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Tonja am Dnepr. Fragment. Autor N. Sergejev, 1889.
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Mittwoch, 23 Mai 2012

Liebe Gäste, wir würden  Sie gerne mit unserem lieben Kiew im neuen 2012 Jahr vertraut machen!      

Artikel > Kein leichtes Geschick der Residenz: Hauptpalast der Hauptstadt und Wechselfälle dessen „Lebens“

Kein leichtes Geschick der Residenz: Hauptpalast der Hauptstadt und Wechselfälle dessen „Lebens“

 

Inessa BLUM, Journalist.
Extra für „Prime Excursion Bureau“.

 

Als die Imperatorin Elisabeth Petrowna – wahrscheinlich die einzige unter russischen Monarchen, die sich tatsächlich respektvoll der Ukraine gegenüber verhielt – die Entscheidung traf in Kiew eigenen Palast errichten zu lassen, die Stadt erstarrte vor Erwartung. Endlich könnte die uralte Hauptstadt des Russischen Landes die Chance erhalten deren Ruhm als Regierungsresidenz zurückkriegen zu können. Es hat doch nicht geklappt…

Zum zweitem Mal entstand solche Idee beim letzten russischen Imperatoren Nikolai II und als Residenz sollte wiederum Maryinsky-Palast werden.  Im Jahre 1911 während der unvergesslichen Visite in Kiew, zu deren sensationellem Ereignis die tödliche Verwundung   des damaligen Ministerpräsidenten des Imperiums Pjotr Stolypin wurde, sollte Nikolai II über sein Vorhaben mitteilen, Kiew als die „dritte Hauptstadt“ zu erklären, wie später seine Memoiren-Schreiber berichteten. Doch der „fatale Schuß“  im Opernhaus hatte diese Pläne durchstrichen.  In drei Jahren dann brach der Erste Weltkrieg aus und sechs Jahre später fand die bolschewistische Revolution (Oktober-Putsch) statt. Der Maryinsky-Palast wurde damals eigentlich zur Residenz des nächsten „Schiedsrichters der Schicksale“ , des blutigen „Königs für einen Tag“, Obersten Murawjow, dessen „rote Banden“ in Kiew über ein Monat   schlimm hausten. Schrecklich war diese Zeit, als im kaiserlichen Garten in Haufen die Leichen von „Klassenfeinden“ aufstapelt worden waren. Bis zu diesem Wendepunkt in der Geschichte des Palastes ist übrigens über anderthalb Jahrhundert vergangen, die nicht weniger interessant war…  

Kein leichtes Geschick der Residenz: Hauptpalast der Hauptstadt und Wechselfälle dessen „Lebens“
Kein leichtes Geschick der Residenz: Hauptpalast der Hauptstadt und Wechselfälle dessen „Lebens“
Kein leichtes Geschick der Residenz: Hauptpalast der Hauptstadt und Wechselfälle dessen „Lebens“
Kein leichtes Geschick der Residenz: Hauptpalast der Hauptstadt und Wechselfälle dessen „Lebens“
Kein leichtes Geschick der Residenz: Hauptpalast der Hauptstadt und Wechselfälle dessen „Lebens“
Kein leichtes Geschick der Residenz: Hauptpalast der Hauptstadt und Wechselfälle dessen „Lebens“
Kein leichtes Geschick der Residenz: Hauptpalast der Hauptstadt und Wechselfälle dessen „Lebens“
Kein leichtes Geschick der Residenz: Hauptpalast der Hauptstadt und Wechselfälle dessen „Lebens“
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Kein leichtes Geschick der Residenz: Hauptpalast der Hauptstadt und Wechselfälle dessen „Lebens“
Kein leichtes Geschick der Residenz: Hauptpalast der Hauptstadt und Wechselfälle dessen „Lebens“

Interieurs des Maryinsky-Palastes

Im galanten Zeitalter geboren

 Alles begann in prunkvoller Barock-Epoche, im galanten   Zeitalter   von Damen mit großen „Farthingales“ und Kavalieren in Seidenstrümpfen mit üppigen Schleifen.   Klirrten die Sporen, ertönte  Masurka, die modischen „kleinrussischen“ Tänze legten heftig die  verfeinerten  Damen des Hofes aufs Parkett und die melodische, schöne ukrainische Sprache  in Mode im Hof. Man verständigte sich so lieblich und süß auf Ukrainisch, der Imperatorin selbst nachahmend, die den „südrussischen Dialekt“ so nett radebrechte (verfälschte). Wunderbar war jene Epoche!   Tochter Peter I. Kaiserin Elizabeth hatte selber 1744 die Baustelle für Palast während ihres nächsten Besuches der Stadt ausgesucht. Von hier aus eröffneten sich die endlosen Weiten des Stromes Dnepr.

