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Das Kontrakt-Haus auf dem Kontrakt-Platz am Anfang des 20. Jahrhunderts, Kiew
Mittwoch, 17 Juli 2019

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Museen in Kiew > Museum der historischen Kostbarkeiten der Ukraine

 Pektoral, Mitte ІV Jhs. vor Chr.

 Schale, ІV Jhs. vor Chr.

 Schmuck, ХІІ-ХІІ Jh.

Adresse:  Kiew, Mazepa-Str., 21 

Telefon: +38 (044) 2801387.

Dieses Museum – mehr als „Museum von Skythen Gold“ bekannt – ist die Filiale des Nationalen Historischen Museums der Ukraine. Es befindet sich auf dem Gelände des Kiewer Höhlenklosters „Lawra“. Dieses Museum ist das Hauptzentrum für die Aufbewahrung von historischen und künstlerischen Raritäten: Gegenstände der Archäologie und der dekorativen Kunst aus Edelmetallen.    

Bedeutenden Teil dieser Museumsabteilung besitzt die einmalige Sammlung von „Skythen-Gold“, das während der archäologischen Ausgrabungen der Szythen-Grabhügel gefunden wurde. Die Skythen waren ein Nomadenvolk, das im VII-III Jh. vor Chr. die weiten Steppen der heutigen Ukraine beherrschte.

Der Hauptschatz und Stolz des Museums ist das berühmte „Pektoral“ (Brustschmuck des Zaren). Pektoral ist 1971 während der archäologischen Ausgrabungen im Hügelgrab „Dickes Grab“ (vor der Stadt Ordzhonikidze, Dnepropetrovsk-Gebiet) vom bekannten ukrainischen Archäologen und Dichter B. Mozolevsky gefunden.  

Neben den Schätzen von Tutanchamun  ist Pektoral zum bedeutendsten archäologischen Fund des XX. Jh. geworden.

Unter zahlreichen Museumsexponaten sind die uralten orientalischen Schmuckgegenstände aus dem Grab der sarmatischen Zarin, die Juweliermeisterwerke der altrussischen Juweliere, Meisterstücke der Juwelierkunst aus XIV-XVI. Jahrhunderten etc. vom großen Interessen.   Einmalig sind das goldene Diadem mit der Buntemaille verziert, der goldene Evangelium- Beschlag und viele anderen sakralen Kostbarkeiten der ukrainischen Juwelierkunst aus den XVII-XVIII Jahrhunderten.

Die ganze Museumsexposition wird durch die Meisterwerke der bekannten polnischen und deutschen Juweliere Ende des XIX, Anfang des XX. Jh. abgeschlossen. 

 

 

 

Ludmila Strokowa

Direktorin des Museums von historischen Schätzen der Ukraine Frau Ludmila STROKOWA: 

«UNSER MUSEUM IST DADURCH EIGENARTIG, DASS ES ALS STAATLICHE SCHATZKAMMER GILT...»

In der Nähe der Siedlung Sachniwka des Tscherkassy-Gebietes hatten die Archäologen einen Schatz der unübertroffenen Schönheit gefunden – Meisterwerke der Epoche von Kiewer Rus. Es geht um die altrussischen Schmucksachen für die Frauen, welche mit der berühmten Trennwandemaille (Schmelz) überzogen sind. Das sind die sog. Koltos“ – eine Art Parfümfläschchen. Ins Innere wurden die Stoffstückchen (Textil) eingetan, die bestimmten Aromastoffen durchgetränkt waren. Die „Koltos“ wurden wie Ohrringe getragen ...

Zu allen Zeiten wäre es sich wohl schwierig eine Frau ohne Schmuck vorstellen zu können. Und wenn eine Frau in der Tat die „Hüterin“ von einer riesigen Schatzkammer ist? Mit solcher Frage haben wir Frau Ludmila Strokowa  – Direktorin des Museums von historischen Schätzen der Ukraine besucht. Denn sowohl die oben erwähnten „Koltos“, als auch Zehntausende von wunderbaren Juweliermeisterwerken der Völkern, die auf dem Territorium der Ukraine seit altertümlichen Zeiten ansässig waren, werden in diesem Museum aufbewahrt.

