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Der Blick auf Kreschtschatik vom Europa-Platz am Ende des 19. Jahrhunderts, Kiew
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Der Blick auf Kreschtschatik vom Europa-Platz am Ende des 19.  Jahrhunderts, Kiew
Mittwoch, 23 Mai 2012

Liebe Gäste, wir würden  Sie gerne mit unserem lieben Kiew im neuen 2012 Jahr vertraut machen!      

Artikel > Vergessene Legende

Vitaly Borispolez,

extra für "Prime Excursion Bureau".

   Novelle

Ich kehrte aus einem auf der Landkarte verlorenen Städtchen zurück. Wozu bin ich hingeflogen, ist schwer zu sagen. In der letzten Zeit war ich erstaunlich nicht imstande mein Verhalten und meine Handlungen  verstehen zu können. Ich hatte das Gefühl, als ob mir ständig etwas fehlte. Intuitiv fühlte ich etwas Wichtiges verloren zu haben, doch was genau, konnte ich mich drin nicht zurechtfinden. Es sei möglich sich selbst.

In dieses Städtchen bind ich zufällig geraten, indem ich einfach ein Ticken für den nächsten Flug gekauft hatte. Es war einfach unerträglich weiterhin zu Hause zu bleiben. Versuch dich mal ruhig zu sitzen, wenn du nicht ganz sicher weißt, wo dein Platz ist. Ich muss dringend fort, auf eine Reise. 

Und da fliege ich in einem Flugzeug mit Ihr. Ich frage mich oft: warum hat gerade Sie meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen? Sie unterschied sich doch von den anderen gar nicht. Sie war ganz gewöhnlich und ich habe sogar die Farbe  Ihrer Augen und Haares nicht behalten. Das Einzige, was in meinem Gedächtnis eingeprägt wurde, war Ihr Lächeln. Sie saß und lächelte. Nicht mir und keinem anderen, lächelte entweder dem Himmel, oder der Sonne, oder möglicherweise den Wolken… Sie schaute ins Bullauge und lächelte ungezwungen. Und es war etwas Besonderes darin. Weiß nicht warum, doch ich fing  an auch zu lächeln. Ich schaute auch ins selbe Bullauge und lächelte. Und da trafen sich unsere Lächeln, aber nicht hier im Flugzeug, sondern irgendwo dort, auf einer der Wolken.

-         Hallo, - sagte mein Lächeln.

-         Hallo, - antwortete Ihr Lächeln.

-         Wer bist Du und was machst Du hier?

-         Nichts. Ich bin hier zu Hause. Das ist mein Heim.

-         Und wie heißt Du denn?

-        Verschieden, Du wirst selbst darauf kommen. – Mit erstaunlicher Leichtigkeit sprang Sie auf eine andere Wolke. – Geh mal, ich zeige Dir mein Gut. Schau mal nur,  wie herrlich ist hier. Gefällt es Dir?

-        Sogar sehr, kann ich doch nicht auf den Wolken spazieren.

Sie lachte auf:

-         Folge mir und hab keine Angst. Auf den Wolken kann jeder spazieren gehen, man hat es eigentlich nicht probiert.

Und ich ging, dabei vergessen, dass ich lediglich ein Mensch bin und vorher eine fürchterliche Angst vor der Höhe  hatte. Ich sprang von einer Wolke auf die andere und lachte. Wie wunderbar ist auf den Wolken zu spazieren!

-     Kuck mal – sagte Sie, - diese Wolke ist einem Weißbär ähnlich. Die ist hier aus dem Nordpol geflogen. Und diese, - Sie zeigte mit der Hand, - ist die Wolke der Liebe, weil sie als ein Herz aussieht. Hörst Du wie es schlägt? Sie wandert durch den Himmel und macht die Leute glücklich.

-         Bist Du glücklich? - fragte ich.

