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Mutter-Heimat, Kiew |
Großer Sieg |
Ewiges Feuer |
Adresse: Kiew, Mazepa-Str., 33.
Telefon: +38 (044) 285-94-52.
Feiertage: Montag.
Gewaltiges Museum, das der Ukraine im Zweiten Weltkrieg gewidmet ist, wurde am 9. Mai 1881 feierlich eröffnet. Der riesige Komplex besitzt das Gelände von mehr als 10 ha groß. Er schließt folgende Objekte ein: Museum und Monument „Mutter-Heimat“, Hauptplatz mit der Allee von Heldenstädten und Skulptur- kompositionen «Dnepr- Überwinden» und «Waffen-Übergabe», Hochreliefkompositionen «Helden der Front und des Hinterlandes», Schale «Feuer des Ruhmes», Ausstellungsplatz der Kriegstechnik und der Bewaffnung, ein separates Gebäude mit der Exposition « Tragödie Heldenmut von Afghanistan» und «In den fremden Kriegen» sowie zugängliche Transportflugzeug Li-2, Hubschrauber Mi-24 V und Düsenjäger Мi G -23.
Nach der Größe und Bedeutung der Sammlungen ist dieses Museum eines der größten in der Ukraine. Sein Bestand ist in 16 Sälen von Gesamtfläche 5 km² untergebracht. In disen Sälen sind über 15.000 Gegenstände ausgestellt; der Hauptakzent der Exposition wird dabei auf Symbolik und Gestallten gelegt, die auf der Gefühlebene wahrzunehmen sind. Die Exponate erweitern nur die gründlich durchdachte Konzeption des Museums.
Die gegenwärtige Exposition des Museums wurde 1994-95 geschaffen. Ihr liegt Ablauf des Zweiten Weltkriegs auf dem Territorium der Ukraine, Beitrag unseres Landes in den Sieg über Nazismus zugrunde. Die Exposition erzählt in chronologischer Reihenfolge die Geschichte des Krieges, der zweimal über die Ukraine verhängt wurde. Die Hauptkonzeption des Museums lautet genau so – „Kriegsweg“: tragische und heroische Geschichte der Kriegsjahre in der Ukraine. Das markanteste Museumsobjekt ist allerdings die Statue von „Mutter-Heimat“. Deren Höhe ohne Podest bist Schwertspitze – 62 m, die Gesamthöhe – 102 m, Gewicht – ca. 500 to. Das ist die größte Statue in der Ukraine und eine der mächtigsten weltweit.
Direktor des Memorialkomplexes Ivan KOVALTSCHUK:
«DENKT DARAN DIE GERETTETE WELT…»

Direktor des Memorialkomplexes Ivan Kovaltschuk
Es gibt in Kiew ein eigenartiges Museum. Im traditionellen Verstand dieses Begriffes wäre es kaum korrekt dieses so zu bezeichnen. Das ist ein ganzer Komplex, der unser Andenken an diejenigen bewahrt, wer ihre Leben für uns im blutigsten Krieg der Menschheit geopfert hatte. Der Memorialkomplex „Nationales Museum der Geschichte des Zweiten Weltkrieges 1941-1945“ liegt am steilen Dnepr-Hügel und bereitet sich heute zum bedeutungsvollen Ereignis - dem 65-Jahrestag des Großen Sieges. Hier sind immer, und insbesondere am Vorabend des ruhmreichen Datums, viele Besucher. Über die Geschichte dieses Komplexes, dessen Exposition und die mühsame alltägliche Arbeit der Museumsmitarbeiter sprechen wir mit dem Direktor Herrn Ivan KOVALTSCHUK.
Die Zeiten des Nürnberger Prozesses
- Herr Kovaltschuk, das Museum enthält offensichtlich einmalige Exponate, die über die Geschichte des schrecklichen Krieges, heroische Großtaten und den Ruhm der Verteidiger ihrer Heimat erzählen. Erzählen Sie bitte über die, welche hier in der jüngsten Zeit zum Vorschein gekommen sind. Wie sieht deren Geschichte aus?
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- Über die Einzigartigkeit von Exponaten des Memorialkomplexes erzählend, soll die Spezifität dieses Museums berücksichtigt werden, dessen Fondbasis vorwiegend die typisierten Gegenstände beinhalten: Auszeichnungen, Waffe, Uniformen, Gegenstände des Frontalltages, allerlei Unterlagen und Dokumente der Kriegszeit. Die Sammlung des Museums zählt übrigens ca. 300.000 Museumsexponate.