 

 – Unser Museum ist tatsächlich eine Art „Sparbüchse“, dennoch nicht die von einer Frau, sondern staatlich, - erzählt Frau Ludmila. – Man kann es auch mit dem Begriff „Tresor“ vergleichen.  Deshalb besteht die Hauptbestimmung dieses „Tresors“ in der Erhaltung des einmaligen Schatzes aus Edelmetallen und Edelsteinen. Bei solchen Verhältnissen kann man eingehend das historische Erbe unserer Vorfahren, ihre wunderbaren Meisterwerke der Juwelier- und Handwerkkunst einschätzen und studieren.

Saal mit Kollektion von Skythen-Gold „Gaiman-Schale“ „Hryvna*“  – Schmuck und Edelzeichen eines Mannes. Aus Grabstätte eines Skythen-Kriegers

*”Hryvna“ – Halsschmuck für die Männer als Schlussring bzw. Kette mit Medaillon aus Edelmetall.

Seit jeher sind die Ukrainer auf die höchst qualifizierten Juweliere stolz, deren Meisterschaft im Bereich von Edelmetallen und Edelsteinen weltweit bekannt ist. Der bekannte Historiker des Altertums Theophilus wies in seinem „Traktat über verschiedene Handwerke“ (IX-X. Jh.) darauf hin, dass der Kiewer Staat (Kiewer Rus) den zweiten Platz nach Byzanz in der Kunstfertigkeit von Juweliergegenständen besaß. Gerade in Byzanz hatten unsere Meister viel auf diesem Gebiet studiert und gleichzeitig eigene Fertigkeiten und Richtungen entwickelt, wie z.B. die einmaligen Trennwandemaillen. Für eine lange Zeit war leider die Technologie deren Anfertigung verloren gegangen. Die modernen Technologien von Heute leisten ganz genau und problemlos verschiedene Temperaturverhältnisse  feststellen, die für schöpferische Prozesse von Emailleherstellung  notwendig sind. Uns schafften dies die alten Meister, welche sogar keine Thermometer hatten! Es ist auch kaum zu glauben, dass das berühmte goldene „Pektoral“ (Zarenbrustschmuck mit Darstellungen von Lebensepisoden des Nomadenvolks Skythen) ohne jegliche Mikroskope oder ähnliche Anlagen geschaffen worden war!

– Die ähnlichen Museumsgegenstände aus unserer Geschichte sind offensichtlich auch in anderen Museen der Ukraine vorhanden. Wodurch unterscheidet sich Ihr Museum von diesen? Worin besteht seine Originalität, seine „Pointe“?

 – Der Regierungsanordnung gemäß wurde 1963 im Kiewer staatlichen historischen Museum (heute Nationalmuseum der Geschichte der Ukraine) die spezielle bzw. Sonderabteilung „Goldkammer“ gestiftet.  Für diese wurde das Gebäude-Nr 12 auf dem Gelände des Museumsreservat Kiewer Höhlenkloster „Lawra“ ausgesucht, wo wir uns jetzt befinden. Grundbasis des Museums bildeten die Kollektionen des Historischen Museums. Nach derselben Regierungsanordnung hatten mehr als 20 Innlandsmuseen ihre Sammlungen aus Edelmetallen in die neu geschaffene Abteilung des Historischen Museums übergeben. Einen unschätzbaren Beitrag hierzu hatte das Institut für Archäologie der Nationalakademie der Wissenschaften der Ukraine beigetragen, das über 30 000 Exponate unserem Museum übergeben hatte. Ende 1968 erhielt unsere Sonderabteilung den Status der Filiale des Staatlichen historischen Museums und die Bezeichnung „Museum der historischen Kostbarkeiten/Schätze der Ukraine“.

Wir sind dadurch einmalig, dass unsere Museumsanstalt die einzige in der Ukraine ist, welche die eigenartige Zweckbestimmung der Staatskasse trägt  und die Bedeutung des sog. „ protokollarischen Museums“ hat.  

Armbänder aus sarmatischer Grabstätte.
II. Jh. vor Chr. – I. Jh. nach Chr.
Goldene Platten mir Darstellungen von Greifen –
Schmuck des Holzgeschirrs.
Aus dem Skythen- Grabhügel vor Stadt Berdjansk.
„Goldenes Pektoral“
IV. Jh. vor Chr.

Was soll das bedeuten?

