unmittelbar mit Kiew und bezieht sich auf das in Annalen  erwähntes Word „Kujava“. Ertel stellt überzeugend die Hypothese über die Entstehung der Stadt Kiew gerade von dieser Ortschaft und  weitere Transformation des Namens dieser Ortschaft Kitajevo in Kiew.

Späterhin geschah vieles in der Geschichte unserer Stadt, wie Zerstörung von Kiew sowie seiner Vororte durch die Horde von Batu Khan, Verlegung des Zentrums der Kiewer Rus nach Nordosten. Anfang des XVIII. Jahrhunderts wurde in Kitajevo die Einsiedelei des Kiewer Höhlenklosters Lavra gegründet. 1716 ließ der Kiewer  Generalgouverneur Dmitri Golizin eine  Holzkirche und ein Holzrefektorium zu Ehren des hochwürdigen Sergij Radonezhsky auf dem Gelände der Einsiedelei errichten. Viele Jahre später entstand an deren Stelle die majestätische St. Dreifaltigkeitskathedrale aus Stein. Und seit Mitte des XVIII. Jahrhunderts ist Kitajevo- Einsiedelei als „Kiewer Athos“ berühmt und wurde zum bekannten Wallfahrtsort.

 Das ХІХ. Jahrhundert wurde nicht nur für Architektur,  Musik und Literatur zum „goldenen“. Dies galt auch als die Blütezeit für Kitajevo-Einsiedelei. Reiche und fruchtbare Klosterwirtschaft (Bienenzucht/Imkerei, Obstgärten, Weinberge, Fischfang, Gemüsegärten etc.) versorgte nicht nur die Bewohner des Klosters, sondern auch das Höhlenkloster Lavra sowie  ließ auch Handel treiben.  Am 6.August 1853 wurde die Kitajevo- Einsiedelei nach dem Erlass des Kiewer Metropoliten Filaret in  St. Dreieinigkeitskloster umbenannt. Im selben Jahr wurde die  St. Dreifaltigkeitskathedrale umgebaut und im Inneren mit Fresken bemalt.  

 Das XX. Jahrhundert traf Kitajevo-Einsiedelei mit Optimismus und recht blühendem Zustand. Sie hatte sogar eigene Wasserleitung, die durch eine Dampfmaschine  getrieben wurde. Die Mönche hatten eine Tradition – zu Pfingsten veranstaltete man im Kloster die Jahrmärkte, an denen viele Leute aus verschiedenen Örtern  des Landes teilnahmen. Doch alles änderte sich radikal sobald die Sowjets an die Macht kamen. In der Sowjetzeit und zwar in 30-er wurde St. Dreifaltigkeitskloster geschlossen und mit dessen Wiedergeburt fang es erst 1990 an. Der erste Gottesdienst fand in der Seraphim- Kirche statt. 1993 wurden die hochwürdigen Dositheya und Theophil heilig gesprochen und als Vorsteher der Einsiedelei wurde der Mönch Theophil (Rossocha) ernannt, der zum  „Wiederhersteller“ des einst berühmten Klosters wurde. Die Gemeinde der St. Dreifaltigkeitskathedrale erweiterte sich allmählich. Ende 90-er baute man auf dem Territorium des Klosters einen neuen  Dreietageglockenturm. Heute stellt das St. Dreifaltigkeitskloster einen Komplex von Sakralbauten mit Bodenflächen  dar. Außer St. Dreifaltigkeitskathedrale hat es noch die Kirche von St. zwölf Aposteln, die Mönchszellen, Refektorium, Wirtschaftsgehöft etc.

 

 

 

Славные подвижники

Kitajevo: Legenden und Wahrheit von „Kiewer Athos“

Прежде, чем войти в главный храм ваш покорный слуга, как и тысячи людей до меня, как и тысячи сделают это после, остановился возле расположенных рядом могил прославивших Китаевскую пустынь святых подвижников. Особый интерес, конечно же, вызывает удивительнейшая судьба инока Досифея, чье последнее пристанище находится прямо под стенами храма. Никто и не подозревал, что под именем старца Досифея долгие годы скрывалась православная подвижница Дарья!