Als Architekt war vorhersagbar der geniale Barock-Baumeister Bartolomeo Rastrelli ernannt.

 Schöpfer des Winterpalastes in Sankt Petersburg und Katharinen-Palastes im Zarskoje Selo (Zarendorf) wurde er gleichzeitig der Autor von zwei Projekten in Kiew – Andreaskirche und Maryinsky-Palast. Das Äußere des Palastes ist sehr nah der kaiserlichen Residenz in Siedlung Perowo vor Moskau, wo apropos sich  Elisabeth mit Alexey Razumovsky heimlich kirchlich trauen ließen (Das Roman zwischen der Tochter von Peter I. Elisabeth und dem ukrainischen Kosakenjungen Olexij Rosum /nach ihrer heimlichen kirchlichen Heirat erhielt sein Name eine Ergänzung ins Grafen Razumovsky/ wurde schon längst zum Thema für die Kinofilme sowie populäre Bücher. Es sind in Kiew einige durch diese Liebe umwehenden Orte erhalten geblieben).

Wenn man sagt, dass Rastrelli den Palast in Kiew gebaut hatte, entspricht es nicht der Wahrheit. Er hatte lediglich  seinen Prototyp in Perowo projektiert. Den Bau des Kiewer Palastes führte der einheimische Architekt Ivan Mitschurin. Der Maryinsky-Palast stellt doch keine Kopie der Residenz vor Moskau. Mitschurin hatte dem Zentralbau des Palastes beiderseits zwei zweigeschossiger Flügel  angebaut, wodurch die Gesamtfläche des Bauwerkes verdoppelt wurde. Die Fassaden sind hier etwas schlichter, als die in Perowo.

Der Bau des Palastes war 1755 vollendet. Die Imperatorin hatte leider in ihrem südlichen Palast nicht einmal gewohnt. Zu dieser Zeit wurde es ihr wegen gesundheitlichen Gründen schwierig zu reisen und außerdem brachte der verheerende Siebenjährige Krieg aus. Die Imperatorin Elisabett verstarb im Dezember 1761. Zu der Zeit stellte der Palast einen „Kasten“ ohne innere Ausstattung dar. So wie auch Andreaskirche wurde das Projekt stillgelegt und allmählich setzten sich die inneren Ausstattungsarbeiten fort. Es wurde auf die Reise nach Süden von der nächsten Imperatorin Katherine II. gewartet. In Erwartung der Kaiserin wurden die Wände der zweiten Holzetage mit Wandteppichen, Seiden tapeziert und Spiegeln ausgestattet. Das untere Steinstockwerk war für die Dienerschaft vorgesehen. Nach der Ironie des Schicksals ist es nach vielen Bränden und Rekonstruktionen der nachfolgenden Jahren heil geblieben, während die Interieurs des zweiten Stockwerkes samt der ganzen Etage selbst vernichtet wurden.

 Die Imperatorin Katherine II „gelang“ in Kiewer Palast erst 1787 unterwegs während ihrer Reise in die angeschlossenen Krim-Länder. Sie weilte im Palast fast drei Monate lang. Er hat sie nach Petersburger Residenzen nicht beeindruckt und kam ihr klein und ungemütlich vor. Katherine II war überhaupt von Kiew nicht begeistert im Gegensatz zu ihrer Vorgängerin Elisabeth.  Да и вообще, Nach ihrem Besuch wurde der Palast den Generalgouverneuren des Süd-Westlichen Landes in Besitz übergeben. Hier wohnten auch solche bekannten Persönlichkeiten, wie  Feldmarschall Pjotr Rumjanzew-Sadunaisky und später berühmt gewordene Heerführer Michail Kutusow und Michail Miloradowitsch.