Sie lachte wiederholt auf:

-      Ob ich glücklich bin? Man stellt mir solche Frage zum ersten Mal. Wenn Du willst, erzähle ich Dir eine Legende, die schon seit Jahrhunderten vergessen worden ist. Die grauen Greise vermochten diese nicht aufzubewahren, sie ist doch nicht verstorben. Du wirst sie den Menschen zurückgeben.

… Sehr, sehr lange her, in der grauen Vorzeit waren die Menschen ganz anders als heute. Nichts freute sie und sie erwarteten vom Leben nichts, machten sich sonst über die umgebenen Schönheit und Harmonie lustig, als ob diese etwas Unnützliches wären und brachten keinen Nutzen während der Jagd und des Krieges.

Einst tauchte in der Ortschaft ein Mensch auf, der sich als Meister vorstellte und allen anderen nicht ähnlich war. Er hatte ein weiches Herz und die lustigen, strahlenden Augen. Seine unbekannte und unbegreifliche bisher Herzensgüte erschreckte die Leute viel mehr als die Waffe.

Es kam einmal vor, dass die Jäger in die Siedlung ein im Wald gefundenes Wolfskind gebracht hatten. Gemäß dem örtlichen Gesetz sollte es nach der Ritualvollziehung getötet werden, weil die Wölfe seit jeher für die Feinde der Menschen gehalten wurden.  Als auf dem Berg des Todes die Leute zusammenkamen   und die besten Schützen ihre Pfeile schon auf das arme Tierchen  gerichteten, erhob sich der Meister und bat sie das Wolfskind gegen einen hohen Rückkauf ihm zu geben.

-         Wozu brauchst du denn es? – fragten ihn die erstaunten Leute.

-         Ich brauche es gar nicht, - antwortete er - doch dieses Tier zu töten nur deshalb, weil es der Wolf ist,  wäre es äußerst ungerechtigt – sagte Meister und lächelte. 

Und die durch sein Lächeln erschrockenen Leute hatten nachgegeben. Sie hatten große Angst vor dem Lächeln, weil wussten nicht was es bedeuten sollte. Es störte ihnen sehr ihr graues Alltagsleben weiter zu führen.

Die Kunde über den stattgefundenen Zwischenfall verbreitete sich blitzschnell. Aus weit entlegenen Orten trafen hier die Menschen ein, um diesen „Wunder“-Mann zu sehen. Eine geheimnisvolle Kraft zog sie an ihn. Trotzdem hatte die Angst gesiegt. Ernstlich von seinem Lächeln erschrocken,   pflegten sie ihn zu meiden, wodurch er zur vollen Einsamkeit verurteilt wurde.

Und da blieb der Meister ganz alleine. Die Menschen taten ihm leid. Und er entschied seinen Mitmenschen zu helfen, ihnen zu erläutern, dass die Güte keine Drohung, keine Gefahr geheimhält.

An einem schönen Tag hatte er den Sack mit den Habseligkeiten gepackt und fing an zu wandern und das Gute zu predigen. 

Als er die Schwelle jegliches Hauses betrat, wurde die Weide auf den Dächern wieder lebendig und die Äste bedeckten sich mit großen aufquellenden Knospen. Den Leuten wurde ängstlich zumute davon und sie verjagten ihn aus ihren Behausungen.


In ihm waren Zweifel aufgestiegen, ob die Leute tatsächlich besser werden sollten, ob es überhaupt möglich sei sie zu ändern. Und dann beschloss er einen ihm ähnlichen zu schaffen. Er versorgte sich mit einer Menge von Ton und schloss sich  für eine längere Zeit in seiner Hütte.   

Mittlerweile verbreitete jemand  im Ort ein Gerücht, dass der Meister etwas Böses im Schilde führen und ein Unheil auf alle heraufbeschwören würde. Das Entsetzen nahm zu und wuchs sogar in eine echte Panik hinüber, als er einmal früh morgens die Tür seiner Hütte aufmachte und die Statue eines schönen,  lächelnden Mädels draußen heraus trug. Die Leute liefen auseinander und verbargen sich in eigenen Hütten. Man dachte ängstlich an die Möglichkeit, den Meister sowie dieses eine aufgeregte Kraft ausstrahlende Mädel loszuwerten. Als sie wieder zusammenkamen, hatte jemand vorgeschlagen den Meister und seine Schöpfung zu verbrennen und deren Asche  in die tiefste Schlucht wegzuschmeißen. So war das Urteil. 