А история ее сколь поразительна, столь и поучительна. Родилась она в 1721 году в семье богатых и знатных рязанских дворян Тяпкиных. Род свой вели они от героя Куликовской битвы Василия Варгоса, ставшего потом любимым окольничим Димитрия Донского. Бабушка Дарьи ушла под старость в женский Свято-Вознесенский монастырь, находившейся в Московском Кремле, и стала мантийной монахиней Порфирией. Когда Даше было два года, родители привезли ее в Москву погостить у бабушки. Монахиня Порфирия сразу полюбила кроткую светлую девочку, почувствовала в ней избранницу Божью и наотрез отказалась расставаться с внучкой. Пятилетняя Дарья строго соблюдала посты, по средам и пятницам вкушала только хлеб и воду. Рано выучилась грамоте и вечерами читала бабушке Евангелие.

Дарье было девять, когда ее вернули в родительский дом. Все там было чужим и ненужным. Жизнь в миру казалась мелкой и суетной. Чужд был богатый родительский дом, полный гостей, болтовня сестер, глупые мечты о завидных женихах, украшениях и нарядах. Последней каплей стали разговоры о знатном женихе. И Дарья сделала свой выбор.

По канонам церкви нельзя было девице поступить в монастырь без родительского благословения. Беглянок сразу выдавали родителям. Дарья коротко остригла волосы, надела купленный на базаре мужской наряд и превратилась в худенького крестьянского мальчика, направившегося в толпе паломников в Троице-Сергиеву Лавру. Никто не узнал, каких неимоверных трудов стоило шестнадцатилетней беглянке скрывать свою тайну, постоянно находясь среди братии, выполнять как послушание мужскую работу…

Kitajevo: Legenden und Wahrheit von „Kiewer Athos“
Kitajevo: Legenden und Wahrheit von „Kiewer Athos“
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Kitajevo: Legenden und Wahrheit von „Kiewer Athos“
Kitajevo: Legenden und Wahrheit von „Kiewer Athos“
Kitajevo: Legenden und Wahrheit von „Kiewer Athos“

Затем в поисках убежища Досифей приходит в окруженную лесами Китаевскую пустынь, где издавна селились православные подвижники. Досифей поднялся на самый верх горы и руками вырыл себе в земле пещеру. В ней он прожил 17 лет. Питался он только хлебом, который изредка приносили ему иноки из Китаевской пустыни, мхом и корнями. Слава о прозорливом и мудром отшельнике разлеталась по городам и весям Российской империи. Тысячи людей приходили к нему за помощью. Вельможи и нищие, старики и подростки посещали этого великого утешителя. Но никто из паломников не видел его лица.

Все это время дворяне Тяпкины не переставали искать свою дочь по разным обителям России. Однажды к прозорливому старцу приехала его родная сестра Агафья, чтобы узнать о судьбе пропавшей Дарьи. Через узкое окошечко благословил Досифей свою сестру и успокоил: Дарья стала монахиней, служит Господу, живет духовной жизнью. У нее свой путь, и искать ее больше не надо.

Он никогда не покидал пещеры и никого не впускал к себе. С приходящими к нему за советом и благословением беседовал только через маленькое окошечко. Исключение было сделано только для императрицы Елизаветы Петровны, посетившей киевские святыни в 1744 году вместе с наследником престола Петром Федоровичем и его невестой Екатериной, будущей императрицей.

За день до своей кончины преподобный Досифей вышел из затвора и пошел по кельям: прощаться с братией. Перед каждым иноком падал старец на колени и со слезами просил прощения. Следующим утром послушник напрасно стучал в его дверь. Никто не откликнулся. Когда же монахи вошли в келию, глазам их представилась поразительная картина: тихо теплилась лампада, перед иконой стоял на коленях Досифей и как будто молился. В левой руке была зажата записка, адресованная братии: «Тело мое приготовлено к отшествию в вечную жизнь. Молю вас, не открывая, предать его погребению». Завещание старца исполнили в точности. С благоговением иноки погребли тело в монастырской ограде на северной стороне Свято-Троицкой церкви.

А спустя несколько лет сестра Дарьи Агафья Тяпкина снова приехала в Китаевскую пустынь и очень расстроилась, не застав старца в живых. Она попросила взглянуть на его портрет, узнала свою сестру Дарью и потеряла сознание. Так, стало известно, что великий затворник Китаевской пустыни был не мужчиной, а девицей — преподобной Досифеей.