Schicksalsschläge

Vom ersten Schlag des Schicksals wurde der Palast 1812 getroffen, als drin die  gefangenen Sachsen der Großen Armee von Napoleon untergebracht wurden. Sich in eine banale Kaserne verwandelt wenn auch in deutsche,  geriet der Palast in eine Verwüstung und Vernachlässigkeit. Nach den Sachsen war in den Palast der Gouverneur, Fürst Rajewsky eingezogen, der mit der aktuellen Instandsetzung des Palastes angefangen hatte. Doch 1819 brach im schon renovierten Palast ein mächtiger Brand aus. Das obere Geschoß verschwand vollkommen im Feuer und im solchen unansehnlichen Zustand stand das Bauwerk  fast ein halbes Jahrhundert.

In 1830-er hatte Amt der Reichsstände das untere Geschoß der Mineralwasser-Aktiengesellschaft vermietet. Als eine Art Sanatorium geworden, änderte der Palast seine Ausstattung sowie das Äußere – im Zentralgebäude sind  die Badewannen aufgestellt und  in Seitengebäuden die Zimmer für die Patienten untergebracht worden.  Der Imperator Nikolai I machte sich diesbezüglich keine Sorgen im Gegensatz zu seinem Nachfolger.   Imperator Alexander II, der in Kiew 1868 eingetroffen war, ließ den Vertrag mit den „Badenden“ kündigen und den Palast restaurieren. Diesmal hatte man die zweite Etage des Palastes in Stein aufgebaut.  In seinem Zentralteil ist in dessen voller Höhe ein großer Anbau mit Balkonen und Treppen errichtet worden. Das Interieur wurde mit der Malerei des italienischen Malers Camillo Alliaudi verziert, der von Alexander II persönlich eingeladen wurde. Diese Malerei ist das einzige bis heute erhaltene Dekorelement der inneren Palastausstattung.

Gerade damals wurde der Palast mit heutiger Bezeichnung „Maryinsky“ getauft. Zur ungewollten „Patin“ des Palastes wurde die Imperatorin Maria Alexandrovna (1824 – 1880) - Gattin des Imperatoren Alexander II.  Sie ließ an der Stelle des riesigen Militärparadeplatzes vor dem Palast einen Park anlegen, der den gleichen Namen erhielt. An der Seite der Hinterfassade ist auch der „Zarengarten“ in englischen Landschaftsstil angelegt worden.

So „lebte“ der Palast fast ein halbes Jahrhundert. Hier wohnten nicht nur die russischen Imperatoren, sondern auch die ausländischen Prominenzen, die Kiew besuchten. Am Vorabend des Oktoberputsches (1917) verbrachte im Palast zwei Jahre hindurch andere Maria – Witwe des Imperatoren Alexander III – Maria Fjodorovna (1847-1928). Sie leitete hier das Hospitalwesen während des Ersten Weltkrieges. Auf solche Weise erhielt der Name „Maryinsky“ seine zweite Begründung.

 

Sowjetische Zeit

Danach kam 1918... Die erste bolschewistische Invasion verwandelte Kiew in einen düsteren Hinrichtungsort. Später wurden im Park auch die roten Revolutionäre bestattet. In kurzer Epoche der Ukrainischen Volksrepublik und des Hetmans Skoropatsky waren im Palast verschiedene Ministerien untergebracht. Im Zeitraum 1919-20 hatte hier seinen Sitz Rat  der Volkskommissaren der USSR, später befanden sich hier die Behörden verschiedener Richtungen – vom Militärstab bis zum Museum der Landwirtschaft. In Juni 1941 sollte im Palast das Zentralmuseum des ukrainischen Nationaldichters Taras Schewtschenko eröffnet werden.

Bald darauf flammte der Palast zum zweiten Mal auf – vom Bombentreffen. Obwohl eine Version existiert, dass in der Tat eine sowjetische Mine unter dem Palast explodiert hätte.  1945-49 wurde der Palast vom berühmten Kiewer Architekten Pawel Aljoschin wiederhergestellt. Mittlerweile wurde er zu einem der Regierungsobjekte. 

