


Adresse: Schevtschenko-Gasse, 8а.
Telefon: +38 (044) 228-35-11.
Feiertage: Freitag.
Ist eines von drei Schevtschenko-Museen in Kiew. Dieses Memorialmuseum wiedergibt die Atmosphäre von 1846-47 als Schevtschenko in Kiew lebte und wegen der Tätigkeit der Kyrill-Method-Kameradschaft verhaftet wurde. Selbst das Haus ist die Rarität des Städtebaus der ersten Hälfte XIX. Jahrhunderts.
Selbst das Haus ist die Rarität des Städtebaus der ersten Hälfte XIX. Jahrhunderts. Es ist 1835 gebaut worden und bleibt bis heute heil, wodurch es auch einmalig ist. Die Straße, auf der Schevtschenko damals wohnte, trug den Namen Ziegensumpf. Der Dichter richtete sich beim Сollege-Sekretär Ivan Zhitnizky ein, der dem zukünftigen „Kobzar“ die Empfehlung für die Aufnahme an die Akademie der Künste gewährt hatte.
Mit der Zeit wurde Zhitnizky-Haus umgebaut und geriet in Verfall. Nach der Revoluton 1918 wurde es vermietet. Nach dem Gesuch des bekannten Malers und Professoren des Architektonischen Instituts Wassiliy Kritschevsky sollte das Haus 1925 renoviert werden. Herr Kritschevsky leitete die Ausstattungsarbeiten des Haus-Museums, entwarf dessen innere Planung sowie Atelier und den Garten. Am 10. November 1928 fand die feierliche Eröffnung des Museums statt. Im Zeitraum 1928-1941 wurde es durch die Werke der sowjetischen Maler erweitert. Während des Zweiten Weltkrieges hat es stark gelitten, doch blieb heil stehen.
In der Nachkriegszeit war dessen Exposition nicht sehr reich, doch selbst die Echtheit so eines „altweltlichen“ Hauses in der ganzen Nähe der pompösen Hauptstraße Kreschtschatik machte einen großen Eindruch auf die Besucher. Die heutische Exposition wurde in 1990-er ausgearbeitet und enthält keinen unnötigen Glanz und keine ideologischen „Stempel“, die damals der Schevtschenko-Person zugeschrieben wurden. Auf dem Museumsgelände ist sein legendärer „Kirschengarten“ zu bewundern, der als einzelner seit jenen Zeiten im Stadtzentrum erhalten geblieben ist.
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