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Erlöser – und Verklärung Christi- Kloster in Nowgorod-Sewersky im Tschernigov-Gebiet
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Mittwoch, 08 Februar 2012

Liebe Gäste, wir würden  Sie gerne mit unserem lieben Kiew im neuen 2012 Jahr vertraut machen!      

Reisen in der Ukraine > Naturwunder in der Ortschaft Kireschi

Taras Kravez, extra für «Prime Excursion Bureau» .  

Naturwunder in der Ortschaft Kireschi Naturwunder in der Ortschaft Kireschi

Bild 1. Narzissental Naturwunder in der Ortschaft Kireschi  

 Bild 2. Gebirge an der Grenze zw. Mukatschevo- und Svaljava- Bezirken

 
 Narzissental ist die Perle der reichen und mannigfaltigen Natur des Transkarpatiens, der einzigen Region in der Ukraine  wo apropos die Naturdickichte des schmalblätterigen Narzisses erhalten sind.  Das Narzissental liegt in ein Paar Kilometer vom Bezirkszentrum Chust entfernt, das früher (bis 1939) die Hauptstadt der Karpaten-Ukraine war.  Narziss ist zu einem eigenartigen Wahrzeichen dieser Gegend geworden.
       
 Die Massenblütezeit von Narzissen in der Ortschaft Kireschi fällt auf die zweite Hälfte von Mai und dauert bis zum Mitte Juni. Gerade in diesem Zeitraum wird hier eine echte „Wallfahrt“ beobachtet: die zahlreichen Touristen, Photokünstler, Maler, Naturforscher, treffen hier hastig ein, um dieses einmaliges Naturwunder bewundern zu können.

Die Blüte dieses wilden Narzisses ist extrem  weiß mit einer „kühlen“ Schattierung. Das Narzissental erfreut in dessen Blütezeit nicht nur das Auge, sondern berauscht durch  sanftes Aroma. Der bekannte Naturschützer, Professor der Uzhgoroder Nationaluniversität Herr Vassily Komendar hat einmal betreffs dieses Naturwunders triftig geäußert: „Im Mai erlebt die Ortschaft Kireschi den echten Frühlingsball“. Die Einheimischen sind  von der Schönheit dieser Naturerscheinung entzückt und halten  das Narzissental für eines der sieben Naturwunder ihrer Heimat. 

Narzissental berückt eigentlich auch in anderen  Frühlingsmonaten: im März beispielsweise durch Schneeglöckchen, im April durch die zarten Maiglöckchen. Doch die Narzissenblüte ist unübertroffen... Es ist schwer zu sagen worin besteht das Geheimnis der Anmut von Narziss: in dessen adeliger Zartheit, Originalität oder in der einzigartigen berauschenden Duft?   
 
Das Narzissental besitzt eine Fläche von 256,5 ha, das Relief ist uneben: die Erhöhungen wechseln mit den Vertiefungen. Die Narzissen wachsen hier in der Höhe ca. 180-200 m über dem Meeresspiegel.       

Vom Westen ist das Narzissental durch kleine Reliefserhöhung umgeben, die mit Gärten bewachsen ist.  Von Osten, Süden und teilweise Westen ist das Tal durch die Hügel  umgeben. Der schmalblätterige Narziss, der in den Gebirgsorten von Alpen, Balkan, Süd-und Ost-Karpaten vorkommen ist, ist nur  im Transkarpatien umfangreich erhalten, wie vorstehend erwähnt wurde.

Einst war das Narzissental im Besitz  eines hiesigen sog. Kolchozes (sowjetische Landwirtschaftsstruktur). Als die Frage über die Übergabe von fast 300 ha Ländereien an das biosphärische Karpatennaturschutzgebiet entstand, weigerten sich die Kolchoz-Bauern nicht, weil sie sich der Idee bewusst waren, dass hier um die Erhaltung des einmaligen botanischen Objektes geht.   

Am 12. Dezember 1979 wurde das Narzissental als Naturschutzterritorium erklärt und dem biosphärischen Karpatennaturschutzgebiet untergeordnet. In Bezug auf diese Tatsache hat ein tschechischer Journalist bemerkt: "Dieser Präzedenzfall zeugt davon, dass die Kultur der einfachen Gebirgsbewohner erheblich erhöht wurde".

Die Leute haben tatsächlich rechtzeitig begriffen, wie wichtig ist dieses  einmalige Naturwunder für die Nachkommen zu erhalten.  
 
Mit dem Narziss sind recht viele Legenden, Bräuche und Sitten verbunden. Eine der  Mythen reicht in die Antike zurück. Aus der altgriechischen Mythologie erfahren wir, dass dem schönen jungen Mann Narziss, dem Sohn des Fluß-Gottes Kefis und der Nymphe Lipiopa, ein langes Leben prophezeit wurde, doch unter einer Voraussetzung, dass er sein Gesicht nie sehen würde. Narziss ist mit unwahrscheinlich schönem Äußeren aufgewachsen.

Viele Frauen versuchten seine Liebe zu erlangen, doch vergeblich, er blieb gleichgültig ihnen gegenüber. Er erwiderte auch die Liebe der Nymphe Echo nicht, die von den Gefühlen zu ihm beinahe dahinsiechte.  

Die vernachlässigten und beleidigten Frauen beschwerten sich bei der Göttin der Gerechtigkeit Nemesidi über Narziss. Einmal auf dem Heimweg von der Jagd sah Narziss seine Widerspiegelung im Bach und verliebte sich in diese. So verstarb er von der Liebe  zu sich selbst. An seinem Sterbeort wuchs eine niedliche weise Blume, deren Schönheit etwas kühl war. Diese Blume wurde Narziss genannt und dadurch entstand im Volke der Begriff „Narzissmus“.
 
Im alten Rom galt Narziss als Symbol des Sieges, die Griechen hielten  ihn für die Blume der Gefallenen, die Chinesen stellen die Narzissen zu Hause statt Tannenbaum auf zum Neujahrfest, die Engländer verehren Narziss und nennen ihn Nationalblume, in der Schweiz werden die Narzissfeierlichkeiten veranstaltet...
   
Die Wissenschaftler sind der Ansicht, dass diese Pflanze Zeuge der Eiszeit sein sollte. Der schmalblättrige Narziss ist auch eine Heilpflanze, die Alkaloide  und Etheröl enthält.  
        
Mittlerweile tun die Naturwissenschaftler des biosphärischen Karpatennaturschutzgebietes alles in ihren Kräften stehende, um die Pflanzenfamilie des schmalblättrigen Narzisses eingehend zu erforschen und vegetativ sowie per Samen vermehren und züchten zu können. Hauptanliegen besteht in der Erhaltung und weiterer Pflege dieses vom Gott gesegneten Landstriches.



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Naturwunder in der Ortschaft Kireschi


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