Am nächsten Tag versammelten sich die Einheimischen am Fuße des Todesberges, wo die Hinrichtung stattfinden sollte. Und da kam der verhängnisvolle Mittag. Der Meister und das Mädel wurden an die Pfähle festgebunden, mit trockenen  Ästen umgelegt und angezündet. Die gelben Feuerzungen näherten hastig zu den Füssen der Verurteilten, doch zum allgemeinen Schrecken des Gedränges lächelte das Mädel nach wie vor und der Meister schaute traurig auf die Leute. Seine Augen verrieten keine Spur von Angst. 

    - Arme Leute, - sagte er, - sie tun mir leid. Sie verbrennen mich, doch passiert dies nicht mit meiner Schöpfung. Gebrannter Ton wird noch härter. Möge ich umgehen, doch wissen sie, ich sterbe für sie, damit  ihre Nachkommen diesem Mädel ähnlich werden. Merken sie, um den Vogel nicht  fliegen zu zwingen  ohne diesen im Käfig gesperrt zu haben, solle man die Sonne  gefrieren und den Himmel versteinern lassen  – er schwieg.

Und da hallte plötzlich aus der Hölle des Feuers sein Aufruf zum Mädel. – Vergib diesen Menschen und mach sie  besser. Ich schenke Dir meine Zeit. 

Das ausgebrachte Feuer erstickte seine letzte Worte und nur einzelne Laute waren schwerlich zu hören: “G…l……ck”.

Nachdem das Feuer erlöscht war, sahen die durch das noch größere Grauen entsetzten Leute, dass das Mädel heil und unversehrt  stehen blieb. Die prophetischen Worte des Meisters erfüllten sich. Das Feuer hatte sie nur gehärtet. Jemand hatte aus der Menge aufgeschrieen:

-      Sie würde sich an uns rächen! Wir müssen sie aus dem Berg runterstürzen, ansonsten kommen wir alle um! 

Durch die panische Angst angetrieben, packten die Leute die Statue des Mädels und schleppten sie auf die Bergspitze. Die unten gebliebenen Leute warteten aufgeregt darauf, was weiter kommt. Der, wem diese Idee gehörte,  heulte auf und stieß die Statue des Mädels hinunter.

Da geschah plötzlich ein Wunder, sie ist weder gefallen noch zerbrochen, sie blieb im Himmel. Den Boden erreichten nur die Scherben aus dem gebrannten Ton, welche sie von ihrem Körper abgeschüttelt hat. Das Mädel wurde lebendig. Die  Menschen waren total verblüfft. Sie erwarteten unvermeidliche Rache. Doch zu ihrem ungeheueren Erstaunen lächelte das Mädel freundlich.

-         Ich vergebe ihnen im Namen meines Schöpfers und selbst in ihrem Namen, - sagte sie.

Und zum ersten Mal im Leben lächelten die Menschen auch. Ihre Lächeln waren irgendwie ungewandt und ähnelten sich eher den Grimassen. Trotzdem waren es die Lächeln, die ersten Lächeln der Menschen.

Das Mädel verschwand sich inzwischen und niemand sah es seither. Ihre Anwesenheit war  eigentlich wahrzunehmen. Man freute sich sehr, wenn das Mädel das Haus von jemandem in der Ortschaft besuchte. Zu Ehren des Meisters und seines letzten gebrochenen Wortes nannte man das Mädel als „Glück“.

Na und, so wäre die ganze Geschichte… 

-         Sollte denn diese Legende nicht wahre Geschichte sein? – krächzte ich und erkannte meine Stimme nicht.

-         Es ist bloß nur eine Legende, - lächelte sie.

