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Skythen-Grabhügel Kuljan in der Federgrassteppe des Flusstals Molotschnaja, Dorf Starobogdanovka, Zaporozhye Region.
Skythen-Grabhügel Kuljan in der Federgrassteppe des Flusstals Molotschnaja, Dorf Starobogdanovka, Zaporozhye Region.
 
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Skythen-Grabhügel Kuljan in der  Federgrassteppe des Flusstals Molotschnaja, Dorf Starobogdanovka,  Zaporozhye Region.
Mittwoch, 23 Mai 2012

Liebe Gäste, wir würden  Sie gerne mit unserem lieben Kiew im neuen 2012 Jahr vertraut machen!      

Artikel > Mariä Schutz und Fürbitte: ab Konstantinopel bis Kiew

Mariä Schutz und Fürbitte: ab Konstantinopel  bis Kiew
„Kosaken-Fest von  Mariä Schutz und Fürbitte“

 

 Grigori MELNICHUK,
Catherine SKRIPNIKOVA, Journalisten
 

14. Oktober – Tag von Mariä Schutz und Fürbitte. Es gibt in Kiew über zehn Kirchen mit diesem Namen. Laut einer Legende soll sich dieser Feiertag unmittelbar auf die Kiewer Fürsten Askold und Dir sowie die erste Taufe/Christianisierung in Rus beziehen.

 Laut kirchlicher Historiographie sollte das Wunder am 1. Oktober (14. Oktober nach neuer Zeitrechnung) 910 in der  Blachernenkirche während des Gebetes  für den Schutz von Konstantinopel gegen die heranrückenden Araber erfolgen, indem die Muttergottes die „Verhüllung“ über den Gläubigen  ausgebreitet  hätte. Es existiert eigentlich noch eine Legende. Diese bezieht sich auf das Wunder, welches einige Jahrzehnte früher erfolgen sollte und auf eine direkte „Verbindung“ jener Ereignisse mit Kiew zeigt.

Nach dieser Legende sollten sich die Kiewer Fürsten Askold und Dir (damals waren die beiden noch Heiden) mit ihrem Heer im Jahre 860 dem Tor  von Konstantinopel nähern.  Die Einwohner der Stadt versammelten sich in der Blachernenkirche zum Gebet vor dem Antlitz der Muttergottes, die als Schützerin der Stadt galt.   Man hatte das in der Kirche aufbewahrte Messgewand von Muttergottes in die Wässer der Bucht Goldenes Horn runtergetaucht – und die Jungfrau Marie erschien vor den Städtern. Sie nahm von sich das Bahrtuch ab und hatte damit die Konstantinopler verhüllt, wodurch sie für die Feinde unsichtbar geworden wären.  Durch dieses Wunder bezaubernd, ließen sich die Krieger mit dem Fürsten Askold an der Spitze taufen  (der Fürst Dir ist doch Heide geblieben). In Kiew zurückgekehrt, begann Askold die Anfänge des Christentums in der Rus zu fördern. Es ist kein Wunder, dass gerade das Fest von Marie Schutz und Fürbitte für die ukrainischen Krieger – Kosaken zu einem der mehr verehrten wurde. Es gibt in Kiew zurzeit Dutzende von Kirchen, Kapellen und Klostern mit diesem Namen.

Mariä Schutz und Fürbitte: ab Konstantinopel  bis Kiew

Kirche im Stadtbezirk Solomenka

Mariä Schutz und Fürbitte: ab Konstantinopel  bis Kiew

Kloster im Stadtteil  Lukjanovka

Mariä Schutz und Fürbitte: ab Konstantinopel  bis Kiew

Kosakenkirche im Stadtbezirk Otradny

Mariä Schutz und Fürbitte: ab Konstantinopel  bis Kiew

Kirche auf Priorka

Mariä Schutz und Fürbitte: ab Konstantinopel  bis Kiew

Kloster in Ortschaft Golosejevo

Mariä Schutz und Fürbitte: ab Konstantinopel  bis Kiew

Kirche in der Unterstadt Podol

Mariä Schutz und Fürbitte: ab Konstantinopel  bis Kiew

Obolon, Pirogovo etc. 