Anfang 1980-er wartete der Palast auf eine nächste umfangreiche Rekonstruktion. Im Mai 1981 sollte hier zum 1500-Jahrestag Kiews schon ganz kranker Generalsekretär der Kommunistischen Partei der Sowjetunion Leonid Brezhnew weilen. Man hatte extra für diesen Zweck den Fahrstuhl auf das zweite Stockwerk montiert, wodurch das ehemalige Kabinett des Imperatoren Alexander II beschädigt  wurde. Gleichzeitig hatte die Rekonstruktion auch positive Seiten zugunsten des Palastes: es wurden vollkommen die Marmortreppe auf die zweite Etage, das alte Möbel und die Kronleuchter nach alten Zeichnungen und Bildern wiederhergestellt und vor allem  das virtuose Setzparkett ausgelegt, welches die Besucher immer in Entzücken versetzt.

 

Palast wartet auf Änderungen

  Schon als Paradenresidenz von drei ukrainischen Präsidenten fungiert hatte, befindet sich der Palast seit 2007 im Stadium der nächstfälligen Rekonstruktion. Alle Arbeiten sollen zum Jahr 2012 abgeschlossen werden, als Kiew die Gäste und Teilnehmer der Europäischen Fußballmeisterschaft „Euro 2012“ empfangen wird. Man verspricht, dass sowie der Palast selbst, als auch seine Umgebung tatsächlich beeindruckend auswirken  sollen. Also, lassen wir uns überraschen!

Media Center „Prime Excursion Bureau“

Dezember 2010

 



21.05.2012  «Schlichtes Häuschen“ des Zucker-Managers

 Alexander  MIKHAILIK, Journalist

Im Jahre 1912 ließ Herr Michail Schestakov - der Geschäftsführer der Zuckerfabriken des Zuckermagnaten Fjodor Tereschtschenko – für sich eine Stadtvilla bauen, in der einst Josip Broz Tito (Staatspräsident Jugoslawiens 1953-80) empfangen worden war und der letzte Sekretär der kommunistischen Partei der Ukraine Vladimir Schtscherbitsky arbeitete. 

 


11.05.2012  Natalija Pukshyn: „Wir schenken die positiven Emotionen!“

 Natalija  – kreative Direktorin von „Prime Excursion Bureau“ – elegante,  freudige und sehr angenehme in Umgang und  Geschäftsverkehr Dame. Sie leitet nicht nur virtuos die Travel Company,  sondern liebt aufrichtig das Geschäft,  dem sie sich vollkommen hingibt.

 


17.04.2012  Im Ring des Ruhmes. Über die Brüder Klitschko

 Nikolai KULAKOV, Journalist

Extra für „Prime Excursion Bureau“

Ohne sie – das einmalige Phänomen des Weltsportes, würde sich Ukraine nach wie vor mit Tschernobyl assoziiert und als ein  merkwürdiger Raum, „Terra incognita“ der Weltgeographie  bleiben. Die Brüder Klitschko  haben im wahrsten Sinne des Wortes für die Ukraine einen Platz im Rating des Weltruhmes „herausgeschlagen“. Jetzt ist Ukraine als die Heimat  der Großen Sportler weltweit bekannt.

 


19.03.2012  Gründung des Apothekenwesens in Kiew

   Eugen SKIBIN, Guide-Dolmetscher, extra für „Prime Excursion Bureau“    

Im Altertum wurden die Heilmittel unmittelbar von denen hergestellt, wer sich mit der Gesundheit der Kranken beschäftigte: Kurpfuscher, Schamanen, Zauberer, волхвами Wahrsagerinnen etc. Erst mit der Zeit erfolgte die Abtrennung und die Apotheken erwarben die Selbständigkeit. Die Erfahrung in der Behandlung der Kranken, die Angaben über die speziellen Kräuter, Heilmittel der Naturherkunft wurden schon seit den Urzeiten der Kiewer Rus von einer Generation zu anderer weitergeleitet bzw. vererbt. Im Altertum verkauften die „Wunderdoktoren“ auf den Marktplätzen die Heilkräuter, Tinkturen, Amuletten, leisteten die medizinische Hilfe, allerlei Empfehlungen und… die Zukunft voraussagten. 

