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Stadt Kamenez-Podolsky, Festung 11 – 18. Jh., Schlucht des Flusses Smotritsch, Chmelnizky-Region
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Stadt Kamenez-Podolsky, Festung 11 – 18. Jh., Schlucht des Flusses Smotritsch, Chmelnizky-Region
Mittwoch, 23 Mai 2012

Liebe Gäste, wir würden  Sie gerne mit unserem lieben Kiew im neuen 2012 Jahr vertraut machen!      

Artikel > UNESCO-Welterbe in der Ukraine

Skibin Eugeniy, Dolmetscher-Stadtführer
extra für "Prime Excursion Bureau"
 
 

 

UNESCO-Welterbe in der Ukraine

UNESCO-Welterbe in der Ukraine

Welterbe – Naturobjekte oder die vom Menschen geschaffenen, in Bezug auf welche, die vorrangigen Aufgaben in deren Aufbewahrung und Popularisierung  bestehen, was sich durch ihre besondere historische bzw. ökologische Bedeutung erklärt.

1972 hat UNESCO die Welterbekonvention zum Schutz des Kultur- und Naturerbes verabschiedet, die 1975 in Kraft trat. Die ex- UdSSR СССР ratifizierte die Konvention am 9. März 1988. Bis April 2009 wurde die Welterbekonvention von 186 Länder-Teilnehmern ratifiziert.  

   
Status  eines Welterbeobjektes gewährt die nachfolgenden Präferenzen:

  • Zusätzliche Garantien für Unversehrtheit und Integrität der einzigartigen Naturgüter.
  • Erhöht das Ansehen der Territorien sowie die Behörden, die diese verwalten.  
  • Fördert die Popularisierung der auf der Welterbe-Liste eingetragenen Objekte sowie die Entwicklung von alternativen Benutzungsmethoden der Naturressourcen  (zuallererst den ökologischen Tourismus).
  • Gewährt die Priorität in der Mittelbeschaffung für die Unterstützung der Kultur- und Naturerbeobjekte in erster Linie aus dem Welterbefonds.  
  • Fördert die Monitorings und Kontrolle über den Erhaltungsgrad der Naturgüter.

Nach dem Stand vom 1. Juli 2009 enthält die Liste des Welterbes 890 Objekte (darunter 689 des Kultur-, 176 Naturerbes und 25 gemischte Objekte) in 148 Ländern. Die Staaten, auf deren Territorien sich die Welterben befinden, übernehmen die Verpflichtungen für die Erhaltung dieser Welterben.

Im Rahmen der Liste existiert noch eine Unterliste von Welterbeobjekten, die sich unter Gefahr der Vernichtung befinden. Auf diese Liste werden zeitweilig diejenige Objekte aufgenommen, welche jeglichen Gefahren ausgesetzt sind, die durch naturgemäße Ursachen bzw. die Einmischung des Menschen hervorgerufen sind:  Militärkonflikte und Kriege, Erdbeben und andere Naturkatastrophen, Umweltverschmutzungen, Jagdfrevel, chaotische Bebauung etc. Die Eintragung auf diese „Sonderliste“ appelliert über die äußerste Notwendigkeit der Sonderrücksicht  auf die aufgenommenen Güter und das unverzügliche Maßnahmentreffen  hinsichtlich deren Erhaltung.   

 Kriterien der Unterschutzstellung

Das Hauptziel der Welterbeliste:  die entsprechenden Objekte zu schützen und weltweit bekannt zu machen, die in deren Art eine herausragende universelle Bedeutung aus historischen, künstlerischen oder wissenschaftlichen Gründen besitzen.

In Rücksicht darauf und nach der präzedenzlosen Objektivität strebend, wurden die Einschätzungskriterien ausgearbeitet.  Ursprünglich (seit 1978) gab es die Kriterien nur für die Kulturgüter und diese Liste zählte sechs Positionen. 