Der Stadtteil Solomenka ist an architektonische Denkmäler nicht reich. Doch in der Nähe des Süd-Bahnhofes ist ein ganzer Baukomplex von alten Bauwerken der sog. „Eisenbahnkolonie“ erhalten: einige 3-4-Etagewohnhäuser, eine Schule und  Marie Schutz und Fürbitte-Kirche, die 1897 gebaut worden ist. Eine längere Zeit galt wohl der Stadtteil Solomenka für ein separates Städtchen (bis Oktoberrevolution versuchten die einheimischen Einwohner Solomenka sogar als souveräne Stadt Alexandrija zu proklamieren). Heutzutage werden neben der Kirche traditionsgemäß die  Lebensmittelmessen veranstaltet. An diesen Tagen sieht alles so aus, als ob  die Marie-Schutz- und Fürbitte-Kirche  die Hauptkirche einer kleinen Stadt sein, wo die Leute aus benachbarten Dörfern und Siedlungen zum Markt zusammengekommen sind. In atheistischen 1930-er Jahren ist die Kirche in Mitleidenschaft gezogen worden: die Kuppeln wurden abgetragen und umgeschmolzen und in Kirchenräumen eine Schneiderwerkstatt untergebracht. Erst in 2000-en  wurden die Kuppeln in ursprünglichen Formen wiederhergestellt.

Marie Schutz- und Fürbitte- Nonnenkloster in der Bechterovsky- Gasse wurde am 11.Januar 1889 von der Großfürstin Alexandra Petrovna Romanova gegründet und hatte nicht nur kirchliche Bedeutung, sondern wurde auch als Krankenhaus für die unbemittelten Kiewer benutzt.  Nachdem die Großfürstin 1879 nach Kiew übersiedelte und sich von einer schweren Krankheit erholte, hatte sie ihr ganzes Vermögen für den Bau des großen Klosterkomplexes nach dem Entwurf des Architekten Wladimir Nikolajev gespendet. Außer Kirchen inkl. Marie Schutz- und Fürbitte-Kathedrale und anderer Sakralbauwerke, beinhaltet dieses Projekt eine Reihe von Behandlungseinrichtungen: Krankenhaus mit therapeutischen und chirurgischen Abteilungen wo die Kranken unentgeltlich behandelt wurden, Obdach bzw. Zufluchtsort für die Obdachlosen und Apotheke, wo die Medikamente gratis ausgegeben wurden. Das Krankenhaus war nach dem letzten Stand der Technik ausgestattet – gerade hier befand sich der erste Röntgenraum in Kiew. Hier waren die professionellen Ärzte tätig und viele Nonnen arbeiteten als Krankenschwestern; ab und zu beteiligte sich an Operationen als Assistentin selbst die Fürstin.

1925 wurde das Kloster geschlossen und 1942 von neuem geöffnet – hier wurde Hospital und dann Lazarett  untergebracht. Dennoch blieb das Kloster auch in den UdSSR- Zeiten aktiv. Einige Räume des Klosterkomplexes besaßen die Vertreter der Rechtsschutzorgane und  Poliklinik. Nach dem Brand 1981 hatten die Nonnen heimlich die Freskomalerei der Nikolaus-Kirche wiederhergestellt. Wie auch in der Unterstadt Podol befinden sich die Nikolaus – und Maria-Schutz und Fürbitte-Kirchen in der Nachbarschaft.

Schon im Jahre 1992 begann man in der Nähe der Nationalen Universität für Flugwesen  mit dem Bau des ersten in Kiew privaten ethnographischen Parks „Mamajeva Sloboda“, der am  Brunnen des Flusses Lybid liegt. Dieser Parkkomplex wurde erst im vorigen Jahr geöffnet, doch die Maria-Schutz und Fürbitte-Kirche auf dessen Gelände ist schon einige Jahre aktiv und wurde in der Tat zur Hauptkirche dieses Stadtbezirkes, der in 50-en Jahren mit trostlosen Wohnhäusern (sog. „Chruschtschovki“) bebaut ist.     

Die Holzkirche ist nach dem „Projekt- Gravüre“ von 1660 des durch die Ukraine  gereisten französischen Ingenieurs Guillaume de Beauplan gebaut worden;     auf dieser Gravüre hatte er die Maria-Schutz und Fürbitte-Kirche in Zaporozhskaja Setsch (Zentrum des ukrainischen Kosakentums) dargestellt.  Geist des Altertums wird durch die eigenartigen Kreuze mit Halbmond unterstützt: auf dem Glockenturm – „Sonne der Wahrheit“, Symbol von Jesus Christus, auf der Kirche – „Sonne des Ruhmes“, Symbol von  Mutter Gottes. Ringsum der Kirche sind 38 Steinkreuze zu Ehren der gefallenen Kosaken aufgestellt. So wie Solomenka ist auch Priorka – ehemalige Vorortsiedlung.

