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Die Eisenbahnbrücke am Anfang des 20. Jahrhunderts,Kiew
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Die Eisenbahnbrücke am Anfang des 20. Jahrhunderts,Kiew
Mittwoch, 23 Mai 2012

Liebe Gäste, wir würden  Sie gerne mit unserem lieben Kiew im neuen 2012 Jahr vertraut machen!      

Artikel > Skythen-Gold in der «Schatzkammer der Ukraine»

Skibin Evgeniy,
Stadtführer, Dolmetscher.

Die goldenen Schätze aus unseren Steppen-„Pyramiden“ versetzen in Entzücken die ganze Welt. Es handelt sich um die einzigartige Sammlung von Skythen-Gold, die im Museum der historischen Kostbarkeiten  der Ukraine - oft als „Schatzkammer der Ukraine“ genannt - aufbewahrt wird. 
Dies zeugt von der erheblichen Bedeutsamkeit dieser Sammlung, welche die „Schönheit“ durch die Jahrtausende präsentiert.

Das Museum befindet sich auf dem historischen Gelände des berühmten Höhlenklosters im gemütlichen zweistöckigen Gebäude des  XVII-XVIII Jh., welches ursprünglich als Bäckerei des Klosters fungierte. Dieses Museum ist das Hauptzentrum für die Aufbewahrung von historischen und  künstlerischen Raritäten, die untrennbar mit der Kultur der Ukraine verbunden sind.
Der Museumsbestand zählt ca. 56.000 Exponate – Gegenstände der Archäologie und der dekorativen Kunst aus  Edelmetallen. In jedem von 9 Sälen macht eine kurze Einleitung (ukrainisch, englisch)  mit der entsprechenden Epoche vertraut; für jeden Museumsgegenstand gibt es  eine lakonische Erläuterung.

Nach dem Umfang ist die skythen- antike Museumsabteilung die größte und umfasst den Zeitraum von  XIII Jh. vor Chr. bis IV Jh. nach Chr.  (Bronzezeitalter, frühe Eisenzeit, Kulturepoche  von iranisch sprachlichen Nomadenvölkern, wie Сimmerians, Skythen, Sarmaten sowie der griechischen Städte). Bedeutenden Teil dieser  Museumsabteilung besitzt die einmalige Sammlung von „Skythen-Gold“, das während der archäologischen Ausgrabungen der Skythen-Grabhügel gefunden wurde. Die Skythen waren ein Nomadenvolk, das im VII-III Jh. vor Chr. die weiten Steppen der heutigen Ukraine beherrschte.

Als Gegenstände von Weltbedeutung gelten in dieser Sammlung die Meisterwerke der antiken Juwelierkunst. Die skythen- antike Kunst ist hier durch die zahlreichen Erzeugnisse  vertreten, wo jedes davon einmalig und bemerkenswert ist sowie unschätzbare historische Bedeutung besitzt.

Skythen-Gold in der «Schatzkammer der Ukraine» Skythen-Gold in der «Schatzkammer der Ukraine» Skythen-Gold in der «Schatzkammer der Ukraine»

Dennoch würden wir gerne Ihre Aufmerksamkeit  auf dem echten Stolz des Museums, dem berühmten goldenen „Pektoral“ (Brustschmuck) konzentrieren. Pektoral ist 1971 während der archäologischen Ausgrabungen im Hügelgrab „Dickes Grab“ (vor der Stadt Ordzhonikidze, Dnepropetrovsk-Gebiet) vom bekannten ukrainischen Archäologen  und Dichter B. Mozolevsky gefunden.  

Skythen-Gold in der «Schatzkammer der Ukraine» Neben den Schätzen von Tutanchamun   ist Pektoral  zum bedeutendsten archäologischen Fund des XX. Jh. geworden. Pektoral ist der Brustschmuck  eines Skythen-Zaren des IV. Jh. vor Chr.: Gewicht ca. 1148 Gramm, ø 30,6 cm, ausgeführt  aus Gold (Gattung 958) in Gusstechnik mit Anwendung von Löten, Prägung,  Filigran,  Emaille  etc.    