Um eine gewisse Balance zwischen verschiedenen Kontinenten wiederherzustellen, kamen nachher die Naturgüter zum Vorschein und wurde für diese die entsprechende Liste aus vier Positionen erstellt. 2005 sind all diese Kriterien anschließend zusammengefügt worden und jedes Objekt des Welterbes entspricht in seiner Beschreibung wenigstens einer davon.  

 Kriterien für Kulturgüter

  • I. Das Objekt stellt ein Meisterwerk der menschlichen Schöpferkraft dar.
  • II. Das Objekt zeigt, für einen Zeitraum oder in einem Kulturgebiet der Erde, einen bedeutenden Schnittpunkt menschlicher Werte in Bezug auf die Entwicklung von Architektur oder Technologie, der Großplastik, des Städtebaus oder der Landschaftsgestaltung auf.
  • III. Das Objekt stellt ein einzigartiges oder zumindest außergewöhnliches Zeugnis von einer kulturellen Tradition oder einer bestehenden oder untergegangenen Kultur dar.
  • IV. Das Objekt stellt ein hervorragendes Beispiel eines Typus von Gebäuden, architektonischen oder technologischen Ensembles oder Landschaften dar, das einen oder mehrere bedeutsame Abschnitte der Geschichte der Menschheit versinnbildlicht.
  • V. Das Objekt stellt ein hervorragendes Beispiel einer überlieferten menschlichen Siedlungsform, Boden- oder Meeresnutzung dar, das für eine oder mehrere bestimmte Kulturen typisch ist, oder der Wechselwirkung zwischen Mensch und Umwelt, insbesondere, wenn diese unter dem Druck unaufhaltsamen Wandels vom Untergang bedroht wird.
  • VI. Das Objekt ist  in unmittelbarer oder erkennbarer Weise mit Ereignissen oder überlieferten Lebensformen, mit Ideen oder Glaubensbekenntnissen oder mit künstlerischen oder literarischen Werken von außergewöhnlicher universeller Bedeutung verknüpft. (Das Komitee einigte sich, dass dieses Kriterium in der Regel nur in Verbindung mit anderen Kriterien angewandt werden sollte.) 
  •  
  • Kriterien für Naturgüter
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  • VII. Das Objekt weist überragende Naturerscheinung  oder  einen Raum von  außergewöhnlicher Naturschönheit und ästhetischer Bedeutung auf.  
  • VIII. Das Objekt stellt  ein außergewöhnliches Beispiel  der Hauptstufen der Erdgeschichte dar, darunter der Entwicklung des Lebens, wesentlicher im Gang befindlicher geologischer Prozesse bei der Entwicklung von Landschaftsformen oder wesentlicher geomorphologischer oder physiogeografischer Merkmale.  
  • IX. Das Objekt stellt ein außergewöhnliches Beispiel bedeutender in Gang befindlicher ökologischer und biologischer Prozesse in der Evolution und Entwicklung von Land-, Süßwasser-, Küsten- und Meeres-Ökosystemen sowie Pflanzen- und Tiergemeinschaften dar.
  • X. Das Objekt enthält die für die In-situ-Erhaltung der biologischen Vielfalt auf der Erde bedeutendsten und typischsten Lebensräume, einschließlich solcher, die bedrohte Arten enthalten, welche aus wissenschaftlichen Gründen oder ihrer Erhaltung wegen von außergewöhnlichem universellem Wert sind. Zudem wird ein Schutz- und Erhaltungsplan verlangt, der ausreicht, um die Erhaltung sicherzustellen.  

    Ukraine  

    Ukraine ist zurzeit auf der UNESCO-Liste des Welterbes durch 4 Objekte vertreten. Das sind: 1 Naturerbe   („Buchenurwälder in den Karpaten“) und  3 Kulturerben („Sophienkathedrale“ und „Höhlenkloster Lavra Petscherska“ in Kiew;  „Historisches Zentrum von Lwow (Lemberg); „Struve-Bogen“). 

    UNESCO-Welterbe in der Ukraine

    Sophienkatedrale ist das erste architektonische Denkmal in der Ukraine, das in das Welterbeverzeichnis der UNESCO 1990 aufgenommen wurde.   Kiewer Heilige Sophie wird von Historikern und Wissenschaftlern erforscht und den zahlreichen Touristen besucht, die durch wunderbare byzantinische und altrussische Architekturkunst begeistert werden.