 Verständlich ist, dass beliebiges Dorf bzw. Siedlung ohne Kirche unvorstellbar ist. Die hiesige Maria-Schutz und Fürbitte-Kirche ist 1902-1906 nach dem Projekt des Architekten Eugeny Ermakov an der Stelle von Demetrius-Holzkirche gebaut worden. Im Inneren ist eine einmalige Ikonenwand aus Eichenholz mit  der Malerei des bekannten Malers Izhakevitsch zu bewundern.

Die Kirche wurde in der Zeitperiode 1938-42 geschlossen und eine Gemüselagerung drin untergebracht. Zum 100-Jahrestag im Jahre 2006 hatte man deren Kuppel vergoldet. Etwas ungewöhnlich sieht diese alte Kirche in der Umgebung von modernen Hochhäusern aus. Sie steht auf dem Hügel und ist durch eine Grünanlage mit kleinem Friedhof umgeben.

Filiale des Kiewer Höhlenklosters „Lawra“ – Goloseevskaya Pustin (Goloseev-Einsiedelei) – ist 1631 gegründet worden, als damaliger Metropolit Pjotr Mogila eine Kirche hier zu Ehren des moldauischen Märtyrers Ioann Nowij (Sotschavsky), Patrons der Dynastie  Movila gebaut hatte. Der Baukomplex wurde vielmals umgebaut bis 1923 die dem Kloster angehörende Wirtschaft einem Landwirtschaftlichen Institut übergeben wurde. Die Klostergebäude wurden zweckwidrig benutzt – hier befanden sich  die Lager, ein Klub, Elementarschule, Pionierlager und in 30-er Jahren wurde das Kloster gesprengt… Erst 1993 wurde Goloseevskaya Pustin (Goloseev-Einsiedelei)  wie auch Pokrovsky (Maria-Schutz und Fürbitte)- Mönchskloster ins Leben gerufen. In 2000-en Jahren entfaltete sich hier eine mächtige Bautätigkeit: nach dem ursprünglichen Projekt des Architekten Eugeny Ermakov wurden sowohl die Kirche als auch andere Klosterbauwerke wiederhergestellt.

Maria-Schutz und Fürbitte-Kirche in der Unterstadt Podol im Baustil vom ukrainischen Barock stammt aus dem Jahr 1766 und ist nach dem Projekt des Architekten  Grigorovitch-Barsky gebaut worden. Diese Kirche ist eines der wenigen Bauwerke in Podol, welche die größte Feuersbrunst von 1811 überstanden hatten. Sie befindet sich auf der gleichnamigen gemütlichen Straße. In der Nachbarschaft hat hier heute der amerikanische Botschafter seine Residenz. Im Kirchenhof steht ein zweirangiger Glockenturm und an der gegenüber liegenden Straßenseite befindet sich noch ein Glockenturm der Nikolaus-Kirche, die leider nicht erhalten ist.

 Es ist so vorgekommen, dass die Maria-Schutz und Fürbitte-Kirchen häufig zu Hauptkirchen in den entfernten Kiewer Stadtteilen wurden. Es ist auch der Fall im Stadtbezirk Obolon. Die Hauptkirche der neuen Wohnsiedlung befindet sich am Obolon-Kai. Die Kirche ist im modernen Baustil errichtet.

Eine echte Rarität kann man im Freilichtmuseum „Pirogovo“ sehen: Maria-Schutz und Fürbitte- Holzkirche des XVII. Jahrhunderts aus dem Transkarpatien-Dorf Kanora, die auch heute aktiv ist. Es gibt auch die Maria-Schutz und Fürbitte-Kirchen in der Ortschaft Bortnitschi und auf dem Gelände des Militärhospitals; die gleichnamige Kapelle besitzt das juristische Lyzeum.