Doch zur Konzeptionsgrundlage der wissenschaftlichen Komplettierung des Museumsbestandes liegt der persönliche Aspekt in der Auswahl von Museumsgegenständen zugrunde. Deshalb erhalten viele typisierte Gegenstände den Reliquiencharakter aufgrunde deren Memorialeigenschaft und wurden häufig zu echten Unikaten.
Unter den in der letzten Zeit Среди erhaltenen Materialien ist ein Satz (Fotos, Personaldokumente, Fliegerbuch) des Helden der Sowjetunion, Leutnants Michail Karpeew, der den Krieg vom ersten bis zum letzten Tag mitgemacht hatte. Auf seiner Rechnung sind 350 Kampfflüge zu zählen, deren Leistungen in seinem Fliegerbuch eingetragen sind.
Interessant sind die Privatgegenstände des Trägers von fünf Kampforden und zahlreichen Medaillen, des Steuermanns des Luftwafferegiments, Leutnants Pjotr Kwatsch. Unter den dem Museum übergebenen Fotos, Dokumenten und Tagebücher gibt es die Bescheinigung über seine Verwundung. Deren Inhalt war höchstwahrscheinlich nur den Stab- Offizieren bekannt: im Himmel über Budapest wurde das Jagdflugzeug vom Kwatsch abgeschossen und der Steuermann erhielt ein äußerst schweres Trauma der Wirbelsäule. Abgesehen davon kehrte er in sein Regiment zurück setzte seine Kampfflüge fort, indem er ein spezielles Korsett trug und quälende Schmerze überwand. Seinen letzten Flug erfolgte er am 8. Mai 1945.
Der 17-jährige Iosif Hoffman trat 1942 freiwillig in die Rote Armee ein. Als Geheimagent, Zugführer hatte er den ganzen Kriegsweg von Stalingrad bis Berlin mitgemacht. Er ist mit Ruhmesorden des 3 Grades, Medaillen „Für Tapferkeit“ und „Für Kampfverdienste“ ausgezeichnet. 1945-1946 war im Bestand der Wachmannschaft der sowjetischen Delegation am Nürnberger Prozess. Iosif Hoffman übergab dem Museum viele Materialien; darunter auch eine schweizerische Armbanduhr, welche ihm der amerikanische Sergeant Georg Wood am Tage der Hinrichtung von Nazi-Verbrecher geschenkt hatte.
- Wie wurde dieser Riesenkomplex errichtet? Welche Hauptetappen und denkwürdige Ereignisse hat er erlebt?
- Die Idee bzw. Entscheidung über die Gründung in Kiew eines dem Krieg gewidmeten Museums ist in der Zeit getroffen worden, als in der Ukraine noch die Kämpfe geführt wurden. Am 12. Juni 1942 hatte das Zentralkomitee der KP(b)U die Verordnung „Über die Gründung des Museums des Vaterländischen Krieges des ukrainischen Volkes“ gefasst. Die wichtigen Aufgaben des Wiederaufbaus der durch den Krieg zerstörten Wirtschaft und Kultur hatten jedoch die Realisierung dieser Pläne auf spätere Zeiten verschoben.
Eine der ersten Etappen der Erschaffung des gegenwärtigen Museums wurde die republikanische Ausstellung „Partisanen der Ukraine im Kampf gegen die deutschen-faschistischen Eindringlinge“, die bald nach dem Kriegsende eröffnet worden war. Im Oktober 1946 wurde diese Ausstellung den Museen von 1-er Kategorie gleichgesetzt und existierte in solchem Status bis 1950.

