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Gutshaus von Lopuchinis 18. Jh. am Fluss Ros in der Stadt Korsun- Schewtschenkovsky, Tscherkassy-Region
Sonntag, 15 September 2019

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Theater in Kiew > Das Nationale Akademische ukrainische Drama-Theater namens Ivan Franko

     

Gebäude des Solovzov-Theaters nach dem Projekt von E. Brandman, 1898

Ivan Franko

 Musikalisch-dramatisches  Rokoko " Natalka Poltavka" , Musik von М.Lisenko, О.Skripka.

 Adresse: Kiew, Ivan Franko-Platz,3.

 Telefon: +38 (044) 2795921, 2795991. 

 Eines der bekanntesten ukrainischen Theater entstand im Januar 1920 in der Stadt Vinniza. Leitete dieses Theater der hervorragende ukrainische Künstler Ignat Petrowitsch Jura. Die Eröffnung bzw. Präsentation des Theaters fand am 28. Januar 1920 mit der Vorstellung „Sünde“ des bekannten Schriftstellers und Staatsmannes W. Winnitschenko statt. Nach dem Altersstand der Darsteller bestand die Truppe vorwiegend aus Jugendlichen. Dieser Theatertruppe gehören späterhin die namhaften Schauspieler an, wie А. Butschma, I. Girnjak, А. Dobrowolskaja, М. Kruschelnizky, F. Barwinskaja, P. Njatko und andere. Im Zeitraum  1923-26 war die Theatertruppe in der Stadt Kharkow und wurde dabei zum würdigen Konkurrent dem bekannten Theater „Beresil“ gegenüber, welches der berühmte Künstler Les Kurbas leitete. Seit 30.09.1926 arbeitet das Theater in Kiew, im Gebäude des ehemaligen „Solovzov“- Theaters. Die erste Vorstellung auf dieser Bühne war „Wij“ nach Drehbuch des berühmten ukrainischen Schriftstellers Ostap Wischnja.

Das heutige Gebäude des Theaters ist 1898 an der Stelle des Teiches im ehemaligen Gehöft des namhaften Kiewer Professoren für Medizin Herrn M. Mering errichtet worden. Nach dem Ableben des unternehmungslustigen Doktors, der über ein großes Landstück im direkten Stadtzentrum verfügte, wurden auf dessen Territorium die Strassen angelegt und die Bauwerke errichtet.  Das Theatergebäude ist nach dem Projekt der bekannten Kiewer Architekten E. Brandman und G. Schleifer gebaut worden.

 Der ursprüngliche Name des Theaters – „Solovzov-Theater“- ist mit dem Pseudonym seines Besitzers, Schauspielers und Entrepreneurs sowie Adligen Nikolai Fjodorow verbunden. Er hatte in Kiew eine feste und einige Theatertruppe der sog. „Solovzen“ geschaffen, die nicht vertragsgemäß, sondern dem „Ehrenwort“ vertrauten und einig waren. Das Solovzov-Theater genoss eine verdiente Popularität im vorrevolutionären Kiew. Laut Erinnerungen der jungen Kiewer jeder Zeit und später der berühmten Personen, wie K. Paustowsky, M. Bulgakow, A. Wertinsky, ginge es um unvergessliche Eindrucke, die sie von den Aufführungen dieses Theaters erhielten. Auf der Bühne dieses Theaters spielten damals die Schauspieler, welche späterhin auf den Moskauer Bühnen berühmt wurden: I. Bersenew, L. Leonodow, М. Tarchanow, N. Radin.

Nach dem Sterben von Solovzov (1902) verging die Popularität seines Theaters nicht. Nach der Nationalisierung im Jahre 1919 wurde  die Theaterbühne zum zweiten Theater namens Lenin in der USSR. Am 1.Mai 1919 hatte der hervorragende Regisseur K. Mardzhanow ein „sozial bedeutendes“ Stück „Schafsquelle“ aufgeführt. Das glänzende Spiel der Schauspieler, Inszenierung und Stenographie  hatten diesem Stück eine der markanten Stellen in der Theatergeschichte des XX. Jhrs. gesichert.

Nachdem die „Franko-Theater“-Truppe ihren „Sitz“ im Gebäude des Solovzev-Theaters erhalten hatte, machte sie aktiv die Zuschauer mit der ukrainischen Dramaturgie vertraut, die sich  stürmisch Ende 1920-er, Anfang 1930-er Jahre durch folgende Werke  entwickelte: Schauspiele von N. Kulisch, I. Mikitenko, I. Kotscherga, A.Kornejtschuk, L. Perwomaisky und andere. Der Theatertruppe schlossen sich solche hervorragende Schauspieler, wie I. Marjanenko, D. Miljutenko, N. Uzhwij, J. Schumsky, А. Borisoglebskaja, W. Dobrowolskij, P. Njatko, Е. Ponomarenko, N. Jakowtschenko.