 

 


08.02.2012  Christi- Geburt -Kirche in der Unterstadt Podol

 Michail KALNIZKY, Historiker, Forscher des Kiewer Altertums.

Extra für «Prime Excursion Bureau».

In der Geschichte Kiews sind wenige Christi-Geburt-Kirchen bekannt. Die bekannteste darunter befindet sich auf dem Postplatz („Potschtovaja“-Ploschtschad) der Unterstadt Podol. Erst vor einigen Jahren wurde diese Kirche aus dem „Nichtsein“ zurückgeholt, in dem sie  viele  Jahrzehnte verblieb.  

 


12.01.2012  „Schwarze Perle“ von Lvov

Sophia Kiewskaja, Journalistin
Extra für „Prime Excursion Bureau“

Die am Ausgang der Renaissance-Epoche errichtete prächtige Kapelle auf einem der Zentralplätze Lvovs - ist eine Art Hymne  für Kunst der Bildhauer, Maler, Steinschnitzer, die ein echtes Meisterwerk geschaffen hatten. Schon über 400 Jahre schmückt die Hauptstadt der West-Ukraine die Boims Kapelle der namhaften ungarischen Dynastie, deren Vertreter nicht nur in der Geschichte der Stadt, sondern auch in der Weltgeschichte berühmt wurden.


21.12.2011  Mystische Orte Kiews

Michail KALNIZKY, Historiker.
Extra für «Prime Excursion Bureau».

Es existiert einen Volksglaube, dass auf dem Kahlen Berg in Kiew die Hexen aus der ganzen Welt zusammenkämen, um gemeinsam mit Vampiren den „Sabbat“ zu feiern und  auf sog. “Metschiki” (Holzmesser, mit welchen Hanffasern vom Stängel losgelöst werden) „per Luft“ zu reiten ; hier sollten die neuen Hexen ihre alten „Kolleginnen“ kennen lernen, welche den ersten allerlei Hexereien beibringen.


14.12.2011  Hier wandern die Erinnerungen an verflossene Jahre

Helena SMOVZHENKO, Stadtführerin.
Extra für «Prime Excursion Bureau».

Sobald  Sie von der Hektik und Lärm der Stadt müde werden, von Betrachtung des unendlichen Verkehrsstroms   und Einatmung der Luft von modernsten Errungenschaften der Zivilisation satt haben sowie Ihnen einfach Ruhe und etwas ungewöhnliches,  romantisches fehlen würden, kommen Sie dann hier bestimmt zurecht… Hier, wo die  verwickelten Alleen im englischen Landschaftsstil eine Menge von Geheimnissen der Vergangenheit in sich geheim halten und die Bäume fähig sind die unausstehlichste Hitze zu ertragen, wo die Zeit ihren Lauf  verlangsamt  und macht sich auch auf einem Bänkchen bequem -  hier im Mariinsky Park!


04.12.2011  Goldenes Zeitalter der ukrainischen Fotografie

Alexander TRATSCHUN, Historiker der inländischen und ausländischen Fotografie
Extra für «Prime  Excursion Bureau»

Der nicht gleichgültige Blick auf die Entwicklung bzw. Evolution der ukrainischen Fotografie (1839-2008) zeigt, dass deren goldenes Zeitalter auf den Zeitraum 1887-1915 fällt. Fotografie kam in die Ukraine im Sommer 1839 (Lvov/Lemberg, J. Gloyzner). In Kiew und Odessa kamen die ersten  Fotographen in der ersten Hälfte 1840-er, in Kharkow -1851 zum Vorschein. Außer den üblichen Aufnahmen, wie Porträts, Gruppenbilder, Landschaftsbilder etc., trieb die Keime auch Dokumentar- und Wissenschaftsfotographie. 


21.11.2011  Über den Steilhängen schwebende

Michail GAVRILENKO, Journalist.
Extra für «Prime Excursion Bureau»

Andreas-Kirche schwebt über den Kiewer Steilhängen wie ein zierliches Porzellanspielzeug. Wie viel Wundervolles, Leichtsinniges, Lebensfröhliches des XVIII. Jahrhunderts verkörpert und beinhaltet sie, offenbart die Epoche der fröhlichen „Zarin Elizabeth“, der unaufdringlichen Pracht  des Meisterwerkes von Rastrelli! Wie verstand denn der Große architektonische „Zauberer“ dem Barock beinahe  Musiktönen entlocken zu können! Es scheint, als ob die Andreas-Kirche eine hohe harmonische Note in der Sonate von Kiewer Tempeln sänge.  