 Meinungen bzgl. Kirchennamens: 

Pater Evstratii ZORYA,
Presse-Sekretär der Ukrainischen Orthodox-Kirche Kiewer Patriarchats:

 — Einerseits ist  Maria-Schutz und Fürbitte ein historisches Ereignis, andererseits - Fest der Jungfrau Maria, die um die Gläubigen betet und  streckt ihr Bahrtuch über alle aus, wer sich an sie um ihren Beistand wendet. Dieses religiöses Fest verehrten besonders die Kosaken: im Zentrum des Kosakentums „Zaporozhskaja Setsch“ bauten die Kosaken Maria-Schutz und Fürbitte-Kirchen; in der Ukraine entstand sogar ein Sondertyp von Ikone – sog. „Kosakenbahrtuch“ mit der Darstellung von Jungfrau Maria, die ihr Bahrtuch über Hetmans, Kosaken, Priester ausstreckt.

 „Dieses Fest ist geistiges Symbol des Volkes“  

 Nikolai BURAWSKY,
Volkskünstler der Ukraine, Folklorist, Generalleutnant des Zaporozhje-Kosaken- Heeres:  

— Festtag des ukrainischen Kosakentums wird am 14. Oktober, dem gleichen Tag wie auch Maria- Schutz und Fürbitte-Festtag gefeiert. Zu Feldzügen tragen die Kosaken immer die Maria- Schutz und Fürbitte-Ikone mit. Und nachdem die Imperatorin Katharina II das Kosakenzentrum „Zaporozhskaja Setsch“ 1775 auflöst hatte, wanderten die Kosaken nach  „Trans- Donau- Setsch“ aus, die Maria- Schutz und Fürbitte-Banner  mitgenommen… Schon während des Zweiten Weltkrieges trugen die Kämpfer der Ukrainischen Aufstandsarmee die Maria- Schutz und Fürbitte-Ikone als ihr nationales Heiligtum. Feiertag der „Heiligen Waffe“ von der Ukrainischen Aufstandsarmee wird am gleichen Tag der Maria- Schutz und Fürbitte gefeiert. Daraus folgt, dass „Maria- Schutz und Fürbitte“ geistiges Symbol des ukrainischen Volkes ist.

Nach den Unterlagen der Zeitung „Gaseta po Kiewsky“ („Kiewer Zeitung“)

Oktober 2010.

 



21.05.2012  «Schlichtes Häuschen“ des Zucker-Managers

 Alexander  MIKHAILIK, Journalist

Im Jahre 1912 ließ Herr Michail Schestakov - der Geschäftsführer der Zuckerfabriken des Zuckermagnaten Fjodor Tereschtschenko – für sich eine Stadtvilla bauen, in der einst Josip Broz Tito (Staatspräsident Jugoslawiens 1953-80) empfangen worden war und der letzte Sekretär der kommunistischen Partei der Ukraine Vladimir Schtscherbitsky arbeitete. 

 


11.05.2012  Natalija Pukshyn: „Wir schenken die positiven Emotionen!“

 Natalija  – kreative Direktorin von „Prime Excursion Bureau“ – elegante,  freudige und sehr angenehme in Umgang und  Geschäftsverkehr Dame. Sie leitet nicht nur virtuos die Travel Company,  sondern liebt aufrichtig das Geschäft,  dem sie sich vollkommen hingibt.

 


17.04.2012  Im Ring des Ruhmes. Über die Brüder Klitschko

 Nikolai KULAKOV, Journalist

Extra für „Prime Excursion Bureau“

Ohne sie – das einmalige Phänomen des Weltsportes, würde sich Ukraine nach wie vor mit Tschernobyl assoziiert und als ein  merkwürdiger Raum, „Terra incognita“ der Weltgeographie  bleiben. Die Brüder Klitschko  haben im wahrsten Sinne des Wortes für die Ukraine einen Platz im Rating des Weltruhmes „herausgeschlagen“. Jetzt ist Ukraine als die Heimat  der Großen Sportler weltweit bekannt.

 


19.03.2012  Gründung des Apothekenwesens in Kiew

   Eugen SKIBIN, Guide-Dolmetscher, extra für „Prime Excursion Bureau“    

Im Altertum wurden die Heilmittel unmittelbar von denen hergestellt, wer sich mit der Gesundheit der Kranken beschäftigte: Kurpfuscher, Schamanen, Zauberer, волхвами Wahrsagerinnen etc. Erst mit der Zeit erfolgte die Abtrennung und die Apotheken erwarben die Selbständigkeit. Die Erfahrung in der Behandlung der Kranken, die Angaben über die speziellen Kräuter, Heilmittel der Naturherkunft wurden schon seit den Urzeiten der Kiewer Rus von einer Generation zu anderer weitergeleitet bzw. vererbt. Im Altertum verkauften die „Wunderdoktoren“ auf den Marktplätzen die Heilkräuter, Tinkturen, Amuletten, leisteten die medizinische Hilfe, allerlei Empfehlungen und… die Zukunft voraussagten. 

