


Adresse: г. Wladimirskaja-Str., 22а.
Telefon: +38 (044) 228-44-81, 227-25-38.
Feiertage: Samstag, Sonntag.
Im Archiv des Museums gibt es einen Museumsfonds, der aufgrunde der persönlichen Gedenkgegenstände von Kulturschaffenden der Ukraine geschaffen wurde. Dieser Museumsbestand zählt über 20000 Gegenstände. In der Tatsache stellt die Exposition einen Komplex von Memorialkabinetten der ukrainischen Kulturfunktionäre des XX. Jahrhunderts dar: Schriftsteller A. Malischko, A. Golowko, I. Mikitenko, P. Pantsch, L. Perwomaisky, N. Ribak, J. Smolitsch, М. Stelmach, J. Janovsky; Kinoregisseur A. Dowzhenko, Komponist P. Majiboroda, Maler N. Gluschtschenko.
Im Archiv sind die Bestände der staatlichen Behörden, schöpferischen Vereinen und gesellschaftlichen Organisationen konzentriert, deren Tätigkeit auf XIX – Anfang XX. Jahrhunderts fällt: „Direktion des Kiewer ständigen Theaters“, „Kiewer Abteilung der russischen Musikgesellschaft“, „Kiewer Gesellschaft der Kunstförderung“, „Kiewer Gesellschaft des Altertums und der Kunst“ etc.; Vorkriegsperiode: der vereinigte Theater-Trust „Das staatliche polnische Theater“, Verlage „Hart“, „Ruch“ (Bewegung), „West-Ukraine“, „Rote Ukraine“, Kooperativgesellschaft „Maler“ und andere.; Nachkriegszeit: Fonds der Komitees für staatliche Auszeichnung namens Taras Schevtschenko, Verlage „Sowjetischer Schriftsteller“, „Dnepr“, „Kunst“, „Musikalische Ukraine“, „Regenbogen“, Redaktionen der Zeitschriften „Vaterland“, „Universum“, „Kiew“, „Regenbogen“, „Bildende Künste“, „Ukrainisches Theater“, „Musik“, „Ukrkonzert“, Theaterkollektive und Filmstudios der Ukraine.
Hier werden die Fonds der schöpferischen Bunde und Organisationen von Schriftstellern, Komponisten, Malern, Architekten, Journalisten, Film- und Theaterschaffenden etc aufbewahrt. Die Museumsbestände der privaten Herkunft enthalten die Handschriften, Erinnerungen, Tagebücher, persönliche Unterlagen der Maler, ihr Epistolarerbschaft, bildende Materialien usw. Die Geschichte der ukrainischen Kultur der zweiten Hälfte des XVIII. Jahrhunderts und Anfang des XX. Jahrhunderts ist durch Fonds vom T.G. Schewtschenko, I.J. Franko, I.A. Altschevsky, N.N. Arkas, W.I. und S.W. Beretti, B.D. Grintschenko, M.K. Zankovetskaja, I.S. Izhakevitsch, F.S. Krasitsky, M.L. Kropivnizky, J.M. Makovsky, I.S. Netschui-Levitsky, K.G. Stezenko, S.W. Tobilewitsch, M.A. Tutkovsky vertreten.
Im Archiv werden 98 Privatfonds Vorkriegsperiode, 325 Privatfonds Nachkriegsperiode aufbewahrt. 429 Privatfonds des Archivmuseums stellen verschiedene Perioden des literarisch –künstlerischen Prozesses in der Ukraine im XX. Jahrhundert dar. Einen separaten Fonds des Archiv-Museums vertreten die „Dokumente der Kulturschaffenden aus amtlichen Archiven der Staatsanwaltschaft, Gerichtes und KGB-Behörden der USSR“ (1962-1990).
Im Archiv-Museum werden auch 183 Privatfonds der Unabhängigkeitsperiode aufbewahrt. Von 1991 wird das Archiv-Museum durch die Unterlagen und Dokumentation von Kulturschaffenden der ukrainischen Diaspora aus Australien, Brasilien, Kanada, USA, BRD, Frankreich und anderen Ländern aktiv erweitert: Iwan Bagrjaniy (USA), Vera Wowk (Brasilien), O. Gai-Golovko (Kanada), I. Koschelivz (Deutschland), L. Morozova (USA), D. Nitschenko (Australien), W. Nekrasov (Frankreich), Anna Tscherin (USA), Juriy Kosatsch (USA) und andere.
Kennzeichnend für diese Fonds ist eine große Zahl von Epistolarkorrespondenz, welche eine Vorstellung über das literarisch-künstlerische Leben der ukrainischen Diaspora, Tätigkeit solcher Parteien und öffentlichen Vereinen wie Weltkongress der freien Ukrainer, Komitee der Ukrainer von Kanada, Liga der katholischen Frauen, Liga der Befreiung der Ukraine, Verein der ehemaligen UAA- Kämpfer, Bund der ukrainischen Selbständiger, Verein der ukrainischen demokratischen Jugendlichen etc. gewährt.
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