Das lateinische Wort „ pectorālis“ bedeutet " Brust- ". Doch nicht jeder Brustschmuck beinhaltete  solchen höhen Begriff Pektoral, sondern nur der, welchen z.B. ein Ägyptischer Pharao, ein Römischer Imperator,  ein höchster Würdenträger  der antiken Welt  berechtigt war zu tragen.
Goldenes Pektoral ist weltweit anerkanntes   Meisterwerk der antiken Meister. Die Kompliziertheit der Verflechtungen von drauf gezeigten Darstellungen  und deren  Zielkurse spricht für außerordentlich höchstes Können und hervorragende Kunstfertigkeiten der Meister.
Erstaunliche Schönheit dieses Kunstwerkes sowie dessen außerordentlicher Stellenwert zeugen von   der Mächtigkeit des Szythen-Reiches. Die Archäologen verbinden die Schätze des Hügelgrabs „Dickes Grab“ mit den Regierungszeiten des Skythen-Zaren Atey.

Als Werkschöpfer des goldenen Wunders könne ein Hellene -  Nachkomme der Umsiedler  aus Mittelmeerregion vermutet werden, die an der Küste des Pontus Evksinsky (heute das Schwarze Meer) in VII-VI Jh. vor Chr. ansässig waren. 

Obwohl einige Forscher der Ansicht sind, dass er sich als ein ethnischer Szythe erweisen konnte  (in Bezug darauf, dass dem Werkschöpfer  die Szythen-Mythologie sowie die Sitten und Bräuche dieses Volkes sehr gut bekannt waren sollten), der  offensichtlich eine längere Zeit in der Stadt Pantikopeya gelebt und gelernt haben sollte, die damals als Hauptstadt des Juweliergewerbes des Nordens  von Schwarzen Meer gegolten wurde. Der Meister beherrschte perfekt alle Feinheiten der antiken Juwelierkunst.
Über die inhaltlichen Darstellungen, welche Pektoral aufweist,  wird schon mehr als drei Jahrzehnte diskutiert…  Im Grunde  genommen,  existieren diesbezüglich drei Versionen:

Version 1: Modell des Universums


Dreireihiger Aufbau von Pektoral sollte die Vorstellung von Skythen über das Universum  darstellen. Die untere Reihe zeigt den Kampf der Pferde mit den phantastischen Greifen, die wilden Tiere sind hier auch vorhanden. Dies kann die Welten von Naturkräften, Dämonen versinnbildlichen, deren Wurzeln ins unterirdische Reich, den Besitz der Toten  zurückreichen… 

Skythen-Gold in der «Schatzkammer der Ukraine» Skythen-Gold in der «Schatzkammer der Ukraine» Skythen-Gold in der «Schatzkammer der Ukraine»

Die mittlere Reihe kennzeichnet sich durch die großen mit blauer Emaille verzierten Blumen, Darstellungen von Ästen und Vögeln. Sie kann den Lebensbaum, das Attribut von der Skythen- Göttin Tabit symbolisieren. Die Komposition beeindruckt durch ihre  Ausdruckskraft, die Alltagsepisoden im Nomadenleben.

Es wird angenommen, dass hier nicht einfaches Alltagsleben, sondern die Lebensart  der „höhen Gesellschaft“ dargestellt ist, u. zw. wie der feierliche Ritus des Neujahrfestes gefeiert wird. In zwei Männergestallten, die mit dem Schaffell treiben,  sind die legendären Zaren zu erkennen, welche ein magisches Gewand aus dem goldenen Vlies nähen. 

Das Neue Jahr begann bei Skythen in der Frühjarstagundnachtgleiche  - am Ende März als alles „Lebendige“ die Frische  des Frühlings atmet. Das Neujahr bedeutete für die Skythen sehr viel, es war das bedeutsamste Sakralfest. Sie glaubten daran, dass ihre Zaren an diesem Fest die Anregung zum ganzen Jahreszyklus, lebenspendenden Naturkräften geben sollten. Die ganze Komposition trägt zweifellos die religiöse Bedeutung.
Drei Welten — Wurzeln, Stamm und  Krone des Weltbaums. Sie bedeuteten die Reiche der Toten, der lebenden Menschen und der hohen Gottesgeschöpfe – dies  beinhaltete die Grundlage der Kosmogonie vieler Volksstämme. 
Die Darstellungen von Tieren haben auch einen symbolischen Charakter. Der Hase, z.B. symbolisiert in der Skythen- Mythologie das „Glück“ (es ist gleich so schwer erreichbar, scheu, vor kleinstem Geräusch fürchtend). Während der Neujahrfeierlichkeiten wurde von den Männern jegliches Stammes die Ritus- Jagt auf den Hasen veranstaltet. Zwei Grashüpfer  (laut Entomologen soll es hier um ein Pärchen gehen -  ein Männchen  und ein Weibchen) symbolisierten die Fortsetzung der Generation.