 

 


08.02.2012  Christi- Geburt -Kirche in der Unterstadt Podol

 Michail KALNIZKY, Historiker, Forscher des Kiewer Altertums.

Extra für «Prime Excursion Bureau».

In der Geschichte Kiews sind wenige Christi-Geburt-Kirchen bekannt. Die bekannteste darunter befindet sich auf dem Postplatz („Potschtovaja“-Ploschtschad) der Unterstadt Podol. Erst vor einigen Jahren wurde diese Kirche aus dem „Nichtsein“ zurückgeholt, in dem sie  viele  Jahrzehnte verblieb.  

 


12.01.2012  „Schwarze Perle“ von Lvov

Sophia Kiewskaja, Journalistin
Extra für „Prime Excursion Bureau“

Die am Ausgang der Renaissance-Epoche errichtete prächtige Kapelle auf einem der Zentralplätze Lvovs - ist eine Art Hymne  für Kunst der Bildhauer, Maler, Steinschnitzer, die ein echtes Meisterwerk geschaffen hatten. Schon über 400 Jahre schmückt die Hauptstadt der West-Ukraine die Boims Kapelle der namhaften ungarischen Dynastie, deren Vertreter nicht nur in der Geschichte der Stadt, sondern auch in der Weltgeschichte berühmt wurden.


21.12.2011  Mystische Orte Kiews

Michail KALNIZKY, Historiker.
Extra für «Prime Excursion Bureau».

Es existiert einen Volksglaube, dass auf dem Kahlen Berg in Kiew die Hexen aus der ganzen Welt zusammenkämen, um gemeinsam mit Vampiren den „Sabbat“ zu feiern und  auf sog. “Metschiki” (Holzmesser, mit welchen Hanffasern vom Stängel losgelöst werden) „per Luft“ zu reiten ; hier sollten die neuen Hexen ihre alten „Kolleginnen“ kennen lernen, welche den ersten allerlei Hexereien beibringen.


14.12.2011  Hier wandern die Erinnerungen an verflossene Jahre

Helena SMOVZHENKO, Stadtführerin.
Extra für «Prime Excursion Bureau».

Sobald  Sie von der Hektik und Lärm der Stadt müde werden, von Betrachtung des unendlichen Verkehrsstroms   und Einatmung der Luft von modernsten Errungenschaften der Zivilisation satt haben sowie Ihnen einfach Ruhe und etwas ungewöhnliches,  romantisches fehlen würden, kommen Sie dann hier bestimmt zurecht… Hier, wo die  verwickelten Alleen im englischen Landschaftsstil eine Menge von Geheimnissen der Vergangenheit in sich geheim halten und die Bäume fähig sind die unausstehlichste Hitze zu ertragen, wo die Zeit ihren Lauf  verlangsamt  und macht sich auch auf einem Bänkchen bequem -  hier im Mariinsky Park!


04.12.2011  Goldenes Zeitalter der ukrainischen Fotografie

Alexander TRATSCHUN, Historiker der inländischen und ausländischen Fotografie
Extra für «Prime  Excursion Bureau»

Der nicht gleichgültige Blick auf die Entwicklung bzw. Evolution der ukrainischen Fotografie (1839-2008) zeigt, dass deren goldenes Zeitalter auf den Zeitraum 1887-1915 fällt. Fotografie kam in die Ukraine im Sommer 1839 (Lvov/Lemberg, J. Gloyzner). In Kiew und Odessa kamen die ersten  Fotographen in der ersten Hälfte 1840-er, in Kharkow -1851 zum Vorschein. Außer den üblichen Aufnahmen, wie Porträts, Gruppenbilder, Landschaftsbilder etc., trieb die Keime auch Dokumentar- und Wissenschaftsfotographie. 