    Beim Betreten der Kathedrale ist man fasziniert von ihrer Großartigkeit und Erhabenheit.  

    Die strengen Maßverhältnisse des Innenraums und die aus dem 11.Jh. erhalten gebliebenen monumentalen Wandmalereien (260 m² von 640 m² ursprünglicher Mosaiken und etwa 3000 m² Fresken) bestechen durch ihre Vollkommenheit. In den 30er- 40er Jahren des XVII. Jhs. gründete der Metropolit Peter .Mogila auf dem  Gelände der Kathedrale ein Mönchskloster. In dieser Zeitspanne entstanden der Glockenturm, das Refektorium, das Haus des Metropoliten, das westliche Tor, die steinerne Klostermauer, der südliche Torturm, das Wohngebäude für die Klosterbrüder sowie das Priesterseminar (Burse).

    In der Architektur dieser Bauten und der äußeren Gestaltung fanden die wesentlichen Züge des ukrainischen Barock des XVII- XVIII. Jhs. ihren Niederschlag.
    Der Großfürst Jaroslaw der Weise hatte den Grundstein zur Heiligen Sophie gelegt
    . Er ist als hervorragender Herrscher und Regent  in der früheren Geschichte von Kiewer Rus bekannt. In der ersten Hälfte des XI. Jhs regierte er den großen Staat – Kiewer Rus, welcher den beträchtlichen Teil  von Ost-Europa besaß. Kiewer Staat erreichte eine Blütezeit unter seiner Regentschaft. Damals war Kiewer Rus eine der größten zivilisierten Großmächte in Europa. Jaroslaw der Weise pflegte die politischen, wirtschaftlichen und dynastischen Beziehungen zu vielen europäischen Staaten anzuknüpfen.

     Um 1035 herum begann Jaroslaw mit einer weit reichenden Heiratspolitik. Er ließ seine Töchter, Söhne sowie seine nahe Verwandtschaft mit Königen bzw. Kaisern und Königstöchtern vermählen. Dadurch hatte Kiewer Rus dynastische Verbindungen mit Norwegen, Schweden, Frankreich, England, Polen, Ungarn, dem Byzantinischen und den deutschen Reich. Auch seine Gattin Ingigerd aus dem Norden stammte, sie war die Tochter des Schwedenkönigs Olof Skötkonung.

    Jaroslaw der Weise ließ im ganzen Reich nach byzantinischem Vorbild viele Kirchen, Klöster, Schreibschulen und Festungsanlagen errichten, reformierte die ostslawische Gesetzgebung und hielt sie erstmals schriftlich fest (Russkaja Prawda) und gründete in Kiew die erste ostslawische Bibliothek. Über seine Tätigkeit und Schaffen kann man während Besichtigung der Sophienkathedrale mehr eingehend erfahren.

    In Bezugnahme darauf, dass die Kathedrale der Heiligen Sophie den Status einer Staatlichen Pflegestätte für Baukunst und Geschichte hat und in das Welterbeverzeichnis der UNESCO aufgenommen ist, ist es verboten sie jeglicher religiösen Gemeinde zu übergeben sowie die Gottesdienste drin abzuhalten.  Die Ausnahme ist der 24. August – Feiertag der Unabhängigkeit der Ukraine, an dem die Vertreter aller Konfessionen und religiösen Gemeinden in der Ukraine (außer russischer Orthodoxkirche des Moskauer Patriarchats) eine gemeinsame feierliche Messe in der Sophienkathedrale veranstalten.  