Ich wollte erwidern, noch etwas sagen, doch niemand war schon in meinem Blickfeld. Ich sprang auf, wollte laufen und sie finden,  als plötzlich fing ich an ungestüm nach unten zu fallen… Das Flugzeug landete. 

Im Bullauge war die Erde schon deutlich zu sehen. Ohne mich zu beachten, brachte das Fräulein seine Frisur in Ordnung und bereitete sich zum Aussteigen. Ich starrte auf sie verlegen. Und sie, als ob nichts geschehen wäre, stand auf und ging fort.

Ich wurde gebeten das Flugzeug zu verlassen. Ich stieg aus und machte mich langsam auf den Weg in die Stadt. Die ganze Nacht bummelte ich durch die in Schlaf versunkenen Straßen und lächelte. Es schien, dass alles sich in meiner Abwesenheit geändert hatte. Die Bäume sind höher und schlanker, die Häuser eleganter, die Luft frischer geworden. In dieser Nacht fielen sogar keine Sterne nieder…

Juli, 2009



21.05.2012  «Schlichtes Häuschen“ des Zucker-Managers

 Alexander  MIKHAILIK, Journalist

Im Jahre 1912 ließ Herr Michail Schestakov - der Geschäftsführer der Zuckerfabriken des Zuckermagnaten Fjodor Tereschtschenko – für sich eine Stadtvilla bauen, in der einst Josip Broz Tito (Staatspräsident Jugoslawiens 1953-80) empfangen worden war und der letzte Sekretär der kommunistischen Partei der Ukraine Vladimir Schtscherbitsky arbeitete. 

 


11.05.2012  Natalija Pukshyn: „Wir schenken die positiven Emotionen!“

 Natalija  – kreative Direktorin von „Prime Excursion Bureau“ – elegante,  freudige und sehr angenehme in Umgang und  Geschäftsverkehr Dame. Sie leitet nicht nur virtuos die Travel Company,  sondern liebt aufrichtig das Geschäft,  dem sie sich vollkommen hingibt.

 


17.04.2012  Im Ring des Ruhmes. Über die Brüder Klitschko

 Nikolai KULAKOV, Journalist

Extra für „Prime Excursion Bureau“

Ohne sie – das einmalige Phänomen des Weltsportes, würde sich Ukraine nach wie vor mit Tschernobyl assoziiert und als ein  merkwürdiger Raum, „Terra incognita“ der Weltgeographie  bleiben. Die Brüder Klitschko  haben im wahrsten Sinne des Wortes für die Ukraine einen Platz im Rating des Weltruhmes „herausgeschlagen“. Jetzt ist Ukraine als die Heimat  der Großen Sportler weltweit bekannt.

 


19.03.2012  Gründung des Apothekenwesens in Kiew

   Eugen SKIBIN, Guide-Dolmetscher, extra für „Prime Excursion Bureau“    

Im Altertum wurden die Heilmittel unmittelbar von denen hergestellt, wer sich mit der Gesundheit der Kranken beschäftigte: Kurpfuscher, Schamanen, Zauberer, волхвами Wahrsagerinnen etc. Erst mit der Zeit erfolgte die Abtrennung und die Apotheken erwarben die Selbständigkeit. Die Erfahrung in der Behandlung der Kranken, die Angaben über die speziellen Kräuter, Heilmittel der Naturherkunft wurden schon seit den Urzeiten der Kiewer Rus von einer Generation zu anderer weitergeleitet bzw. vererbt. Im Altertum verkauften die „Wunderdoktoren“ auf den Marktplätzen die Heilkräuter, Tinkturen, Amuletten, leisteten die medizinische Hilfe, allerlei Empfehlungen und… die Zukunft voraussagten. 

 

 


08.02.2012  Christi- Geburt -Kirche in der Unterstadt Podol

 Michail KALNIZKY, Historiker, Forscher des Kiewer Altertums.

Extra für «Prime Excursion Bureau».