21.11.2011  Über den Steilhängen schwebende

Michail GAVRILENKO, Journalist.
Extra für «Prime Excursion Bureau»

Andreas-Kirche schwebt über den Kiewer Steilhängen wie ein zierliches Porzellanspielzeug. Wie viel Wundervolles, Leichtsinniges, Lebensfröhliches des XVIII. Jahrhunderts verkörpert und beinhaltet sie, offenbart die Epoche der fröhlichen „Zarin Elizabeth“, der unaufdringlichen Pracht  des Meisterwerkes von Rastrelli! Wie verstand denn der Große architektonische „Zauberer“ dem Barock beinahe  Musiktönen entlocken zu können! Es scheint, als ob die Andreas-Kirche eine hohe harmonische Note in der Sonate von Kiewer Tempeln sänge.  


05.10.2011  Wiege der ukrainischen Ausbildung

Viktoria NAIDA, Journalistin
Extra fürPrime Excursion Bureau

Als in jüngster Vergangenheit der 500-UAH-Geldschein im Umlauf zum Vorschein kam, erwiesen sich auf dessen beiden Seiten die Darstellung des Akademiegebäudes, das  sich auf dem Kontraktplatz der Unterstadt Podol befindet und das Porträt des hervorragenden ukrainischen Philosophen, eines der berühmtesten Absolventen der Akademie – Grigory Skovoroda. Diese Thematik ist der ältesten Lehranstalt der Ukraine – Kiewer Mogyla-Akademie gewidmet.  Hier entstand, hielt stand und entwickelte sich die ukrainische Bildung.


30.09.2011  Der Riese aus Zhitomir-Gebiet: der höchste Mensch des Planeten lebt in der Ukraine

Inessa BlUM, Journalistin
Extra für „Prime Excursion Bureau“

Gigantische Größe ist eine schwere Last für deren Besitzer. Wie auch jede Naturanomalie, fesseln die „mega“- hohen Menschen auf sich die Aufmerksamkeit, manchmal  auch eine ungesunde. Häufig verzichten solche Leute auf unnötigen „Ruhm“ und hektisches „Gedränge“ um ihre Person und möchten ein „normales“ Leben führen. So eine Art Mensch ist Leonid Stadnik – der höchste Mann des Planeten, der über 257 cm hoch ist.  


09.09.2011  Kitajevo: Legenden und Wahrheit von „Kiewer Athos“

Andrei  KLINSKY, Journalist
Extra fürPrime Excursion Bureau

Wie würden Sie darauf reagieren, wenn es sich plötzlich herausstellt, dass ein Mönch-Eremit, an welchen Sie sich mehrmals für einen Rat bzw. mit einem Bekenntnis wandten, sich als eine Frau erwies…? Das bringt Sie freilich wenigstens zum Staunen. Und wenn Sie erfahren, dass es auf dem Kiewer Boden außer dem berühmten Kiewer Höhlenkloster Lawra noch die unterirdischen Höhlen gibt, wo einst die Mönchen ihre Zuflucht fanden? All diese Fragen sind mit einer der herrlichen und malerischen Ortschaften im Süden Kiews –Kitajevo-Einsiedelei verbunden, wo sich das St. Dreifaltigkeitskloster befindet, in dem das Pfingsten für das größte kirchliche Fest gilt.    


10.08.2011  „Das fünfte Element“ für „Million Dollars“: bezaubernde Kiewerin Milla Jovovich

Inessa Blum, Journalistin
Extra für „Prime Excursion Bureau“

Ihr voller Name wird in verschiedenen Quellen unterschiedlich geschrieben. Genauer zu sagen – nicht der Name, sondern die Namen. Milica Bogdanowna  (mehr korrekter - Borgievna) nach russischer und ukrainischer Tradition; Milica Natascha in Tradition von Montenegro – nach ihrem Vater, liebliches Mädchen und Hollywooder „Retterin der Menschheit“ Milla – all dies ist unsere Landfrau, Kiewerin namentlich Jovovich.


31.07.2011  Operettentheater

Michail Kalnizky  - Historiker, Forscher des Kiewer Altertums.
Extra für „Prime Excursion Bureau“ . 

In dieser Saison begeht das Kiewer akademische Operettentheater  seinen 75-Jahrestag. Dieses markante Datum ist damit verbunden, dass 1934 im Gebäude auf der Krasnoarmeiskaja-Str., 53   eine stationäre Mitgliedschaft des Kiewer staatlichen Theaters für Musikkomödie herausgebildet wurde, das unmittelbarer Vorgänger des heutigen Operettentheaters war. Ein Jahr später fanden schon seine Aufführungen   statt.


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