Skulpturkomposition "Dnepr-Übergang" auf dem Gelände des Komplexes
Am 17. Oktober 1974 wurde nach einer Reihe von entsprechenden Beschlüssen zum 30.Jahrestag der Befreiung der Ukraine von Nazis- Eroberern im ehemaligen Klovsky-Palast das „Ukrainische Museum der Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges 1941-1945“ eröffnet. Das Museum hatte großes Aufsehen seitens Öffentlichkeit und zahlreichen Besucher erregt. Es wurde vollkommen offenbar, dass die Maßstäbe solches Themas wie der Krieg eine besondere Stellungnahme benötigen. Deshalb wurde es angefangen einen großen Memorialkomplex zu projektieren. Als Grundlage hierfür galt das Entwurf des bekannten Bildhauers Eugene Wutschetitsch und des Architekten Eugene Stamo. Eugene Wutschetitsch ist einer der Autoren des Memorials im Berliner Treptower Park sowie auf dem „Mamaev-Kurgan“ in Wolgograd. An der Errichtung des Kiewer Memorials beteiligte sich das ganze Land: Hunderten Betriebe, wissenschaftliche Institutionen, Militäreinheiten, Jugend etc.
Am 9. Mai 1981 auf steilem Dnepr- Hügel wurde der Memorialkomplex „Nationalmuseum der Geschichte des Großen Vaterländischen Krieg 1941-1945“ eröffnet. Es wurde zum Erziehungszentrum des Patriotismus, zur echten Gedächtnisstätte des Volkes. Am 21. Juni 1996 erhielt es den Status des Nationalmuseums.
- Herr Kovaltschuk, was stellt sich das Teritorium des Komplexes sowie das berühmte Monument Mutter-Heimat dar?
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- Der Memorialkomplex besitzt die Fläche von ca. 10 ha. Sie beginnt mit dem oberen Bogen des sog. Moskauer Tores der alten Petschersk-Festung. Zur Hauptanlage führt Zentralallee, entlang welche die 75-mm Kanonen von 1942 aufgestellt sind. Weiterhin rechts steht ein Gebäude, in welchem die Reliquienexpositionen „Tragödie und Heldenmut Afghanistans“ und „In fremden Kriegen“ untergebracht sind. Hier daneben befindet sich ein Platz, auf dem die Kriegstechnik und Rüstung von damals ausgestellt sind. Links ist die Galerie von Helden der Front und des Hinterlands mit den Bronzehochreliefskompositionen, die den Heldentaten von Grenzsoldaten, den Menschen auf besetzten Territorien, dem Mut der Partisanen sowie den arbeitenden Menschen im Hinterland gewidmet sind.
Diese Galerie führt direkt zum Hauptplatz der Anlage. Hier reicht den Platz für ca. 30.000 Leute. Gerade hier auf diesem Platz finden die Massenfeierlichkeiten anlässlich der Ereignisse statt, die mit dem Zweiten Weltkrieg verbunden sind. Hier sieht man die figurenreichen Skulpturkompositionen, wie „Waffenübergabe“ und „Dnepr- Überwinden“. Links auf der Erhöhung steht die Schale „Ruhmesfeuer“ (Durchmesser 16 m!). 1981 am Tage der feierlichen Eröffnug des Memorials sie vom Ewigen Feuer des Monuments des „Unbekannten Soldaten“ im Park des Ruhmes angezündet. Traditionsgemäß wird hier das Feuer jedes Jahr zu großen Volksfesten angezündet. Ein wichtiger Teil des Hauptplatzes ist die Allee der Heldenstädten – Granitpylonen mit den Namen der Städte. In die Marmornischen der Granitpylonen wurden am 9. Mai 1981 die Kapseln mit dem heiligen Grund aus Kampffeldern von den Vertretern dieser Städte eingemauert.
Die Hauptanlage auf diesem Platz ist das Museumsgebäude, das durch Riesenskulptur „Mutter-Heimat“ gekrönt ist. Die Höhe der Figur selbst ist 62 m, mit dem Podest, wo Museum untergebracht ist – 102 m, die Anlage wiegt ca. 500 Tonnen. Der Autor dieser Skulptur ist der Bildhauer Wassily Boroday. Das Monument „Mutter-Heimat“ ist eine eigenartige Anlage sowohl nach deren Parametern, als auch deren technischer Lösung. Zum ersten Mal ist die Skulptur solcher Ausmaßen mittels Elektroschweißverfahrens aus Blocksektionen je 25-30 to aus Edelstahl gebaut worden. Die Skulptur wurde im Kiewer „Pariser Kommune“-Werk in Zusammenarbeit des wissenschaftlichen Zentrums für Elektroschweißverfahren namens Eugenie Paton hergestellt. Während der Montage sind über 30 km Schweißnähte gelegt.