UNESCO-Welterbe in der Ukraine

Kiewer Höhlenkloster    

 Auf den höhen und steilen Hügeln des rechten Dnepr- Ufers ragte majestätisch das Kiewer Höhlenkloster empor. Es gilt schon von jeher  als die Wiege des Mönchtums und Bollwerk der Orthodoxkirche in Russland.
Das Höhlenkloster ist Anfang des XI. Jhs. gegründet und im Laufe von 9 nachfolgenden Jahrhunderten  bebaut worden. Seine Bezeichnung „ Petscherska“ Lavra ist auf das ukrainische bzw. altrussische Wort „Petschera“  zurückzuführen, was die „Höhle“ bedeutet. Auf diesem Territorium gab es die Höhlen, wo die ersten Mönche ihre Zuflucht gefunden und diese bloß tiefer und breiter gemacht hatten.

   
Es ist jetzt schwer genau zu sagen, ob diese Höhlen natürlicher Herkunft, oder künstlich von den Urmenschen ausgegraben sind. Seit dem XII Jh. wird das Kloster „Lavra“ genannt. Dieses griechische Wort bedeutet  ein großes, reiches und bedeutsames Kloster. Seit dem VI. Jh. wurden die großen Klöster in Orient als Lavras bezeichnet und diesen Namen erhielten dann auch die größten Klöster in Russland. Diese hohe Auszeichnung erhielten nur wenige bedeutende Klöster im orthodoxen Russland. Im XVII.Jh. wurde diese Bezeichnung in den Rang eines Titels erhoben, der nur privilegierten Klostern zustand.

Das Kiewer Höhlenkloster ist 1051 von den Mönchen Antonius und Theodosius gegründet worden. Die Mönche des Klosters, und vor allem die Einsiedler, kennzeichneten sich durch  höhe Sittlichkeit und Asketismus.  
Kiewer Höhlenkloster war ein einflussreiches geistiges, soziales und kulturelles Zentrum, hatte eine besondere Rolle in der Verreinigung von ostslawischen Stämmen gespielt, genoss  den verdienten Ruhm nicht nur in Russland, sondern auch in Polen, Armenien, Byzanz, Bulgarien und anderen Ländern.

Ab 40-er Jahren des  XIII. Jhs. bis Anfang des  XIV. Jhs. war das Höhlenkloster der Zeuge  der schwierigen Zeiten von tatarisch-mongolischen Überfällen.  Zum Ende des  XVI Jhs.,  verschiedene Schwierigkeiten überwältigend, setzte eine intensive Bautätigkeit ein. Es entstanden neue Sakralbauten, wurden die Ländereien erworben.

 Keiner von russischen Imperatoren und deren Familienmitglieder ließen das Kiewer Höhlenkloster außer acht: Alexej Michailivitsch und Peter der Große,  Katherine II, Anna Ioannovna, Nikolai I und Nikolai II, Alexander I, Alexander II, Alexander III, Paul, Elisabeth (Tochter Peter des Großen)…

Auf dem Gelände des Klosters sind viele namhafte Persönlichkeiten verschiedener Zeiten beigesetzt worden. 1911 wurde hier der hervorragende Staatsmann des russischen Imperiums, Ministerpräsident  Peter Stolipin beerdigt.

Nach der sog. russischen „Oktoberrevolution“ 1917  kamen auch für das Kloster die schwierigsten Zeiten in seiner Geschichte. Laut  Dekret  der jungen  Sowjetmacht: „ Über die Trennung der Kirche vom Staat und der Schule von der Kirche“  wurde das ganze Eigentum der kirchlichen und religiösen Gemeinden als Gemeingut des Volkes erklärt.  Und nach den Wirren des Bürgerkrieges wurde das Höhenkloster 1926 in ein staatliches Museumsreservat umgewandelt. Die Höhlen wurden geschlossen.

Sehr stark wurde das Kloster während des Zweiten Weltkriegs in Mitleidenschaft gezogen. Viele Bauwerke wurden teilweise zerstört. Aus noch nicht geklärten Gründen ist 1941 die Maria-Himmelfahrt-Kathedrale gesprengt worden.

Anlässlich der Begehung des 1000-jährigen Jubiläums der Christianisierung der Kiewer Rus wurde 1988 der untere Bereich des Klosters samt  beiden Höhlen und Bauwerken der Mönchsgemeinde wieder zurückgegeben, was durch Verordnung des Ministerkabinetts der USSR genehmigt wurde. Das Mönchsleben wurde damit wiederbelebt. Hier siedeln auch wieder Mönche in den traditionellen Höhlen. Die Maria-Himmelfahrt-Kathedrale wurde von 1998 bis 2000 wiederaufgebaut.