– Dies bedeutet, dass außer Bedienung von vieltausenden Exkursionsteilnehmern, steht die Besichtigung unseres Museums obligatorisch auf dem Aufenthaltsprogramm für die ausländischen Gäste der staatlichen Ebene. Die Gäste solches Ranges sind schwierig aufzuzählen:   einst war hier noch ganz jünger König von Schweden mit seiner Gattin, die amerikanischen Astronauten, überrascht vom Gesehenen war USA-Präsident Bill Clinton…  Zu verschiedenen Zeiten besuchten unser Museum unsere Oberhäupter des Staates. Für immer bleibt mir im Gedächtnis ein besonderer Fall mit dem Ex-Präsidenten Leonid Kutschma eingeprägt. Es war im Jahr 2004 um 07:00 Uhr früh, als er mit dem Präsidenten von Brasilien bei uns eintraf: unterwegs nach China machte das Flugzeug des brasilianischen Ehrengastes in unserem Flughafen „Boryspol“ Zwischenlandung  für Nachtanken. Unser Präsident beschloss inzwischen seinen ausländischen Kollegen etwas zu „amüsieren“, u zw. mit historischen Erwerbungen bzw. Schätzen der Ukraine vertraut   zu machen. Nach dem Abschluss der Führung sagte mir Leonid Kutschma ganz kurz und entschieden: „Packen schnellstens alle Exponate, wir fangen sofort mit  der Renovierung des Museums an“. Im Laufe des kommenden Monats demontierten wir die Museumsexposition, nachdem die volle Rekonstruktion des Gebäudes erfolgte. Als Ergebnis dieser Instandsetzung – haben wir heute neun wunderbare Säle…

– Würden Sie uns bitte ganz oberflächlich in diese einführen?

– So eine Skythen-Kollektion wie bei uns gibt es nirgendwo in der Welt.  Das ist unser „brand”. Das „goldene Pektoral“ dieser Sammlung wurde schon erwähnt. Hier gibt es noch ein höchst wertvoller Museumsgegenstand vom Skythen-Gold – silberne Schale  mit sehr feiner Vergoldung. Sie heißt „Gaiman-Schale“ und stammt aus dem Schatz des Grabhügels im Gebiet der Stadt Saporozhje. Auf der Schale sind die Skythen-Krieger oder -Anführer dargestellt: sie sitzen in freier Haltung, die Waffe beiseite, führen das Gespräch. Die Meister hatten sehr ausdrucksvoll und fein ihre Gesichtsausdrücke, Frisuren und sogar die winzigsten Verzierungen und Ornamente ihrer Kleidung bzw. Gewänder  dargestellt. Nach solcher „Juwelierschablone“ war es ziemlich einfach die Rekonstruktion des Aussehens eines Skythen sowie seiner Kampfausrüstung herzustellen.

Kunst der Kiewer Rus:
Silbermünzen und Gegenstände des Fürsten Wladimir und Kiewer Hryvna
Gewand einer sarmatischen Frau – Rekonstruktion nach den Funden im Grabhügel von Sokolova „Koltos“ – der beim Dorf Sachniwka, Tschekassy-Gebiet, gefundene Schatz. XI-XII. Jh.

Die gefundenen Armbänder aus der sarmatischen Grabstätte – Nogaitschinsky- Grabhügel auf dem Territorium der Krim sind von II. Jh. vor Chr. datiert. Sie sind massiv, aus Gold angefertigt und mit Perlen verziert. Centrin An den Schnallen sind Centrin und Cerkon sowie der echte grüne Smaragd angebracht. Hier sind auch sehr interessante Skulpturgruppen zur Schau gestellt: Darstellung des Liebesgottes Eros und  des Mädels Tsikhe, in welches er sich verliebte. Laut alten Mythen sollte Tsikhe  nach der Heirat mit Eros einer Göttin gleichgestellt werden. Tsikhe bedeutet Seele. Es ist auf solche Weise zu einer zärtlichen Einigung zwischen Eros und Seele gekommen. Gerade von dieser Ehe sollte die griechische Göttin Genuss geboren werden… Darüber erzählen uns  äußerst interessante und wundervolle Armbänder der antiken Epoche.

Und hier ist die Kunst von Kiewer Rus: Juwelierschmuck aus verschiedenen Fundorten, alle sind eigentümlich und sehr meisterhaft. Unser Stolz sind das goldene  Diadem und sog. „Barmy“ (Fragmente der Paradenkleidung des Großfürsten), die mit Buntemaille verziert sind. In gefundenen Schätzen kamen oft die Hryvna -Münzen vor – Ursprungsbezeichnung der ukrainischen Währung.