Auf dem höchsten Punkt – Spitze des Schwertes – ist eine spezielle Vorrichtung montiert, welche die Windbelastungen dämpft. Für die technische Wartung der Skulptur sind zwei Lifte – einen senkrechten und einen schiefen montiert. Für die Kontrolle über den Zustand sämtlicher Konstruktionen des Monuments ist eine strenge allseitige Instrumentalrevision vorgesehen.


Exposition, die über den Anfang des Krieges und die Verteidigung unserer Stadt Kiew erzählt
Stand mit den Auszeichnungen des Konstrukteurs von Panzern, zweimaliger Held der Sozialistischer Arbeit A. Morozow
-Schreckliches Antlitz des Krieges
- Für unsere Leser wäre bestimmt vom Interesse selbst über den Komplex zu erfahren, und zwar, woraus besteht er, wieviel und welche Säle, Exponate etc. enthält er?
- Dominante des Memorials, dessen Herz ist gewiss die Museumsexposition. Sie ist in 16 Sälen mit Gesamtfläche von über ca. 5000 m² untergebracht. Die reiche Fondssammlung des Museums ermöglicht die Exposition nicht nur zu erweitern, sondern auch diese grundlegend zu ändern und zu ergänzen.
Die Besonderheit der Expositionsvorführung besteht in Darlegung von historischen Materialien durch Schaffung von Symbolen und Gestallten, sog. thematischen Reliquienkomplexen, die leicht wahrzunehmen und zu behalten sind. Alle Säle werden durch einen Akzentkern „Kriegsweg“ vereint, wo mittels Originalmaterialien eine durchgehende künstlerisch-historische Darlegung des Themas geschaffen wird, welches durch die Expositionen jeweiligen Saals konkretisiert wird.
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Exposition des Museums
Die Exposition umfasst den Zeitraum 1933-1945. Hier werden argumentiert und konsequent gezeigt die internationale Situation der 30-er Jahre, die Ursachen, welche zur planetarischen Tragödie der Menschheit wie der Zweite Weltkrieg, geführt hatten. Die Exposition zeugt mit der wissenschaftlichen Unvoreingenommenheit und der emotionalen Weißglut von verbrecherischen Plänen und Taten der Nazis gegen die Menschheit, zeigt den Heroismus von Kämpfern der multinationalen Roten Armee, den allgemeinen Charakter des Kampfes mit den Aggressoren.
In der chronologischen Reihenfolge ist im Museum der Verlauf von Kampfhandlungen an der sowjetisch-deutschen Front wiedergegeben, sind die entscheidenden Schlachten, wie vor Moskau, Stalingrad, Kursk, Dnepr- Überwinden, Sturm auf Berlin gezeigt. Die bedeutende Aufmerksamkeit wird den Befreiungsoperationen in Europa, der Gründung und der Tätigkeit der antihitlerischen Koalition, den gemeinsamen Handlungen mit Alliierten, der Widerstandsbewegung geschenkt.
Große Aufmerksamkeit wird der strategischen Lage von Ukraine als eines der zentralen Aufmarschgebiete des Krieges, der Rolle des ukrainischen Volkes in Erschaffung von material-technischen Voraussetzungen für den Sieg gewidmet. Gleichzeitig wird durch die Sprache von Dokumenten und Museumsgegenständen darauf betonen, dass aufgrunde des Sieges Ukraine ihre Integrität erworben hatte, zum Subjekt des Völkerrechts wurde, als Gründungsmitglied der Vereinten Nationen in die Weltgemeinschaft eingetreten ist.
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| Fragment der Exposition des Saals «Vollendung des Zweiten Weltkrieges» | In einem der Säle des Museums |
Die Kulmination der Exposition ist der „Gedenksaal“, dessen konzeptionelle Grundlage folgende Themen wurden – Krieg im historischen Geschick der Ukraine und ihres Volkes, Andenken an den Krieg, Wert des Sieges. Im letzten Saal des „Ruhmes“ sind an den Marmorpylonen mit goldenen Lettern die Namen von ca. 12000 Helden der Sowjetunion und Helden der Sozialistischen Arbeit verewigt worden.
- Nach der Besichtigung Ihres Museums bleiben lange im Gedächtnis die aufregenden Erinnerungen an das hier Gesehene. Führen Sie die jährliche und seit dem Eröffnungstag Statistik von Besuchern?