Im Jahre 1990 wurde die nationale Kiewer Petschersky historisch-kulturelle Pflegestätte auf die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. 

UNESCO-Welterbe in der Ukraine Ensemble des historischen Zentrums von Lvov oder die sog. Altstadt  ist  das ins UNESCO-Welterbeverzeichnis aufgenommene Territorium der Stadt. Auf der 22. Konferenz des UNESCO-Welterbekomitees (Kioto/Japan, 1998) wurde die Stadt Lvov auf die Liste des Welterbes eingetragen. Das UNESCO-Welterbekomitee hat hierfür folgende Gründe und Übereinstimmung mit nachstehenden Kriterien vorgelegt:
   

  • Kriterium ІІ: Nach seiner Städtebaustruktur und Architektur stellt Lvov ein hervorragendes Muster der Synthese von Architektur und künstlerischen Traditionen in West-Europa dar, mit solchen Traditionen, wie in Italien und Deutschland;
  • Kriterium V: Die politische und geschäftliche Rolle der Stadt Lvov zog immer an sich eine gewisse Menge von ethnischen Gruppen mit verschiedenen kulturellen und religiösen Traditionen, welche die vielfältigen, doch gegenseitig verbundenen Gemeinschaften der Stadt  bildetet, und der Beweis dafür  ist und immer war die städtische Architekturlandschaft.

Das ganze Ensemble des historischen Zentrums besitzt das Territorium von 120 ha des altrussischen und mittelalterlichen Stadtteils, sowie das Gelände der Kathedrale von Heiligen Jura auf dem Heiligen Jura-Berg.  Die Pufferzone des Ensembles vom historischen Zentrum macht ca. 3000 ha aus.

UNESCO-Welterbe in der Ukraine

 Der Struve-Bogen, benannt nach dem Astronomen Friedrich Georg Wilhelm Stuve (14. 4. 1793 - 11.11.1864) ist eine Kette von geodätischen Messstationen, die vom Nordkap bis hin zum Schwarzen Meer reicht. Diese Kette zählt 265 Messstationen; jede stellt einen Steinwürfel mit der Kantelänge von 2 m.  Die Gesamtausdehnung der Kette macht über 2820 km aus. Diese wurde mit dem Ziel geschaffen die Parameter   der Erde, deren Form und die Ausmaße zu definieren.

 Man kann heute die Messstationen in Norwegen, Schweden, Finnland, Russland, Estland, Lettland, Litauen, Weißrussland, Moldova und Ukraine finden. Am 28. Januar 2004 wandten sich diese Länder an das UNESCO- Welterbekomitee mit dem Angebot die erhaltenen 34 Messstationen von Struve-Bogen  als Denkmal des Welterbes zu erklären.  Geodätischer Struve-Bogen wurde innerhalb von 40 Jahren (1816 -1855) in der Länge von 2820 km vermessen. Das ist die Strecke vom Erdvermessungspunkt Fuglenes, nicht weit von  Nordkap in Norwegen (Breite 70° 40′11″n. b.)  bis zum Dorf Staraja Nekrasovka, Ukraine, Odessa-Gebiet, unweit von Donau (Breite  45° 20′03″n. b.), was den Meridianbogen mit der Amplitude  25° 20′08″ bildet. 

Man kann heute die Messstationen in Norwegen, Schweden, Finnland, Russland, Estland, Lettland, Litauen, Weißrussland, Moldova und Ukraine finden. Am 28. Januar 2004 wandten sich diese Länder an das UNESCO- Welterbekomitee mit dem Angebot die erhaltenen 34 Messstationen von Struve-Bogen  als Denkmal des Welterbes zu erklären.