Главный храм

Великолепный архитектурный ансамбль монастыря в общих чертах сложился в ХІХ веке вокруг Троицкой церкви. Войдем в этот храм перед богослужением. У нас будет время хорошо его рассмотреть и увидеть, как он красив и величественен. Церковь в своей основе — крестокупольная в плане, с четырьмя столпами, делящими его пространство на три продольных нефа практически одинаковой ширины. Ксати, еще в 1900 году в храме поместили четыре голландские печи, сделав его теплым. Советская эпоха нанесла храму страшные раны. Деревянный барочный иконостас реквизировали, и следы его затерялись. Во время оборонительных боев под Киевом в августе 1941 года были повреждена крыша и купола — последние «по недосмотру» окончательно обрушились в середине 1950-х годов. В разрушенном состоянии церковь стояла 15 лет — на месте куполов росли деревья, а внутри была свалка.

Снаружи храм отреставрировали к 1982 году, когда отмечался юбилей Киева. Интерьер храма стали приводить в порядок в конце 1980-х годов. Первое после десятилетий запустения богослужение состоялось на Крещение 1991 года — храм тогда был открыт в качестве приходской церкви. И лишь в самом конце 2009 года Троицкий храм «вернулся» в монастырь — 27 декабря митрополит Киевский и всея Украины Владимир заново освятил его престол.

В церкви очень много икон. Но, пожалуй, самая знаменитая — «список» с чудотворной «Закланной» иконы Пресвятой Богородицы. По преданию, «Закланная» икона Божией Матери прославилась следующим образом. Некий диакон, экклесиарх (то есть монах, наблюдающий за порядком в храме), исполняя свое послушание, опоздал на трапезу, и трапезарь сделал ему замечание, смысл которого заключался в том, что трапезничать нужно приходить вовремя, а в неурочную пору пищи он не даст. Голодный диакон оскорбился таким замечанием и настоятельнее прежнего начал требовать обеда, на что трапезарь решительно сказал, что у него нет для него ни куска хлеба. Голодный и взбешенный экклесиарх вышел из трапезы; помыслы один другого мрачнее терзали его пылкое сердце и волновали сильным гневом на трапезаря. Он вернулся в церковь и, став перед иконой Божией Матери, закричал: «До которого времени я буду служить Тебе, Богородице? Трудись, трудись, а за все то не только нет ничего у меня, но даже и куска хлеба в подкрепление усталых сил моих!» Гнев настолько помутил его рассудок, что он схватил нож, которым очищал перед тем воск от паникадил и насквозь пронзил икону, писаную на холсте. Из раны, нанесенной образу Богородицы, полилась кровь, а сам лик Пречистой покрылся бледностью. Увидев это, преступник затрепетал и в неизъяснимом ужасе упал перед иконой навзничь. Скоро все узнали в монастыре о случившемся. Пришли в церковь игумен и братия и с изумлением заметили струившуюся кровь из пронзенного лика Богоматери. Убийцу же нашли у иконы ослепшим, с расслабленными членами и совершенно помешанным. С чувством искренней жалости к нему, набожный игумен на следующий день совершил всенощное бдение о спасении и помиловании его, однако, исцеление не приходило.

Три года вся братия молилась о помиловании грешника. Когда пришло время, Пресвятая Богородица в сонном видении явилась игумену и объявила, что ради их молитв и ходатайства, Она прощает преступника и дарует ему исцеление. «Впрочем», — прибавила Она — «рука его за дерзость и святотатственный поступок против Меня будет осуждена во второе пришествие Христово». Утром помешанный действительно образумился и пришел в себя, прозрел глазами и совершенно освободился от паралича. Долго и горько рыдал он о своем безумном поступке, называя себя убийцей. В стасидии перед пронзенною им иконою, он провел остаток своей жизни, искренне каясь и горько сожалея о своем поступке. Споручница грешных не оставила его без утешения. Перед смертью Божия Матерь явилась монаху и возвестила, что он прощен, однако сказала, что дерзкая рука его должна испытать грозный суд на втором пришествии Христовом. Когда спустя три года после погребения диакона тело его, по афонскому обычаю, открыли, то братии представилась следующая картина: все кости были выбелены временем, а рука, поднявшая нож на лик Пресвятой Девы, осталась без истления и почернела. Братья поняли, что исполнились слова Богоматери, и взяли черную нетленную руку экклесиарха в память об удивительном событии для назидания.

Кстати, как мне рассказали в монастыре, икона не раз помогала и монахам Китаевской пустыни отстоять свою обитель.