- Ja, gewiß. Jährlich wird die Exposition des Memorialkomplexes von mehr als 750.000 Menschen besucht. Und seit der Eröffnung des Museum (es geht um das Jahr 1974) sind hier ca. 25 Mio. Besucher aus fast 200 Ländern gewesen.
Kalaschnikow- Maschinengewehr
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- Wer von den bekannten bzw. namhaften Menschen besuchte Museum? Hat jemand spezielle Geschenke dem Museumskomplex gemacht?
- Um alle Namen von bekannten Besuchern unseres Museumskomplexes zu zählen, würden wir zu viel Zeit dafür brauchen. Es könne ein separates Thema für einen Artikel werden. Es wäre wahrscheinlich genügend zu berichten, dass unter den VIP-Besuchern die Präsidenten, Staats-und Regierungschefs, Leiter von Führungsparteien, Royalties, Beamten der höchsten Ränge, wie Verteidigungsminister, Außenminister, Leiter von öffentlichen Organisationen bzw. Gesellschaften, namhafte Wissenschaftler, Astronauten, Kulturschaffenden und viele andere waren. Es kommt sehr oft vor, dass nach solchen Besuchen die Kontakte sich weiter entwickeln und dadurch die Erweiterung von Museumsbesitz erfolgt. So, z.B., nach dem Besuch unseres Museums von einer Gruppe der Kosmonauten, hat der Kosmonaut, zweifacher Held der Sowjetunion Georgij Beregovoy seine eigenen Materialien und Unterlagen dem Museum übergeben. Bekanntlich ist, dass Georgij Beregovoy mit der Medaille „Goldener Stern“ als Teilnehmer im Zweiten Weltkrieg 1944 ausgezeichnet wurde. Die Waffenkollektion des Museums wurde durch Maschinengewehr mit der Geschenkinschrift vom legendären Gründer der Maschinenwaffe Michail Kalaschnikow erweitert. Diese Namen sind weltweit bekannt.
Da ist noch ein Beispiel. Amerikaner ukrainischer Herkunft Herr John Shubunka als Teilnehmer einer USA-Reisegruppe hatte dem Museumsführer seine eigene Erkennungsmarke (Jeton) von Navy US-Militärs dem Museum geschenkt. Im Zeitraum 1941-1945 nahm er im Bestand der 7. amerikanischen Flotte in Kampfhandlungen in Pacific Theatre teil.
- Interessant ist, was beeindruckt die Besucher am meisten? Wodurch unterscheidet sich dieser Memorialkomplex von ähnlichen in ex- Sowjetländern, Europa, Welt?
- Es gibt keine gleichartigen Museumskomplexe in Europa und in der Welt. Die dem Zweiten Weltkrieg gewidmeten Memoriale und Museen im Westen enthalten/erzählen in der Regel die Geschichte von Kampfhandlungen, Landkarten, allerlei Schemen, Militärmunition, Fotomaterialien etc. Doch keine Erzählungen, Schicksäle über konkrete Menschen. Wahrscheinlich deshalb hatte der oben erwähnte Herr John Shubunka entschieden seine „Reliquie“ in der Ukraine zu lassen.
Was die Museen in GUS-Ländern angeht, kann unser Memorialkomplex mit Memorialkomplex auf „Poklonnaja Gora“ („Verbeugungsberg“) in Moskau verglichen werden. Seine Rolle, Bedeutung, künstlerische Gestaltung keinesfalls zu vermindern, darf man auf verschiedene konzeptuelle Einstellungen zur Exposition hinweisen.
Media Center „Prime Excursion Bureau“
April,2010
Wenn die Kampfhandlungen und die wichtigsten Ereignisse im Sieg sind im Moskauer Museum hauptsächlich durch offizielle Dokumente, Muster von Kampftechnik, Bewaffnung, Rüstung, Uniform etc. offenbart und durch die allgemein bekannten Persönlichkeiten, Militärs und Helden vertreten ist, so ist die Exposition unseres Nationalmuseums neben den Heerführern auch durch einfachen Soldaten, den Haupthelden des Krieges vertreten. Darüber hinaus ist die absolute Mehrheit von Exponaten sind nicht nur Originale, sondern aus 1941-45 stammen.
Viele Besucher sind auch von der Möglichkeit begeistert auf die Aussichtsplattform der Skulptur „Mutter-Heimat“ zu steigen und von dort aus das Panorama der Stadt aus Vogelperspektive zu genießen.
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