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Die Organisation der Vereinten Nationen in den Angelegenheiten von Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) beabsichtigt  im Juni 2010 die Frage über die evtl. Eintragung auf die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes von 2 Objekten in der Ukraine zu erörtern. Darüber informierte neulich das Ministerium für Kultur und Tourismus der Ukraine.

Diese Objekte sind:

·         Andreas-Kirche und Kirill-Kirche in Kiew, welche Ukraine für die Aufnahme auf die UNESCO-Liste durch Erweiterung der schon existierenden Nomination „Kiewer Sophie“ und „Kiewer Petscherska Lavra“ präsentiert.  

·         Residenzen von Metropoliten in der Stadt Czernowitz, Ortschaft Bukowyna, West-Ukraine.

Diese Objekte hat UNESCO aus der von der Ukraine vorgelegten vorläufigen Liste ausgewählt und hat der Ukraine das Recht gewährt deren evtl. Aufnahme ins Welterbeverzeichnis zu bestehen. Die vorläufige Liste von der Ukraine zählt 14 Objekte. Die UNESCO-Konferenz in Sevilla (Spanien) hat auf diese Liste von der Ukraine das historische Zentrum der Stadt Odessa eingetragen.

 



21.05.2012  «Schlichtes Häuschen“ des Zucker-Managers

 Alexander  MIKHAILIK, Journalist

Im Jahre 1912 ließ Herr Michail Schestakov - der Geschäftsführer der Zuckerfabriken des Zuckermagnaten Fjodor Tereschtschenko – für sich eine Stadtvilla bauen, in der einst Josip Broz Tito (Staatspräsident Jugoslawiens 1953-80) empfangen worden war und der letzte Sekretär der kommunistischen Partei der Ukraine Vladimir Schtscherbitsky arbeitete. 

 


11.05.2012  Natalija Pukshyn: „Wir schenken die positiven Emotionen!“

 Natalija  – kreative Direktorin von „Prime Excursion Bureau“ – elegante,  freudige und sehr angenehme in Umgang und  Geschäftsverkehr Dame. Sie leitet nicht nur virtuos die Travel Company,  sondern liebt aufrichtig das Geschäft,  dem sie sich vollkommen hingibt.

 


17.04.2012  Im Ring des Ruhmes. Über die Brüder Klitschko

 Nikolai KULAKOV, Journalist

Extra für „Prime Excursion Bureau“

Ohne sie – das einmalige Phänomen des Weltsportes, würde sich Ukraine nach wie vor mit Tschernobyl assoziiert und als ein  merkwürdiger Raum, „Terra incognita“ der Weltgeographie  bleiben. Die Brüder Klitschko  haben im wahrsten Sinne des Wortes für die Ukraine einen Platz im Rating des Weltruhmes „herausgeschlagen“. Jetzt ist Ukraine als die Heimat  der Großen Sportler weltweit bekannt.

 


19.03.2012  Gründung des Apothekenwesens in Kiew

   Eugen SKIBIN, Guide-Dolmetscher, extra für „Prime Excursion Bureau“    

Im Altertum wurden die Heilmittel unmittelbar von denen hergestellt, wer sich mit der Gesundheit der Kranken beschäftigte: Kurpfuscher, Schamanen, Zauberer, волхвами Wahrsagerinnen etc. Erst mit der Zeit erfolgte die Abtrennung und die Apotheken erwarben die Selbständigkeit. Die Erfahrung in der Behandlung der Kranken, die Angaben über die speziellen Kräuter, Heilmittel der Naturherkunft wurden schon seit den Urzeiten der Kiewer Rus von einer Generation zu anderer weitergeleitet bzw. vererbt. Im Altertum verkauften die „Wunderdoktoren“ auf den Marktplätzen die Heilkräuter, Tinkturen, Amuletten, leisteten die medizinische Hilfe, allerlei Empfehlungen und… die Zukunft voraussagten. 

 

 


08.02.2012  Christi- Geburt -Kirche in der Unterstadt Podol

 Michail KALNIZKY, Historiker, Forscher des Kiewer Altertums.

Extra für «Prime Excursion Bureau».

