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| Lesya Ukrainka-Theater, Kiew. | Spiele im Hinterhof. | Don Quijote, 1939. |
Adresse: Kiew, B. Chmelnizky-Str.,5.
Telefon: +38 (044) 2344223, 234-90-63.
Es wird kurz und vieldeutig genannt – „Russisches Drama“. Die Geschichte des Theaters und dessen Truppe glänzt durch Sternbild von Namen, die im Laufe von drei historischen Epochen: kaiserliches Russland, UdSSR und heutige Ukraine bekannt sind.
Die Theatertruppemitglieder des russischen Drama- Theaters sagen über sich selbst: „Unser Theater war und bleibt ein Theater des Ensembles“. In seinem Haus wirkten viele namhaften Schauspieler und Künstler, wie Michail Romanow, Jurij Lavrow, Ljubov Dobrzhanskaja, Nikolai Swetlovidov, Eugenia Opalowa, Viktor Dobrovolsky, Viktor Chalatow, Oleg Borisow, Pavel Luspekajewв, Kirill Lavrow, Regisseure: Konstantin Chochlow, Vladimir Nelli, Nikolai Sokolow, Georgij Towstonogow, Künstler: Anatolij Petrizky, David Borowsky, Daniel Lider, Leon Alschiz, Komponisten: Boris Ljatoschinsky, Jurij Schaporin.
Seinen Ursprung nimmt das Theater im Jahre 1891 sowie zieht er sich auf einst bekannte Theatertruppe von N. Solovzov. Gerade hier machte er seine ersten Aufführungen. Das Theatergebäude, in dem die Truppe ihre Tätigkeit begann, war damals als „Bergognie-Haus“ bekannt. Auf dem erworbenen Grundstück im Jahre 1868 ließ Herr Bergognie das Gebäude für den Zirkus errichten. Doch drei Jahre später wurde in diesem das Theater untergebracht, das bis zur Revolution 1917 den Namen von Bergognie trug. Dieses Haus hatten die Theatertruppen von Kropivnizky, Starizky, Solovzov sowie die italienischen Opernsänger gemietet.
Die „Biographie“ des heutigen Theaters ist ab 1926 abzuzählen. Im Jahre 1941 wurde dem Theater der Name der berühmten ukrainischen Dichterin Lesja Ukrainka und 1966 der Status „Akademisches Theater“ verliehen.
Zu Legenden des Theaters wurden folgende Aufführungen: „Lebendige Leiche“ von L. Tolstoi, „Moral der Frau Dulska“ von G. Zapolskaja, „Die Bäume sterben im Stehen“ von А. Kasona mit glänzendem Duo von Eugenie Opalova und Viktor Chalatov, „Warschauer Melodie“ von L. Zorin mit Hauptdarstellerin Ada Rogovzewa, „Gutmütigere Menschen“ von L. Zorin mit Hauptdarsteller Juri Mazhuga, „Mein spöttisches Glück“ von L. Maljugin mit exzellenten Schauspielern Nikolai Ruschkowsky, Wjatscheslav Ezepow, Larissa Kadotschnikova, Ada Rogovzewa, Isabella Pavlova, Sergei Philimonov, „Legende über Monika“ von S. Schaltjanis mit Schauspielern Ljubov Kubjuk, Anatolij Chostikojew, Alexander Ignatusch und Favorit der fünfzehn Theatersaisons – Komödie von Oskar Wilde „Wie wichtig ist seriös zu sein“.
Seit 1994 leitet das Theater der Volkskünstler der Ukraine, Regisseur Michail Reznikowitsch.
Das Theater kennzeichnet sich durch Traditionalismus in seiner Auslegung und das Ausmaß in Inszenierungen. Es gibt einige experimentalen Kleinbühnen und Exposition, die der Theatergeschichte gewidmet ist.