Version 2:  Landkarte vom Skythen-Besitz

Auf dem Pektoral ist die symbolische Landkarte vom altertümlichen Skythen-Besitz (sog. „Skythen Platz/Quadrat“, laut Herodot) mit dem Schwarzen Meer und anliegenden Ländereien eingeprägt. Es  ist gut sichtbar drauf die Meeresküstelinie von Bosporus bis zum Kaukasus.
Auf der Landkarte fehlt das Asowsche Meer.  Die ukrainischen Archäologen-Taucher erklären das durch die Tatsache, dass im Altertum das „asowsche“ Wasserspiegel um 9-12m tiefer als zurzeit war. Die Straße von Kertsch (von den alten Griechen Kimmerischer Bosporus genannt  ist eine Meerenge in Osteuropa, die das Schwarze Meer mit dem Asowschen Meer verbindet) existierte damals noch nicht.
Es gab in der Tat nur einen Süßwassersee  Meotida, der eigentlich auf dem Pektoral vorhanden ist!..

Es ist wichtig darauf hinzuweisen, dass sämtliche Kalender-Gestalten auf dem Pektoral nach ihren Umrissen den 16 Sonderterritorien ähnlich sind, welche einst zum Bestand  des Großen Skythien (VI Jh. vor Chr.) gehörten.  Es handelt sich hier um die sog. legendären “segenreichen Erden“, die sich von Altai bis zum Spanien ziehen.

Im Zentrum ist das Hauptland – Skythien (heutige Ukraine). Auf dem Pektoral ist es in der Form vom Hammelfell dargestellt, welches zwei Szythen-Zaren, die Brüder Pal und Nap – Nachfahren des legendären Skyth (Name) - tragen, was angeblich die Doppelherrschaft bedeuten sollte.
Auf dem Hammelfell kann man die Halbinsel Krim sowie die charakteristischen Umrisse vom Süden  der Ukraine unterscheiden! Die Rundungen bedeuten die Berge und Erhöhungen, die tiefen Linien sind die Flüsse. Im goldenen Flechten sind die Territorienteile von heutigen Russland, Moldau, Georgien, Rumänien, Bulgarien, Türkei zu erraten…
Offensichtlich war diese ganze geographische Weisheit 2500 Jahre zuvor nur den extra ausgebildeten Personen wie Priester, Zaren, Heerführer verständlich… Herrscher des Landes trug immer das Schema seines Besitzes mit!

Version 3:  Kalender

  Einige Forscher meinen, dass ein Jahr laut Skythen-Theorie 16 Monate je 23 Tage enthalten sollte und seine Struktur auf 368 Tage (16 x 23 = 368) berechnet ist.  Obwohl den Szythen schon damals bekannt war, dass ein Jahr 365 Tage hat. Für die Korrektur der Zeitrechnung nach ihrem Kalender  nahmen sie einfach 3 Tage (21, 22,23 Juni) in der Zeitperiode der Sommersonnenwende nicht in Betracht (368-3=365). Im Schaltjahr wurden 2 Tage – 22,23 Juni nicht berücksichtigt (368-2=366). Die Zeitrechnung  erfolgte auch per lange Perioden je 16 Jahre – sog. Szythen –„Indictions“, deren  Namen wiederholten die Monatsnamen (eine griechische „Indiction“  war einst 15 Jahren gleich).  

Skythen-Gold in der «Schatzkammer der Ukraine» Skythen-Gold in der «Schatzkammer der Ukraine» Skythen-Gold in der «Schatzkammer der Ukraine»

Die Skythen waren die Heiden, deshalb war jede Zeiteinheit  (Tag, Monat, Jahr, Indiction etc.)  durch eine bestimmte Gottheit in der Gestalt eines Haustieres versinnbildlicht, die auf dem Pektoral im Kreise  angeordnet sind. Insgesamt zählten sie 16 Haustiere – was „Tierkreis, Tierkreiszeichen“ bedeutet. Das Neujahr wurde am 21. März, dem Tag der Tagundnachtgleiche gefeiert, dabei die Zeitabzählung erfolgte wie heute ab 01. Januar laut Gregorianischen Kalenders.