Китаевские пещеры

Kitajevo: Legenden und Wahrheit von „Kiewer Athos“
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Но не только этими удивительными историями славен монастырь. Я, например, был наслышан и о пещерном комплексе, где когда-то жили отшельники. Он находится к востоку от главного подворья. Чтобы дойти до него, нужно миновать по дамбе Китаевские пруды и по сооруженной монахами в склоне горы лестнице подняться к часовенке, где и находится вход в пещеры. Первая часовня здесь была построена архимандритом Феодосием. Но в советские годы ее разрушили. Нынешнюю же возвели в 2000 году.

По поводу возраста Китаевских пещер, весьма сходных по структуре с пещерами Киево-Печерской Лавры, исследователи спорят до сих пор. Одни утверждают, что рукотворные пещеры в Китаевском урочище могли появиться в дохристианские времена, служа жильем и убежищем древним людям, и судить об их первоначальной планировке не представляется возможным. Некоторые исследователи связывают возникновение пещер с городищем и предполагают, что защитники цитадели могли использовать подземные лабиринты в качестве потайного выхода к посаду. Современные археологические находки в пещерах датируются XVIII веком, то есть тем временем, когда у подножия горы, в районе посада был построен новый лаврский скит в Китаево. Нас же с вами, думается, больше всего интересует не то, когда именно возникли в пустыни пещеры, а как они выглядят сейчас.

Так вот, еще в 1990 году для предотвращения обвала вход на главную (магистральную) улицу лабиринтов был несколько расширен и закреплен бетонными конструкциями — работы курировал тогда Музей истории Киева. Сотрудниками этого музея, Т.А.Бобровским и М.М.Стрихарем, в 1991-1993 годах были проведены археологические исследования уцелевших участков китаевских пещер. Установлено, что общая протяженность магистральной галереи составляет около 100 метров. Высота ее коридоров, с циркульными (округлыми) сводами — 1,7-1,9 метров, ширина — 0,8-1,2 метров. Размеры подземных келий — от 2-х до 5-ти метров в длину, и около 2-х метров — в ширину. В них, вдоль стен, имеются характерные выступы из той же лессовой породы грунта, в котором вырыты пещеры (лесс — горная порода светло-желтого цвета, глиновидный песчаник). Большей частью — это лежанки, на которых могли спать монахи-пещерники. В кельях так же устроены полукруглые неглубокие ниши для икон, свечей и лампад.

Словом, все очень любопытно. С другой стороны, как говорится, лучше один раз увидеть, чем сто раз услышать или прочитать. Что я и сделал. И вам советую. Честное слово, не пожалеете.

Июнь 2011

 

«Первое экскурсионное бюро» приглашает Вас
на экскурсию «Загадочное Китаево»

 

 



21.05.2012  «Schlichtes Häuschen“ des Zucker-Managers

 Alexander  MIKHAILIK, Journalist

Im Jahre 1912 ließ Herr Michail Schestakov - der Geschäftsführer der Zuckerfabriken des Zuckermagnaten Fjodor Tereschtschenko – für sich eine Stadtvilla bauen, in der einst Josip Broz Tito (Staatspräsident Jugoslawiens 1953-80) empfangen worden war und der letzte Sekretär der kommunistischen Partei der Ukraine Vladimir Schtscherbitsky arbeitete. 

 


11.05.2012  Natalija Pukshyn: „Wir schenken die positiven Emotionen!“

 Natalija  – kreative Direktorin von „Prime Excursion Bureau“ – elegante,  freudige und sehr angenehme in Umgang und  Geschäftsverkehr Dame. Sie leitet nicht nur virtuos die Travel Company,  sondern liebt aufrichtig das Geschäft,  dem sie sich vollkommen hingibt.

 


17.04.2012  Im Ring des Ruhmes. Über die Brüder Klitschko

 Nikolai KULAKOV, Journalist

Extra für „Prime Excursion Bureau“

Ohne sie – das einmalige Phänomen des Weltsportes, würde sich Ukraine nach wie vor mit Tschernobyl assoziiert und als ein  merkwürdiger Raum, „Terra incognita“ der Weltgeographie  bleiben. Die Brüder Klitschko  haben im wahrsten Sinne des Wortes für die Ukraine einen Platz im Rating des Weltruhmes „herausgeschlagen“. Jetzt ist Ukraine als die Heimat  der Großen Sportler weltweit bekannt.