In der Geschichte Kiews sind wenige Christi-Geburt-Kirchen bekannt. Die bekannteste darunter befindet sich auf dem Postplatz („Potschtovaja“-Ploschtschad) der Unterstadt Podol. Erst vor einigen Jahren wurde diese Kirche aus dem „Nichtsein“ zurückgeholt, in dem sie  viele  Jahrzehnte verblieb.  

 


12.01.2012  „Schwarze Perle“ von Lvov

Sophia Kiewskaja, Journalistin
Extra für „Prime Excursion Bureau“

Die am Ausgang der Renaissance-Epoche errichtete prächtige Kapelle auf einem der Zentralplätze Lvovs - ist eine Art Hymne  für Kunst der Bildhauer, Maler, Steinschnitzer, die ein echtes Meisterwerk geschaffen hatten. Schon über 400 Jahre schmückt die Hauptstadt der West-Ukraine die Boims Kapelle der namhaften ungarischen Dynastie, deren Vertreter nicht nur in der Geschichte der Stadt, sondern auch in der Weltgeschichte berühmt wurden.


21.12.2011  Mystische Orte Kiews

Michail KALNIZKY, Historiker.
Extra für «Prime Excursion Bureau».

Es existiert einen Volksglaube, dass auf dem Kahlen Berg in Kiew die Hexen aus der ganzen Welt zusammenkämen, um gemeinsam mit Vampiren den „Sabbat“ zu feiern und  auf sog. “Metschiki” (Holzmesser, mit welchen Hanffasern vom Stängel losgelöst werden) „per Luft“ zu reiten ; hier sollten die neuen Hexen ihre alten „Kolleginnen“ kennen lernen, welche den ersten allerlei Hexereien beibringen.


14.12.2011  Hier wandern die Erinnerungen an verflossene Jahre

Helena SMOVZHENKO, Stadtführerin.
Extra für «Prime Excursion Bureau».

Sobald  Sie von der Hektik und Lärm der Stadt müde werden, von Betrachtung des unendlichen Verkehrsstroms   und Einatmung der Luft von modernsten Errungenschaften der Zivilisation satt haben sowie Ihnen einfach Ruhe und etwas ungewöhnliches,  romantisches fehlen würden, kommen Sie dann hier bestimmt zurecht… Hier, wo die  verwickelten Alleen im englischen Landschaftsstil eine Menge von Geheimnissen der Vergangenheit in sich geheim halten und die Bäume fähig sind die unausstehlichste Hitze zu ertragen, wo die Zeit ihren Lauf  verlangsamt  und macht sich auch auf einem Bänkchen bequem -  hier im Mariinsky Park!


04.12.2011  Goldenes Zeitalter der ukrainischen Fotografie

Alexander TRATSCHUN, Historiker der inländischen und ausländischen Fotografie
Extra für «Prime  Excursion Bureau»

Der nicht gleichgültige Blick auf die Entwicklung bzw. Evolution der ukrainischen Fotografie (1839-2008) zeigt, dass deren goldenes Zeitalter auf den Zeitraum 1887-1915 fällt. Fotografie kam in die Ukraine im Sommer 1839 (Lvov/Lemberg, J. Gloyzner). In Kiew und Odessa kamen die ersten  Fotographen in der ersten Hälfte 1840-er, in Kharkow -1851 zum Vorschein. Außer den üblichen Aufnahmen, wie Porträts, Gruppenbilder, Landschaftsbilder etc., trieb die Keime auch Dokumentar- und Wissenschaftsfotographie. 


21.11.2011  Über den Steilhängen schwebende

Michail GAVRILENKO, Journalist.
Extra für «Prime Excursion Bureau»

Andreas-Kirche schwebt über den Kiewer Steilhängen wie ein zierliches Porzellanspielzeug. Wie viel Wundervolles, Leichtsinniges, Lebensfröhliches des XVIII. Jahrhunderts verkörpert und beinhaltet sie, offenbart die Epoche der fröhlichen „Zarin Elizabeth“, der unaufdringlichen Pracht  des Meisterwerkes von Rastrelli! Wie verstand denn der Große architektonische „Zauberer“ dem Barock beinahe  Musiktönen entlocken zu können! Es scheint, als ob die Andreas-Kirche eine hohe harmonische Note in der Sonate von Kiewer Tempeln sänge.  


