![]() |
![]() |
![]() |
Adresse: Klovsky-Abstieg, 8
Telefon: 253-54-00
Arbeitszeit: 10.00-19.00 Uhr, Samstag: 10.00-17.45 Uhr
Feiertage: Sonntag, Montag
Dieses Museum kommt sofort in den Sinn, wenn man daran denkt, was den Kindern in erster Linie zu zeigen ist. Um so eine Sammlung von Spielzeigen kann jedes Museum solcher Art beneiden. Seit 1930 wird diese Kollektion gesammelt und ruft eine echt gutherzige, leidenschaftliche Nostalgie hervor, wie die Kinderfotos von Mama und Papa sowie die Bilder unserer Säuglinge in den Wiegen…
Mit diesen Teddybär, Puppen und Autos spielten einst unsere Großeltern und Eltern. Durch welche Spielzeuge des XXI. Jhs wird die Museumssammlung ergänzt, um würdig das angehende Jahrhundert vertreten zu können?
Die Welt der Kinderspiele ist hier, in diesen Vitrinen. Durch Eigenart und thematische Mannigfaltigkeit kennzeichnen sich die zahlreichen Spielzeuge der sowjetischen Epoche, die bei der heutigen Generation sowohl Neugier, Ergriffenheit, als auch Unverständnis und Ironie erregen. Wie z.B. bébé-poupée aus Polyäthylen mit „Lenin“-Gesicht und viele andere Paradoxa jener Zeit.
Es wird uns über „Parteilinie in der Herstellung von Spielzeugen“ und deren „ideologischen Füllung“ erzählt (und wir dachten, dass diese mit Holzmehl gefüllt wurden). Die Idee über die Schaffung eines Museums für Spielzeuge der Sowjetunion entstand schon über 70 Jahre zuvor, doch wurde erst im Jahre 2003 verwirklicht. Außer den Spielzeugen der Serienproduktion gibt es im Museum eine Reihe von exklusiven Autorenwerken der damaligen sowjetischen Zeit, verschiedene Kinderspiele für intellektuelle Entwicklung sowie eine große Sammlung von ukrainischen Volkspuppen, die entsprechend von Volksmeistern angefertigt sind.
Die Geschichte eines Spielzeuges ist die Geschichte der Zeit, Technik, der Errungenschaften. So eine Art die erwachsene Welt in Miniatur: Milizionär (Poizist) in der Uniform 1930-er Jahre, Weltraumschiffe, mechanische Autos 1960-er – Traum eines „sowjetischen“ Kindes; Puppen in der Modekleidung von damals, Bärchen und Häschen, Pioniere und Soldaten, die erste künstliche Weihnachtstanne aus Hühnerfedern, ein funktionierendes Modell der Dampfmaschine – all diese sieht auf uns aus Schaukasten. Nicht anfassen – das ist Geschichte!
| Tweet |