Der Skythen-Sommer  dauerte vom 03. Apriel bis zum 30.September. Auf dem Pektoral sind die Szythen  vor dieser Zeitperiode in warmen Gewändern  und im Sommer halbnackt dargestellt. Pektoral ist außerdem noch eine präzise astronomische Vorrichtung – die uralte Sonnenuhr.

Schon über 30 Jahre wird die Sammlung von „Szythen-Gold“ samt deren Perle Pektoral in Europa, Japan, Kanada, USA bewundert. Die Expositionen der Ausstellungen werden in den Prestigemuseen der Welt, wie z.B. dem Großen Palast von Champs Elysees untergebracht. Den Besuchern werden auch die Bilder, Pläne, die Schnitte von Skythen- Grabhügeln  etc. vorgeführt.
Man sagt, dass es recht schwierig sei, die Pariser mit etwas überraschen zu können. Doch, das „Skythen-Gold“  scheint sie zum Staunen gebracht zu haben.   «Mit dem Lande, das über solcher Art Schätze verfügt, kann man zu tun haben», — meldete eine der französischen Zeitungen.
In unserer schönen Stadt weilend, würden wir Ihnen inständig empfehlen etwas Zeit für den Besuch der „Schatzkammer der Ukraine“ aussuchen zu können. Wir sind sicher, dass dies ein wahres Erlebnis  Ihrer Reise werden soll! 



21.05.2012  «Schlichtes Häuschen“ des Zucker-Managers

 Alexander  MIKHAILIK, Journalist

Im Jahre 1912 ließ Herr Michail Schestakov - der Geschäftsführer der Zuckerfabriken des Zuckermagnaten Fjodor Tereschtschenko – für sich eine Stadtvilla bauen, in der einst Josip Broz Tito (Staatspräsident Jugoslawiens 1953-80) empfangen worden war und der letzte Sekretär der kommunistischen Partei der Ukraine Vladimir Schtscherbitsky arbeitete. 

 


11.05.2012  Natalija Pukshyn: „Wir schenken die positiven Emotionen!“

 Natalija  – kreative Direktorin von „Prime Excursion Bureau“ – elegante,  freudige und sehr angenehme in Umgang und  Geschäftsverkehr Dame. Sie leitet nicht nur virtuos die Travel Company,  sondern liebt aufrichtig das Geschäft,  dem sie sich vollkommen hingibt.

 


17.04.2012  Im Ring des Ruhmes. Über die Brüder Klitschko

 Nikolai KULAKOV, Journalist

Extra für „Prime Excursion Bureau“

Ohne sie – das einmalige Phänomen des Weltsportes, würde sich Ukraine nach wie vor mit Tschernobyl assoziiert und als ein  merkwürdiger Raum, „Terra incognita“ der Weltgeographie  bleiben. Die Brüder Klitschko  haben im wahrsten Sinne des Wortes für die Ukraine einen Platz im Rating des Weltruhmes „herausgeschlagen“. Jetzt ist Ukraine als die Heimat  der Großen Sportler weltweit bekannt.

 


19.03.2012  Gründung des Apothekenwesens in Kiew

   Eugen SKIBIN, Guide-Dolmetscher, extra für „Prime Excursion Bureau“    

Im Altertum wurden die Heilmittel unmittelbar von denen hergestellt, wer sich mit der Gesundheit der Kranken beschäftigte: Kurpfuscher, Schamanen, Zauberer, волхвами Wahrsagerinnen etc. Erst mit der Zeit erfolgte die Abtrennung und die Apotheken erwarben die Selbständigkeit. Die Erfahrung in der Behandlung der Kranken, die Angaben über die speziellen Kräuter, Heilmittel der Naturherkunft wurden schon seit den Urzeiten der Kiewer Rus von einer Generation zu anderer weitergeleitet bzw. vererbt. Im Altertum verkauften die „Wunderdoktoren“ auf den Marktplätzen die Heilkräuter, Tinkturen, Amuletten, leisteten die medizinische Hilfe, allerlei Empfehlungen und… die Zukunft voraussagten. 