05.10.2011  Wiege der ukrainischen Ausbildung

Viktoria NAIDA, Journalistin
Extra fürPrime Excursion Bureau

Als in jüngster Vergangenheit der 500-UAH-Geldschein im Umlauf zum Vorschein kam, erwiesen sich auf dessen beiden Seiten die Darstellung des Akademiegebäudes, das  sich auf dem Kontraktplatz der Unterstadt Podol befindet und das Porträt des hervorragenden ukrainischen Philosophen, eines der berühmtesten Absolventen der Akademie – Grigory Skovoroda. Diese Thematik ist der ältesten Lehranstalt der Ukraine – Kiewer Mogyla-Akademie gewidmet.  Hier entstand, hielt stand und entwickelte sich die ukrainische Bildung.


30.09.2011  Der Riese aus Zhitomir-Gebiet: der höchste Mensch des Planeten lebt in der Ukraine

Inessa BlUM, Journalistin
Extra für „Prime Excursion Bureau“

Gigantische Größe ist eine schwere Last für deren Besitzer. Wie auch jede Naturanomalie, fesseln die „mega“- hohen Menschen auf sich die Aufmerksamkeit, manchmal  auch eine ungesunde. Häufig verzichten solche Leute auf unnötigen „Ruhm“ und hektisches „Gedränge“ um ihre Person und möchten ein „normales“ Leben führen. So eine Art Mensch ist Leonid Stadnik – der höchste Mann des Planeten, der über 257 cm hoch ist.  


09.09.2011  Kitajevo: Legenden und Wahrheit von „Kiewer Athos“

Andrei  KLINSKY, Journalist
Extra fürPrime Excursion Bureau

Wie würden Sie darauf reagieren, wenn es sich plötzlich herausstellt, dass ein Mönch-Eremit, an welchen Sie sich mehrmals für einen Rat bzw. mit einem Bekenntnis wandten, sich als eine Frau erwies…? Das bringt Sie freilich wenigstens zum Staunen. Und wenn Sie erfahren, dass es auf dem Kiewer Boden außer dem berühmten Kiewer Höhlenkloster Lawra noch die unterirdischen Höhlen gibt, wo einst die Mönchen ihre Zuflucht fanden? All diese Fragen sind mit einer der herrlichen und malerischen Ortschaften im Süden Kiews –Kitajevo-Einsiedelei verbunden, wo sich das St. Dreifaltigkeitskloster befindet, in dem das Pfingsten für das größte kirchliche Fest gilt.    


10.08.2011  „Das fünfte Element“ für „Million Dollars“: bezaubernde Kiewerin Milla Jovovich

Inessa Blum, Journalistin
Extra für „Prime Excursion Bureau“

Ihr voller Name wird in verschiedenen Quellen unterschiedlich geschrieben. Genauer zu sagen – nicht der Name, sondern die Namen. Milica Bogdanowna  (mehr korrekter - Borgievna) nach russischer und ukrainischer Tradition; Milica Natascha in Tradition von Montenegro – nach ihrem Vater, liebliches Mädchen und Hollywooder „Retterin der Menschheit“ Milla – all dies ist unsere Landfrau, Kiewerin namentlich Jovovich.


31.07.2011  Operettentheater

Michail Kalnizky  - Historiker, Forscher des Kiewer Altertums.
Extra für „Prime Excursion Bureau“ . 

In dieser Saison begeht das Kiewer akademische Operettentheater  seinen 75-Jahrestag. Dieses markante Datum ist damit verbunden, dass 1934 im Gebäude auf der Krasnoarmeiskaja-Str., 53   eine stationäre Mitgliedschaft des Kiewer staatlichen Theaters für Musikkomödie herausgebildet wurde, das unmittelbarer Vorgänger des heutigen Operettentheaters war. Ein Jahr später fanden schon seine Aufführungen   statt.


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