 


19.03.2012  Gründung des Apothekenwesens in Kiew

   Eugen SKIBIN, Guide-Dolmetscher, extra für „Prime Excursion Bureau“    

Im Altertum wurden die Heilmittel unmittelbar von denen hergestellt, wer sich mit der Gesundheit der Kranken beschäftigte: Kurpfuscher, Schamanen, Zauberer, волхвами Wahrsagerinnen etc. Erst mit der Zeit erfolgte die Abtrennung und die Apotheken erwarben die Selbständigkeit. Die Erfahrung in der Behandlung der Kranken, die Angaben über die speziellen Kräuter, Heilmittel der Naturherkunft wurden schon seit den Urzeiten der Kiewer Rus von einer Generation zu anderer weitergeleitet bzw. vererbt. Im Altertum verkauften die „Wunderdoktoren“ auf den Marktplätzen die Heilkräuter, Tinkturen, Amuletten, leisteten die medizinische Hilfe, allerlei Empfehlungen und… die Zukunft voraussagten. 

 

 


08.02.2012  Christi- Geburt -Kirche in der Unterstadt Podol

 Michail KALNIZKY, Historiker, Forscher des Kiewer Altertums.

Extra für «Prime Excursion Bureau».

In der Geschichte Kiews sind wenige Christi-Geburt-Kirchen bekannt. Die bekannteste darunter befindet sich auf dem Postplatz („Potschtovaja“-Ploschtschad) der Unterstadt Podol. Erst vor einigen Jahren wurde diese Kirche aus dem „Nichtsein“ zurückgeholt, in dem sie  viele  Jahrzehnte verblieb.  

 


12.01.2012  „Schwarze Perle“ von Lvov

Sophia Kiewskaja, Journalistin
Extra für „Prime Excursion Bureau“

Die am Ausgang der Renaissance-Epoche errichtete prächtige Kapelle auf einem der Zentralplätze Lvovs - ist eine Art Hymne  für Kunst der Bildhauer, Maler, Steinschnitzer, die ein echtes Meisterwerk geschaffen hatten. Schon über 400 Jahre schmückt die Hauptstadt der West-Ukraine die Boims Kapelle der namhaften ungarischen Dynastie, deren Vertreter nicht nur in der Geschichte der Stadt, sondern auch in der Weltgeschichte berühmt wurden.


21.12.2011  Mystische Orte Kiews

Michail KALNIZKY, Historiker.
Extra für «Prime Excursion Bureau».

Es existiert einen Volksglaube, dass auf dem Kahlen Berg in Kiew die Hexen aus der ganzen Welt zusammenkämen, um gemeinsam mit Vampiren den „Sabbat“ zu feiern und  auf sog. “Metschiki” (Holzmesser, mit welchen Hanffasern vom Stängel losgelöst werden) „per Luft“ zu reiten ; hier sollten die neuen Hexen ihre alten „Kolleginnen“ kennen lernen, welche den ersten allerlei Hexereien beibringen.


14.12.2011  Hier wandern die Erinnerungen an verflossene Jahre

Helena SMOVZHENKO, Stadtführerin.
Extra für «Prime Excursion Bureau».

Sobald  Sie von der Hektik und Lärm der Stadt müde werden, von Betrachtung des unendlichen Verkehrsstroms   und Einatmung der Luft von modernsten Errungenschaften der Zivilisation satt haben sowie Ihnen einfach Ruhe und etwas ungewöhnliches,  romantisches fehlen würden, kommen Sie dann hier bestimmt zurecht… Hier, wo die  verwickelten Alleen im englischen Landschaftsstil eine Menge von Geheimnissen der Vergangenheit in sich geheim halten und die Bäume fähig sind die unausstehlichste Hitze zu ertragen, wo die Zeit ihren Lauf  verlangsamt  und macht sich auch auf einem Bänkchen bequem -  hier im Mariinsky Park!


04.12.2011  Goldenes Zeitalter der ukrainischen Fotografie

Alexander TRATSCHUN, Historiker der inländischen und ausländischen Fotografie
Extra für «Prime  Excursion Bureau»

Der nicht gleichgültige Blick auf die Entwicklung bzw. Evolution der ukrainischen Fotografie (1839-2008) zeigt, dass deren goldenes Zeitalter auf den Zeitraum 1887-1915 fällt. Fotografie kam in die Ukraine im Sommer 1839 (Lvov/Lemberg, J. Gloyzner). In Kiew und Odessa kamen die ersten  Fotographen in der ersten Hälfte 1840-er, in Kharkow -1851 zum Vorschein. Außer den üblichen Aufnahmen, wie Porträts, Gruppenbilder, Landschaftsbilder etc., trieb die Keime auch Dokumentar- und Wissenschaftsfotographie. 


