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N. Pimonenko. Ernte in der Ukraine, 1896. |
Brot. |
Drei Ähren. |
Adresse: Wischgorodskaja-Str, 12
Telefon: 430-43-90
Arbeitszeit: 9.00-18.00 Uhr
Feiertage: Samstag, Sonntag
Museum des Brotes existiert in Kiew seit 1983. In diesem Museum sind das Blockaden- und Weltraumbrot, die Geschichte des Getreideanbaus und die Arbeitswerkzeuge unserer uralten Vorfahren- Ackerbauer – von der Tripolje-Epoche bis zum XX.Jh. vertreten. Es hat die Bezeichnung „Haus des Brotes“. Das ist Hauptprodukt des ukrainischen Exports und unserer Schwarzerden. Es geht hier keinesfalls um die langweiligen Stände und Schaukasten. Neben dem Museum ist eine Reihe von Brotbäckereien vorhanden: von primitiven der fürstlichen Zeiten Jaroslaw des Weisen bis ganz modernen. Es besteht die Möglichkeit hier das nach Rezepten unserer Vorfahren gebackte Brot zu kosten und zu kaufen.
Hungersnot (1932-34): Handvoll mit Korn und die berüchtigten „drei Ähren“, Blockadenbrot, bestehend aus etwas Roggenmehl gemischt mit „Makucha“ (Preßling von Sonnenblumen-, Hanf-, Mohnkernen etc. ), Malz und Zellulose – sind auch unter Museumsexponaten zu sehen. Die tragischen Seiten der stürmischen Geschichte des XX. Jhs. werden auf Museumsständen wieder lebendig. Und daneben sieht man neue Brotsorte, wie z.B. für die Astronauten, die viele Monate hindurch im Weltraum weilten usw.…
Im Museum sind über 100 Laibarten verschiedener Formen und Größen aus vielen Winkeln der Ukraine und der Welt gesammelt. Es gibt hier das Brot aus Amerika, Frankreich, Deutschland und anderen Ländern. Die Besucher lernen die Brotbereitungstraditionen vieler Völker kennen.
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