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Adresse: Wladimirskaja-Str., 57.
Telefon: +38 (044) 234-36-66.
Feiertage: Samstag, Sonntag.
Eines der ältesten Museen in Kiew. Wurde als Idee der Kollektion 1901 gegründet und offiziell 1911 geöffnet. Im Jahre 1912 hatte der bekannte Kiewer Architekt Pavel Aljoschin ein Gebäude extra für das Museum gebaut.
Im Jahre 1917 fand hier seinen Sitz „Zentralnaja Rada“ (Zentralrat) mit M. Gruschevsky an der Spitze. Gerade hier ist am 7(20). November 1917 die Ukrainische Volksrepublik proklamiert und in der Nacht von 24 auf 25. Januar 1918 das IV „Universal“ angenommen worden, welches die Unabhängigkeit der Ukraine verkündet hatte. Hier wurden die Feierlichkeiten anlässlich der Eröffnung verschiedener Lehranstalten organisiert; im Frühjahr und im Herbst 1917 sind hier die ersten zwei Lehrerkongresse der Ukraine veranstaltet worden.
Seit 1921 war in diesem Gebäude das Proletarische Museum und seit 1924 das Museum der Revolution untergebracht. Im Zeitraum 1937-1982 befand sich hier die ukrainische Filiale des zentralen Lenin-Museums in Moskau. Heute steht vor diesem Gebäude das Denkmal dem Leiter von „Zentralnaja Rada“ Michail Gruschevsky.
Der Museumsbestand verfügt über 40.000 Gegenstände und Unterlagen. Hier werden seltene und eigenartige Bücher und Lehrbücher von XV-XVII. Jahrhunderten aufbewahrt: „Lehrbuch für Philosophie, Geographie, Geschichte“ (1488), „Litauisches Statut“ (1570), „Phraseologisches Wörterbuch“ (1598), „Apostel“ (1654), „Chronik der europäischer Sarmatia“ (XVII Jh.), „Evangelion“ (1670), „Der illustrierte geographische Atlas“, der 100 Landkarten beinhaltet (1699-1777), „Evangelium“ (1670), „Poetische Regeln“ (1705) und eine Menge anderer Druckausgaben, die für Studium in Brüderschulen, Kollegien, in der Kiewer Mogila- Akademie und anderen Lehranstalten benutzt wurden.
Das Museum verfügt über die Sammlungen von Lehrbüchern, zahlreichen Dokumenten, Fotos, pädagogisches Periodikum, pädagogisches Lehrmittel der XIX-XX. Jahrhunderte, Materialien und Unterlagen über die den Repressalien unterworfenen Lehrer, Werke von Wissenschaftler- Pädagogen der Ukraine, methodische und technische Lehrmittel verschiedener Epochen. Die Einzigartigkeit des Pädagogischen Museums besteht darin, dass seine Exposition den Entstehungsweg und die Entwicklung des Ausbildungssystems in der Ukraine veranschaulicht. Die Exposition des Pädagogischen Museums ist nach dem thematik-chronologischen Prinzip aufgebaut:
- Ethnographische Pädagogik der alten Slawen;
- „Bücher“-Schulen in Kiewer Rus;
- Geschichte des ukrainischen Buchdruckes;
- Tätigkeit der Brüderschulen in der Ukraine der ХІV-ХVІ Jahrhunderte;
- Pädagogische Prinzipien der Kiewer Mogila-Akademie;
- Kosaken-Pädagogik;
- Philosophisch-pädagogische Visionen des berühmten ukrainischen Gelehrten G. Skovoroda (1724-1794);
- Entwicklung der Hochausbildung in der Ukraine in der ersten Hälfte des ХІХ. Jahrhunderts;
- Vorschulische Erziehung und дошкольное воспитание и pädagogische Tätigkeit von Sophie Russova (1856-1940);
- Ausbildung und das pädagogische Denken in der Ukraine in der Zeitperiode 1920-1930;
- Ausbildung in der Ukraine in den Jahren des Zweiten Weltkrieges.
Es gibt in der Welt wenig Museen solcher Art: es gibt das „Museum der Kindheit“ in Frankreich, Museum des didaktischen Spielzeuges in Russland und England, pädagogische Museen in Vilnius, Tbilissi/Tiflis, Sofia. Das Kiewer Museum ist ein würdiger Vertreter in dieser Kohorte!
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