In der Geschichte Kiews sind wenige Christi-Geburt-Kirchen bekannt. Die bekannteste darunter befindet sich auf dem Postplatz („Potschtovaja“-Ploschtschad) der Unterstadt Podol. Erst vor einigen Jahren wurde diese Kirche aus dem „Nichtsein“ zurückgeholt, in dem sie  viele  Jahrzehnte verblieb.  

 


12.01.2012  „Schwarze Perle“ von Lvov

Sophia Kiewskaja, Journalistin
Extra für „Prime Excursion Bureau“

Die am Ausgang der Renaissance-Epoche errichtete prächtige Kapelle auf einem der Zentralplätze Lvovs - ist eine Art Hymne  für Kunst der Bildhauer, Maler, Steinschnitzer, die ein echtes Meisterwerk geschaffen hatten. Schon über 400 Jahre schmückt die Hauptstadt der West-Ukraine die Boims Kapelle der namhaften ungarischen Dynastie, deren Vertreter nicht nur in der Geschichte der Stadt, sondern auch in der Weltgeschichte berühmt wurden.


21.12.2011  Mystische Orte Kiews

Michail KALNIZKY, Historiker.
Extra für «Prime Excursion Bureau».

Es existiert einen Volksglaube, dass auf dem Kahlen Berg in Kiew die Hexen aus der ganzen Welt zusammenkämen, um gemeinsam mit Vampiren den „Sabbat“ zu feiern und  auf sog. “Metschiki” (Holzmesser, mit welchen Hanffasern vom Stängel losgelöst werden) „per Luft“ zu reiten ; hier sollten die neuen Hexen ihre alten „Kolleginnen“ kennen lernen, welche den ersten allerlei Hexereien beibringen.


14.12.2011  Hier wandern die Erinnerungen an verflossene Jahre

Helena SMOVZHENKO, Stadtführerin.
Extra für «Prime Excursion Bureau».

Sobald  Sie von der Hektik und Lärm der Stadt müde werden, von Betrachtung des unendlichen Verkehrsstroms   und Einatmung der Luft von modernsten Errungenschaften der Zivilisation satt haben sowie Ihnen einfach Ruhe und etwas ungewöhnliches,  romantisches fehlen würden, kommen Sie dann hier bestimmt zurecht… Hier, wo die  verwickelten Alleen im englischen Landschaftsstil eine Menge von Geheimnissen der Vergangenheit in sich geheim halten und die Bäume fähig sind die unausstehlichste Hitze zu ertragen, wo die Zeit ihren Lauf  verlangsamt  und macht sich auch auf einem Bänkchen bequem -  hier im Mariinsky Park!


04.12.2011  Goldenes Zeitalter der ukrainischen Fotografie

Alexander TRATSCHUN, Historiker der inländischen und ausländischen Fotografie
Extra für «Prime  Excursion Bureau»

Der nicht gleichgültige Blick auf die Entwicklung bzw. Evolution der ukrainischen Fotografie (1839-2008) zeigt, dass deren goldenes Zeitalter auf den Zeitraum 1887-1915 fällt. Fotografie kam in die Ukraine im Sommer 1839 (Lvov/Lemberg, J. Gloyzner). In Kiew und Odessa kamen die ersten  Fotographen in der ersten Hälfte 1840-er, in Kharkow -1851 zum Vorschein. Außer den üblichen Aufnahmen, wie Porträts, Gruppenbilder, Landschaftsbilder etc., trieb die Keime auch Dokumentar- und Wissenschaftsfotographie. 


21.11.2011  Über den Steilhängen schwebende

Michail GAVRILENKO, Journalist.
Extra für «Prime Excursion Bureau»

Andreas-Kirche schwebt über den Kiewer Steilhängen wie ein zierliches Porzellanspielzeug. Wie viel Wundervolles, Leichtsinniges, Lebensfröhliches des XVIII. Jahrhunderts verkörpert und beinhaltet sie, offenbart die Epoche der fröhlichen „Zarin Elizabeth“, der unaufdringlichen Pracht  des Meisterwerkes von Rastrelli! Wie verstand denn der Große architektonische „Zauberer“ dem Barock beinahe  Musiktönen entlocken zu können! Es scheint, als ob die Andreas-Kirche eine hohe harmonische Note in der Sonate von Kiewer Tempeln sänge.  