05.10.2011  Wiege der ukrainischen Ausbildung

Viktoria NAIDA, Journalistin
Extra fürPrime Excursion Bureau

Als in jüngster Vergangenheit der 500-UAH-Geldschein im Umlauf zum Vorschein kam, erwiesen sich auf dessen beiden Seiten die Darstellung des Akademiegebäudes, das  sich auf dem Kontraktplatz der Unterstadt Podol befindet und das Porträt des hervorragenden ukrainischen Philosophen, eines der berühmtesten Absolventen der Akademie – Grigory Skovoroda. Diese Thematik ist der ältesten Lehranstalt der Ukraine – Kiewer Mogyla-Akademie gewidmet.  Hier entstand, hielt stand und entwickelte sich die ukrainische Bildung.


30.09.2011  Der Riese aus Zhitomir-Gebiet: der höchste Mensch des Planeten lebt in der Ukraine

Inessa BlUM, Journalistin
Extra für „Prime Excursion Bureau“

Gigantische Größe ist eine schwere Last für deren Besitzer. Wie auch jede Naturanomalie, fesseln die „mega“- hohen Menschen auf sich die Aufmerksamkeit, manchmal  auch eine ungesunde. Häufig verzichten solche Leute auf unnötigen „Ruhm“ und hektisches „Gedränge“ um ihre Person und möchten ein „normales“ Leben führen. So eine Art Mensch ist Leonid Stadnik – der höchste Mann des Planeten, der über 257 cm hoch ist.  


09.09.2011  Kitajevo: Legenden und Wahrheit von „Kiewer Athos“

Andrei  KLINSKY, Journalist
Extra fürPrime Excursion Bureau

Wie würden Sie darauf reagieren, wenn es sich plötzlich herausstellt, dass ein Mönch-Eremit, an welchen Sie sich mehrmals für einen Rat bzw. mit einem Bekenntnis wandten, sich als eine Frau erwies…? Das bringt Sie freilich wenigstens zum Staunen. Und wenn Sie erfahren, dass es auf dem Kiewer Boden außer dem berühmten Kiewer Höhlenkloster Lawra noch die unterirdischen Höhlen gibt, wo einst die Mönchen ihre Zuflucht fanden? All diese Fragen sind mit einer der herrlichen und malerischen Ortschaften im Süden Kiews –Kitajevo-Einsiedelei verbunden, wo sich das St. Dreifaltigkeitskloster befindet, in dem das Pfingsten für das größte kirchliche Fest gilt.    


10.08.2011  „Das fünfte Element“ für „Million Dollars“: bezaubernde Kiewerin Milla Jovovich

Inessa Blum, Journalistin
Extra für „Prime Excursion Bureau“

Ihr voller Name wird in verschiedenen Quellen unterschiedlich geschrieben. Genauer zu sagen – nicht der Name, sondern die Namen. Milica Bogdanowna  (mehr korrekter - Borgievna) nach russischer und ukrainischer Tradition; Milica Natascha in Tradition von Montenegro – nach ihrem Vater, liebliches Mädchen und Hollywooder „Retterin der Menschheit“ Milla – all dies ist unsere Landfrau, Kiewerin namentlich Jovovich.


31.07.2011  Operettentheater

Michail Kalnizky  - Historiker, Forscher des Kiewer Altertums.
Extra für „Prime Excursion Bureau“ . 

In dieser Saison begeht das Kiewer akademische Operettentheater  seinen 75-Jahrestag. Dieses markante Datum ist damit verbunden, dass 1934 im Gebäude auf der Krasnoarmeiskaja-Str., 53   eine stationäre Mitgliedschaft des Kiewer staatlichen Theaters für Musikkomödie herausgebildet wurde, das unmittelbarer Vorgänger des heutigen Operettentheaters war. Ein Jahr später fanden schon seine Aufführungen   statt.


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