Im Saal der ukrainischen Meister für Juweliergegenstänte aus dem Gold sind die Meisterwerke aus XVI-XX Jahrhunderten ausgestellt. Im größten Teil sind es die Gegenstände des kirchlichen Gebrauchs aus Silber mit Vergodung. Hier sind verschiedenartige Techniken vertreten. So, z.B., Beschlag für die Ikone der Gottesmutter   von Degtjariw. Das ist ein beispielloses Muster vom ukrainischen Barock des XVIII. Jahrhunderts: sehr prunkvolle Ausführung, geprägte Ornamentik, im unteren Bereich ist ein Schild angebracht, auf dem einst das Wappen des Auftraggebers – Hetmans Ivan Masepa dargestellt war. Daneben sehen wir noch einen mit Edelsteinen (Brillanten, Saphiren, Rubinen) verzierten Ikonenbeschlag.  Das ist Geschenk von Peter I für wundertätige Ikone der Gottesmutter von Kapluny. Im selben Saal sind die Meisterwerke des berühmten Kiewer Juweliers Ivan Rawitsch ausgestellt, der lebte und wirkte in der alten Unterstadt Podol und verstarb in Armut, wie viele große Persönlichkeiten. Hier sind auch die Schöpfungen vieler Meister aus alle Regionen der Ukraine vorhanden.

 Vertritt Ihr Museum die Meisterwerke ausschließlich ukrainischer Goldschmiede?

 – Exposition des Museums – sind die Werke der Völker, die in verschiedenen historischen Zeiträumen auf dem Territorium der heutigen Ukraine lebten und wirkten und ihre Meisterwerke zum nationalen Gemeingut des Volkes wurden. Außer der ukrainischen präsentieren wir auch die russische und westeuropäische Goldschmiedkunst. Die russische Kollektion wird vorwiegend durch die Gegenstände des Alltagslebens vertreten, die früher den ukrainischen Klöstern bzw. dem einheimischen Adel angehörten.

Wir haben einst eine interessante Kollektion des angewandten Goldes und des sakralen Silbers von westeuropäischen Meistern restauriert und die entsprechende Ausstellung veranstaltet. Und da haben wir entdeckt: es ist doch eine historische Sammlung und sie muss  unbedingt in der ständigen Exposition vertreten werden.

Kreuz, Mitte  XVII. Jh.
Hergestellt nach dem Auftrag des Metropoliten Pjotr Mogila für Sophien-Kathedrale
Saal mit Meisterwerken der ukrainischen Goldschmiede.
ХVI – Anfang  ХХ. Jh.
Ikonenbeschlag für die Ikone der Gottesmutter von Degtjariw,
Auftraggeber – Hetman Masepa

– Wie oft kommt es zu ähnlichen Ausstellungen?

 – Wir sind immer aktiv auf der Suche nach etwas neuem. Es ist schon üblich geworden, dass jede von uns organisierte Ausstellung zuerst der internen Erörterung und Einschätzung unterzogen werden soll. Und erst dann wird es entschieden, ob diese die Expositionen des Museums  erweitern werden kann. Wir sind immer in der Forschungssuche, die uns letztendlich das ergibt, was für großes Auditorium, unsere zahlreichen Besucher vom großen Interesse wird.

Wir haben neulich eine Ausstellung der modernen Juwelierkunst veranstaltet, an welcher die Werke von 70-90-er Jahren des vorigen und Anfang des XXI. Jahrhunderts vertreten waren. Unser Ziel war dadurch zu verfolgen wie und wohin die Juwelierkunst  in den letzten 30 Jahren vorgerückt ist. Uns interessierten die Urheberwerke und Dutzende Meister aus der ganzen Ukraine trafen bei uns mit ihren eigenen Werken ein. Es war tatsächlich sehr interessant und diese Ausstellung hat ein großes Aufsehen erregt.   

Und jetzt habe ich einen Traum bzw. eine Idee, alle Museen aufzurufen eine gemeinsame Ausstellung von Meisterwerken der ukrainischen Goldschmiedekunst zu organisieren. Es könnte in der Tat ein grandioses Ereignis werden! Es wäre auch wunderbar einen Katalog von dieser Sammlung zu verfassen. Ich bin mir bewusst, dass solches Projekt nicht nur viel Zeit, sondern auch Kosten benötigt. Die Zeit würden wir finden, doch die Geldmittel…

– Haben Sie mal um die Hilfe Mäzenen und Sponsern gebeten?   Wenn schon, dann wie oft? 