05.10.2011  Wiege der ukrainischen Ausbildung

Viktoria NAIDA, Journalistin
Extra fürPrime Excursion Bureau

Als in jüngster Vergangenheit der 500-UAH-Geldschein im Umlauf zum Vorschein kam, erwiesen sich auf dessen beiden Seiten die Darstellung des Akademiegebäudes, das  sich auf dem Kontraktplatz der Unterstadt Podol befindet und das Porträt des hervorragenden ukrainischen Philosophen, eines der berühmtesten Absolventen der Akademie – Grigory Skovoroda. Diese Thematik ist der ältesten Lehranstalt der Ukraine – Kiewer Mogyla-Akademie gewidmet.  Hier entstand, hielt stand und entwickelte sich die ukrainische Bildung.


30.09.2011  Der Riese aus Zhitomir-Gebiet: der höchste Mensch des Planeten lebt in der Ukraine

Inessa BlUM, Journalistin
Extra für „Prime Excursion Bureau“

Gigantische Größe ist eine schwere Last für deren Besitzer. Wie auch jede Naturanomalie, fesseln die „mega“- hohen Menschen auf sich die Aufmerksamkeit, manchmal  auch eine ungesunde. Häufig verzichten solche Leute auf unnötigen „Ruhm“ und hektisches „Gedränge“ um ihre Person und möchten ein „normales“ Leben führen. So eine Art Mensch ist Leonid Stadnik – der höchste Mann des Planeten, der über 257 cm hoch ist.  


09.09.2011  Kitajevo: Legenden und Wahrheit von „Kiewer Athos“

Andrei  KLINSKY, Journalist
Extra fürPrime Excursion Bureau

Wie würden Sie darauf reagieren, wenn es sich plötzlich herausstellt, dass ein Mönch-Eremit, an welchen Sie sich mehrmals für einen Rat bzw. mit einem Bekenntnis wandten, sich als eine Frau erwies…? Das bringt Sie freilich wenigstens zum Staunen. Und wenn Sie erfahren, dass es auf dem Kiewer Boden außer dem berühmten Kiewer Höhlenkloster Lawra noch die unterirdischen Höhlen gibt, wo einst die Mönchen ihre Zuflucht fanden? All diese Fragen sind mit einer der herrlichen und malerischen Ortschaften im Süden Kiews –Kitajevo-Einsiedelei verbunden, wo sich das St. Dreifaltigkeitskloster befindet, in dem das Pfingsten für das größte kirchliche Fest gilt.    


10.08.2011  „Das fünfte Element“ für „Million Dollars“: bezaubernde Kiewerin Milla Jovovich

Inessa Blum, Journalistin
Extra für „Prime Excursion Bureau“

Ihr voller Name wird in verschiedenen Quellen unterschiedlich geschrieben. Genauer zu sagen – nicht der Name, sondern die Namen. Milica Bogdanowna  (mehr korrekter - Borgievna) nach russischer und ukrainischer Tradition; Milica Natascha in Tradition von Montenegro – nach ihrem Vater, liebliches Mädchen und Hollywooder „Retterin der Menschheit“ Milla – all dies ist unsere Landfrau, Kiewerin namentlich Jovovich.


31.07.2011  Operettentheater

Michail Kalnizky  - Historiker, Forscher des Kiewer Altertums.
Extra für „Prime Excursion Bureau“ . 

In dieser Saison begeht das Kiewer akademische Operettentheater  seinen 75-Jahrestag. Dieses markante Datum ist damit verbunden, dass 1934 im Gebäude auf der Krasnoarmeiskaja-Str., 53   eine stationäre Mitgliedschaft des Kiewer staatlichen Theaters für Musikkomödie herausgebildet wurde, das unmittelbarer Vorgänger des heutigen Operettentheaters war. Ein Jahr später fanden schon seine Aufführungen   statt.


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