 Im Zeitraum 1941-43 arbeitete das Theaterkollektiv in der Evakuierung in Mittelasien, unternahm die Ausreisen in die Front, wurde aktiv im Kino gedreht.

Im schrecklichen Herbst 1941, als Kiew in den ersten Kriegstagen bombardiert wurde, litt am stärksten dadurch das Stadtzentrum, wo sich auch das Theater befindet. Das Theatergebäude war fast anderthalb Jahrzehnte für die Aufführungen nicht geeignet. Im Laufe der Rekonstruktionsarbeiten in 1950-er Jahren wurde das Gebäude aufgestockt, wodurch es die dritte Etage erhielt.

Der namhafte Regisseur und Schauspieler Gnat Jura leitete das Franko-Theater 46 Jahre lang bis 1966. In 1930-er machte sich die Theatertruppe durch talentvolle Schauspiele der Weltklassik berühmt: „Figaros Heirat“, „Abenteuer des braven Soldaten“, „Don Carlos“, „Boris Godunow“. Im Jahre 1940 erhielt das Theater den Status „Akademisches Theater“.

In  1940-70-er Jahren waren im Theater die Regisseure B. Nord, B. Tjagno, B. Balaban, W. Iwtschenko, W. Hackebusch, W. Ogloblin, W. Krainitschenko, W. Chartschenko, W. Skljarenko, D. Lizogub, B. Meschkis, А. Barsegjan, D. Tschaikowsky, S. Smejan und andere tätig.

In den Aufführungen offenbarte sich das Talent der Komponisten N. Pruslin, J. Maitus, S. Zhdanow, K. Dankewitsch, L. Rewutsky, P. Kositsky, W. Rozhdestwensky, А. Phillipenko, А. Bilasch, М. Skorik und anderen.

In der Zeitperiode 1987-2001 leitete das Theater der Regisseur Sergej Dantschenko. Gerade damals hat sich die heutige „Garde“ der bekannten und populären Schauspieler herausgebildet: Bogdan Stupka, Stepan Oleksenko, Julia Tkatschenko, Stanislaw Stankewitsch, Anatolij Chostikojew; Natalja Sumskaja, Bogdan Benjuk,Irina Doroschenko, Polina Lazowa, Ljudmila Smorodina und viele andere. 2002 wurde Bogdan Stupka zum Kunstleiter des Theaters.

Das heutige Repertoire ist reich an folgende hervorragende Stücke: „Enejida“ von Kotljarewsky, „Tewje-Tevel“ von Schalom Alejchem, „ Weisse Krähe“ von Rjabtschinsky, Little Cahes“ von  T. Hofmann sowie „Meister und Margarite“ nach M. Bulgakow, „Drei Schwester“, „Pygmalion“,  „Schwejk“, „König Lear“ etc.

Eine große Popularität genießen auch die Theaterstücke, wie „Othello“ (Regie von W. Malachow), „Carmen“  (Regisseur A. Zhjoldak-Tobilewitsch), „Fibel der Welt“ von G. Skoworoda  (Regisseur А. Anurow), „Revisor“  (Regisseur I. Afanasjev) insbesondere die Aufführungen des hervorragenden georgischen Regisseurs R. Sturua „Zar Ödipus“ von Sophokles und des Regisseurs G. Gladij (Kanada) und die   Schauspiele des englischen modernen Dramatikers Terry Johnson „Hysterie“ über die letzte Lebensperiode von Sigmund Freud. Seit  2002 arbeitet das Theater erfolgreich im Foyer. Das heutige Repertoire kennzeichnet sich durch Genre-Vielfalt. Auf der Bühne werden sowohl die psychologischen, als auch die Komödienstücke sowie musikalische  Vorstellungen aufgeführt. Das Interesse für die moderne Dramaturgie hat zugenommen. 

 Nach der Initiative von B. Stupka wurde beim Theater eine experimentale Bühne „Theater im Foyer“ geschaffen, die nicht nur die Popularität unter den Zuschauern erworben hat, sondern auch zum eigenartigen Labor wurde, wo nach den neuen bedeutungsvollen Mitteln, Regielösungen und dramaturgischen Entdeckungen gesucht wird. Auf dem Spielplan des Theaters im Foyer sind über 10 Stücke vorhanden: Inszenierung der Novelle von I. Franko „ Ouvertüre zum Rendezvous“, die erste in der Ukraine Interpretation  des Stückes von A. Strinberg „Der Vater“,  Monospektakel „Mitgift der Liebe“ von G. Markes, Poem von Byron „Cain“, „Verzauberte Desna“ von  А. Dowzhenko, „Dreadnought“ von  Е. Grischkowez, „Sarah Bernhardt - «Сара Бернар – trotz allem“ von Z. Chschanowsky, „Hof von Heinrich III“ von A. Dumas, „Wir sind alle – Katzen und Kater“ von M.  Zalite, „Hungrige Sünde“ nach Novelle „Neuheit“ von W. Stephanek, „Auf dem Blutfeld“ von L. Ukrainka. 



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