21.11.2011  Über den Steilhängen schwebende

Michail GAVRILENKO, Journalist.
Extra für «Prime Excursion Bureau»

Andreas-Kirche schwebt über den Kiewer Steilhängen wie ein zierliches Porzellanspielzeug. Wie viel Wundervolles, Leichtsinniges, Lebensfröhliches des XVIII. Jahrhunderts verkörpert und beinhaltet sie, offenbart die Epoche der fröhlichen „Zarin Elizabeth“, der unaufdringlichen Pracht  des Meisterwerkes von Rastrelli! Wie verstand denn der Große architektonische „Zauberer“ dem Barock beinahe  Musiktönen entlocken zu können! Es scheint, als ob die Andreas-Kirche eine hohe harmonische Note in der Sonate von Kiewer Tempeln sänge.  


05.10.2011  Wiege der ukrainischen Ausbildung

Viktoria NAIDA, Journalistin
Extra fürPrime Excursion Bureau

Als in jüngster Vergangenheit der 500-UAH-Geldschein im Umlauf zum Vorschein kam, erwiesen sich auf dessen beiden Seiten die Darstellung des Akademiegebäudes, das  sich auf dem Kontraktplatz der Unterstadt Podol befindet und das Porträt des hervorragenden ukrainischen Philosophen, eines der berühmtesten Absolventen der Akademie – Grigory Skovoroda. Diese Thematik ist der ältesten Lehranstalt der Ukraine – Kiewer Mogyla-Akademie gewidmet.  Hier entstand, hielt stand und entwickelte sich die ukrainische Bildung.


30.09.2011  Der Riese aus Zhitomir-Gebiet: der höchste Mensch des Planeten lebt in der Ukraine

Inessa BlUM, Journalistin
Extra für „Prime Excursion Bureau“

Gigantische Größe ist eine schwere Last für deren Besitzer. Wie auch jede Naturanomalie, fesseln die „mega“- hohen Menschen auf sich die Aufmerksamkeit, manchmal  auch eine ungesunde. Häufig verzichten solche Leute auf unnötigen „Ruhm“ und hektisches „Gedränge“ um ihre Person und möchten ein „normales“ Leben führen. So eine Art Mensch ist Leonid Stadnik – der höchste Mann des Planeten, der über 257 cm hoch ist.  


10.08.2011  „Das fünfte Element“ für „Million Dollars“: bezaubernde Kiewerin Milla Jovovich

Inessa Blum, Journalistin
Extra für „Prime Excursion Bureau“

Ihr voller Name wird in verschiedenen Quellen unterschiedlich geschrieben. Genauer zu sagen – nicht der Name, sondern die Namen. Milica Bogdanowna  (mehr korrekter - Borgievna) nach russischer und ukrainischer Tradition; Milica Natascha in Tradition von Montenegro – nach ihrem Vater, liebliches Mädchen und Hollywooder „Retterin der Menschheit“ Milla – all dies ist unsere Landfrau, Kiewerin namentlich Jovovich.


31.07.2011  Operettentheater

Michail Kalnizky  - Historiker, Forscher des Kiewer Altertums.
Extra für „Prime Excursion Bureau“ . 

In dieser Saison begeht das Kiewer akademische Operettentheater  seinen 75-Jahrestag. Dieses markante Datum ist damit verbunden, dass 1934 im Gebäude auf der Krasnoarmeiskaja-Str., 53   eine stationäre Mitgliedschaft des Kiewer staatlichen Theaters für Musikkomödie herausgebildet wurde, das unmittelbarer Vorgänger des heutigen Operettentheaters war. Ein Jahr später fanden schon seine Aufführungen   statt.


22.07.2011  Mariä Schutz und Fürbitte: ab Konstantinopel bis Kiew

Grigori MELNICHUK, Catherine SKRIPNIKOVA, Journalisten

14. Oktober – Tag von Mariä Schutz und Fürbitte. Es gibt in Kiew über zehn Kirchen mit diesem Namen. Laut einer Legende soll sich dieser Feiertag unmittelbar auf die Kiewer Fürsten Askold und Dir sowie die erste Taufe/Christianisierung in Rus beziehen.

 


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