 

 


08.02.2012  Christi- Geburt -Kirche in der Unterstadt Podol

 Michail KALNIZKY, Historiker, Forscher des Kiewer Altertums.

Extra für «Prime Excursion Bureau».

In der Geschichte Kiews sind wenige Christi-Geburt-Kirchen bekannt. Die bekannteste darunter befindet sich auf dem Postplatz („Potschtovaja“-Ploschtschad) der Unterstadt Podol. Erst vor einigen Jahren wurde diese Kirche aus dem „Nichtsein“ zurückgeholt, in dem sie  viele  Jahrzehnte verblieb.  

 


12.01.2012  „Schwarze Perle“ von Lvov

Sophia Kiewskaja, Journalistin
Extra für „Prime Excursion Bureau“

Die am Ausgang der Renaissance-Epoche errichtete prächtige Kapelle auf einem der Zentralplätze Lvovs - ist eine Art Hymne  für Kunst der Bildhauer, Maler, Steinschnitzer, die ein echtes Meisterwerk geschaffen hatten. Schon über 400 Jahre schmückt die Hauptstadt der West-Ukraine die Boims Kapelle der namhaften ungarischen Dynastie, deren Vertreter nicht nur in der Geschichte der Stadt, sondern auch in der Weltgeschichte berühmt wurden.


21.12.2011  Mystische Orte Kiews

Michail KALNIZKY, Historiker.
Extra für «Prime Excursion Bureau».

Es existiert einen Volksglaube, dass auf dem Kahlen Berg in Kiew die Hexen aus der ganzen Welt zusammenkämen, um gemeinsam mit Vampiren den „Sabbat“ zu feiern und  auf sog. “Metschiki” (Holzmesser, mit welchen Hanffasern vom Stängel losgelöst werden) „per Luft“ zu reiten ; hier sollten die neuen Hexen ihre alten „Kolleginnen“ kennen lernen, welche den ersten allerlei Hexereien beibringen.


14.12.2011  Hier wandern die Erinnerungen an verflossene Jahre

Helena SMOVZHENKO, Stadtführerin.
Extra für «Prime Excursion Bureau».

Sobald  Sie von der Hektik und Lärm der Stadt müde werden, von Betrachtung des unendlichen Verkehrsstroms   und Einatmung der Luft von modernsten Errungenschaften der Zivilisation satt haben sowie Ihnen einfach Ruhe und etwas ungewöhnliches,  romantisches fehlen würden, kommen Sie dann hier bestimmt zurecht… Hier, wo die  verwickelten Alleen im englischen Landschaftsstil eine Menge von Geheimnissen der Vergangenheit in sich geheim halten und die Bäume fähig sind die unausstehlichste Hitze zu ertragen, wo die Zeit ihren Lauf  verlangsamt  und macht sich auch auf einem Bänkchen bequem -  hier im Mariinsky Park!


04.12.2011  Goldenes Zeitalter der ukrainischen Fotografie

Alexander TRATSCHUN, Historiker der inländischen und ausländischen Fotografie
Extra für «Prime  Excursion Bureau»

Der nicht gleichgültige Blick auf die Entwicklung bzw. Evolution der ukrainischen Fotografie (1839-2008) zeigt, dass deren goldenes Zeitalter auf den Zeitraum 1887-1915 fällt. Fotografie kam in die Ukraine im Sommer 1839 (Lvov/Lemberg, J. Gloyzner). In Kiew und Odessa kamen die ersten  Fotographen in der ersten Hälfte 1840-er, in Kharkow -1851 zum Vorschein. Außer den üblichen Aufnahmen, wie Porträts, Gruppenbilder, Landschaftsbilder etc., trieb die Keime auch Dokumentar- und Wissenschaftsfotographie. 


