Parallele Welt. Länge 6,5 mm, Gold. SANTA MARIA. Länge des Models: 3,85 mm. Besteht aus 256 goldenen Komponenten. Meister Nikolai Sjadristy.



Adresse: Kiew, Mazepa-Str., 21, Gebäude 5
Telefon: +38 (044) 280-81-37.
Feiertage: keine.
Das kleinste Buch in der Welt wird hier aufbewahrt. Diese Tatsache ist offiziell im Guinness-Buch festgelegt. Hier ist eine Reihe von unvorstellbaren Kompositionen „zu Hause“, die z.B. auf einer Hälfte des Mohnkernes dargestellt sind und durch das Nadelöhr reitet der ägyptische Pharao… Der Autor all dieser „Mikro-Wunder“ ist der „Wundermeister“ Herr Nikolai Sjadristy, der in die Geschichte der Weltkunst eingegangen ist.
Es gibt auf der Welt nur zwei Museen der „Mikrominiaturen“ – auf dem Gelände des Kiewer Höhlenklosters Lawra sowie im kleinen Gebirgsfürstentum Andorra, das selbst als „Miniatur“ gelten könne. Der Meiser Nikolai Sjadristy ist einer der Menschen, auf den unser Land Ukraine mit Recht stolz ist. Das Museum im weiten Pyrenäenfürstentum ist vorwiegend dank dem weltweit bekannten Talent von Nikolai Sjadristy gegründet worden. Dieser Mensch hat in der Tat einen Floh beschlagen und dieser „beschlagener Floh“ ist auch im Kiewer Museum zu sehen.
Nikolai Sjadristy wurde 1937 in der Ukraine, im Kharkower Gebiet geboren. Seine schöpferische Laufbahn fing in einer Kunstlehranstalt an, dann hat er die Kharkover Landwirtschaftshochschule absolviert, einige Zeit war er als Agronom in Transkarpatien und nachher als Ingenieur im Institut der Akademie der Wissenschaften der Ukraine tätig. Herr Sjadristy ist eine allseitig begabte Persönlichkeit. Er ist Sportmeister der Ex-UdSSR, absoluter Champion der Ukraine im Unterwassertauchensport sowie ein nicht schlechter Dichter. Seine Verse illustrieren jedes Meisterwerk im Museum.
Schon über vier Jahrzehnte befasst sich Nikolai Sjadristy mit dem Schaffen von zahlreichen Meisterwerken im Stil der „Mikrominiaturen“ und ist selbst der Gründer dieser Kunstrichtung. Die Kiewer sowie die Gäste unserer Stadt haben die einmalige Möglichkeit mit dem Schaffen des Menschen in Berührung zu kommen, der in die Annalen der Weltkunst eingegangen ist.
Die im Museum vertretenen Mikrominiaturen zeigen anschaulich die menschlichen Möglichkeiten sogar mit so undenkbar winzigen Objekten und Formen arbeiten und diese schaffen zu können. Bei allen Besuchern dieses einzigartigen Museums entsteht sofort die Frage: wie schafft er das? Was ist dafür notwendig - eine besondere Sehkraft, Sonderwerkzeuge? Doch, der Meister Nikolai Sjadristy hat eine übliche Sehkraft und erst neulich begann er die Brille zu tragen. Die Werkzeuge sind wichtig, aber die ersten seinen Kunstwerke hatte er mit Hilfe einer einfachen Lupe gemacht. Herr Sjadristy wird oft gefragt, über welche Kenntnisse und Fähigkeiten soll man verfügenl, um solche hochpräzisen und komplizierten Arbeiten ausführen zu können. Seine Antwort ist: „Man muss einige Kenntnisse und Erfahrungen im Malen, Komposition und Plastik haben. Man muss perfekt sämtliche Eigenschaften aller Materialien kennen, welche im Werk gebraucht werden sowie eigenen Körper zu beherrschen wissen, um in den Pausen zwischen den Herzschlägen die besonders feinsten Bewegungen mit der Hand, die jegliches Instrument hält, vollziehen zu können“.
Alles so einfach? Doch, seine Errungenschaften hat bislang noch niemand wiederholt. Unser Landsmann bleibt unübertroffen.
Herr Sjadristy ist der Autor solcher Bücher, wie: "Ob es schwierig ist, einen Floh zu beschlagen?" und "Die Geheimnisse der Mikrotechnik". Das letzte wurde ein Paar Male veröffentlicht und als Bestseller im All-Sowjetunion Wettbewerb 1970 für das beste populärwissenschaftliche Buch mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Dem Künstler wurde der Ehrentitel „Der Verdiente Meister des Volksschaffens der Ukraine“ verliehen. Die Meisterwerke des hervorragenden Meisters Nikolaj Sjadristy reisten durch alle Kontinente und haben die unvergesslichen Eindrücke hinterlassen.
Es ist unmöglich die Meisterwerke von Nikolai Sjadristy zu beschreiben. Besteht nur eine Möglichkeit diese zu bewundern, wenn Sie nach Kiew kommen und dieses kleine aber informative Museum besuchen!
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