– Die Mitarbeiter des Museums sind für sich selbst die Mäzenen und Sponsern, weil sie für geringe Gehälter den unschätzbaren staatlichen   Reichtum hüten. Ich bin der Ansicht: für alles im Leben muss man zahlen, insbesondere für das Vergnügen. Deshalb zahlen wir auf solche Weise für das Vergnügen im so einem prächtigen Museum zu arbeiten und in einem Meer von Kostbarkeiten „baden“ zu können.

Geschenke von Peter I für wundertätige Ikone der Gottesmutter von Kapluniw Fragment der Exposition der russischen Juwelierkunst Fragment der jüdischen Sakralkunst
 

 Frau Ludmila, Sie haben über die Besuche Ihres Museums durch VIP-Personen erzählt. Inwieweit ist Ihre Exposition den einfachen ausländischen Besuchern bekannt? Ob Ihr sog. „Tresor mit Kleinodien“ in andere Länder reist? 

– Ja, gewiss. Mit der Ausstellungstätigkeit wurde schon 1975 angefangen. USA, Japan, verschiedene europäische Länder... In der letzten Zeit, besonders während der Krise, hat das Interesse zu Museumsausstellungen in Europa merklich zugenommen. Zurzeit z.B., beteiligen wir uns gleichzeitig in drei sehr interessanten Ausstellungen in Österreich und Deutschland. Zum ersten Mal zeigen wir die gemeinsame Ausstellung mit „Eremitage“ (St. Petersburg), auf der wir die Meisterwerke von Skythen und sie von Sarmaten präsentieren. In Bonn wird zurzeit eine große Ausstellung unter dem Namen „Byzanz. Majestät  und Alltagsleben“ demonstriert. Das ist ein gewaltiges Projekt, an dem die Exponate aus 81 Museen der Welt teilnehmen und inklusive auch unser. 

– Woher nehmen Sie die Exponate für solche Art Veranstaltungen, aus der Hauptexposition oder dem Museumsfonds?

– Hauptsächlich aus der Exposition, aber auch aus dem Museumsfonds. Die Hauptexposition enthält die besten und interessantesten Exponate. Sehen Sie, unser Museum verfügt über 50 000 Gegenstände zur Aufbewahrung. Seine Gesamtfläche leistet nicht die großen Expositionen zu machen. Und es lohnt sich nicht. Denn für jede Exposition wird das Beste, Wertvollste und Charakteristischste vorgesehen, je nach deren konzeptionellen Grundlage. Solche Einstellung ist für Museumspraxis weltweit geeignet.  Doch auch hier sind wir einmalig: exponieren 25% unserer Sammlung. Für Weltpraxis sind 3 – 7, manchmal 10% üblich.   

– Haben Sie irgendwelche besondere Vorhaben, welche die neuen Generationen der Besucher verwundern bzw. überraschen könnten?

– Ja, da ist eben die nächste „Nacht im Museum“ abgeschlossen. Wir haben die theatralisierte Führung „Heilige Schätze“ durchgeführt. Deren Thema – Religionen, die auf dem Territorium der Ukraine vorhanden sind. Dieses Thema umfasst die Periode des Heidentums bis X. Jh. und weiterhin bis Christentum, Islam und Judaism. Als die Bühne für diese Aktion stehen die fünf Säle des Museums zur Verfügung.

Szenen der Nachtführung „ Goldenes Skythen-Land“

– Warum gerade in der Nacht fand diese Führung statt?

Szene aus der Nachtführung „Heilige Schätze“

– Solche alljährliche Aktion als eine neue Form der Museumsarbeit, erfolgt nach der Initiative des Kulturministeriums Frankreichs und unter dem Beistand der Internationalen Museumsassoziation. Im vorigen Jahr z.B., nahmen an dieser Aktion auf einmal 2400 Museen weltweit. Unser Museum organisiert die Nachtführungen schon vier Jahre hindurch und in diesem Frühjahr machte die Besucher mit der erwähnten religiösen Thematik vertraut.

Die Vorbereitung zu solcher Art  Veranstaltung ist recht zeitaufwendig, doch gleichzeitig sehr interessant. Lange vor Beginn dieser Aktion werden die Szenarios geschrieben, die Kostüme genäht, Vodeo- Materialien ausgearbeitet, poetische Werke ausgesucht etc... Aus all dies wird eine Aufführung erstellen, an der die Skythen selbst über ihr Leben, Lebensweise, die im Museum ausgestellten Gegenstände erzählen. Diese theatralisierten Führungen haben unter anderem auch einen kommerziellen Charakter, werden weiterentwickelt und genießen eine große Popularität.

 

 Media Center  «Prime Excursion Bureau».

 Mai 2010.

 



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