21.11.2011  Über den Steilhängen schwebende

Michail GAVRILENKO, Journalist.
Extra für «Prime Excursion Bureau»

Andreas-Kirche schwebt über den Kiewer Steilhängen wie ein zierliches Porzellanspielzeug. Wie viel Wundervolles, Leichtsinniges, Lebensfröhliches des XVIII. Jahrhunderts verkörpert und beinhaltet sie, offenbart die Epoche der fröhlichen „Zarin Elizabeth“, der unaufdringlichen Pracht  des Meisterwerkes von Rastrelli! Wie verstand denn der Große architektonische „Zauberer“ dem Barock beinahe  Musiktönen entlocken zu können! Es scheint, als ob die Andreas-Kirche eine hohe harmonische Note in der Sonate von Kiewer Tempeln sänge.  


05.10.2011  Wiege der ukrainischen Ausbildung

Viktoria NAIDA, Journalistin
Extra fürPrime Excursion Bureau

Als in jüngster Vergangenheit der 500-UAH-Geldschein im Umlauf zum Vorschein kam, erwiesen sich auf dessen beiden Seiten die Darstellung des Akademiegebäudes, das  sich auf dem Kontraktplatz der Unterstadt Podol befindet und das Porträt des hervorragenden ukrainischen Philosophen, eines der berühmtesten Absolventen der Akademie – Grigory Skovoroda. Diese Thematik ist der ältesten Lehranstalt der Ukraine – Kiewer Mogyla-Akademie gewidmet.  Hier entstand, hielt stand und entwickelte sich die ukrainische Bildung.


30.09.2011  Der Riese aus Zhitomir-Gebiet: der höchste Mensch des Planeten lebt in der Ukraine

Inessa BlUM, Journalistin
Extra für „Prime Excursion Bureau“

Gigantische Größe ist eine schwere Last für deren Besitzer. Wie auch jede Naturanomalie, fesseln die „mega“- hohen Menschen auf sich die Aufmerksamkeit, manchmal  auch eine ungesunde. Häufig verzichten solche Leute auf unnötigen „Ruhm“ und hektisches „Gedränge“ um ihre Person und möchten ein „normales“ Leben führen. So eine Art Mensch ist Leonid Stadnik – der höchste Mann des Planeten, der über 257 cm hoch ist.  


09.09.2011  Kitajevo: Legenden und Wahrheit von „Kiewer Athos“

Andrei  KLINSKY, Journalist
Extra fürPrime Excursion Bureau

Wie würden Sie darauf reagieren, wenn es sich plötzlich herausstellt, dass ein Mönch-Eremit, an welchen Sie sich mehrmals für einen Rat bzw. mit einem Bekenntnis wandten, sich als eine Frau erwies…? Das bringt Sie freilich wenigstens zum Staunen. Und wenn Sie erfahren, dass es auf dem Kiewer Boden außer dem berühmten Kiewer Höhlenkloster Lawra noch die unterirdischen Höhlen gibt, wo einst die Mönchen ihre Zuflucht fanden? All diese Fragen sind mit einer der herrlichen und malerischen Ortschaften im Süden Kiews –Kitajevo-Einsiedelei verbunden, wo sich das St. Dreifaltigkeitskloster befindet, in dem das Pfingsten für das größte kirchliche Fest gilt.    


10.08.2011  „Das fünfte Element“ für „Million Dollars“: bezaubernde Kiewerin Milla Jovovich

Inessa Blum, Journalistin
Extra für „Prime Excursion Bureau“

Ihr voller Name wird in verschiedenen Quellen unterschiedlich geschrieben. Genauer zu sagen – nicht der Name, sondern die Namen. Milica Bogdanowna  (mehr korrekter - Borgievna) nach russischer und ukrainischer Tradition; Milica Natascha in Tradition von Montenegro – nach ihrem Vater, liebliches Mädchen und Hollywooder „Retterin der Menschheit“ Milla – all dies ist unsere Landfrau, Kiewerin namentlich Jovovich.


31.07.2011  Operettentheater

Michail Kalnizky  - Historiker, Forscher des Kiewer Altertums.
Extra für „Prime Excursion Bureau“ . 

In dieser Saison begeht das Kiewer akademische Operettentheater  seinen 75-Jahrestag. Dieses markante Datum ist damit verbunden, dass 1934 im Gebäude auf der Krasnoarmeiskaja-Str., 53   eine stationäre Mitgliedschaft des Kiewer staatlichen Theaters für Musikkomödie herausgebildet wurde, das unmittelbarer Vorgänger des heutigen Operettentheaters war. Ein Jahr später fanden schon seine Aufführungen   statt.


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