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Mittwoch, 05 Oktober 2022

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Artikel > Goldenes Zeitalter der ukrainischen Fotografie

Über ukrainische Fotografie Ende XIX – Anfang XX. Jahrhunderts kann man sagen: es war ihr goldenes Zeitalter

 Alexander TRATSCHUN, Historiker der inländischen und ausländischen Fotografie
Extra für «Prime Excursion Bureau»

 

 Der nicht gleichgültige Blick auf die Entwicklung bzw. Evolution der ukrainischen Fotografie (1839-2008) zeigt, dass deren goldenes Zeitalter auf den Zeitraum 1887-1915 fällt. Fotografie kam in die Ukraine im Sommer 1839 (Lvov/Lemberg, J. Gloyzner). In Kiew und Odessa kamen die ersten Fotographen in der ersten Hälfte 1840-er, in Kharkow -1851 zum Vorschein. Außer den üblichen Aufnahmen, wie Porträts, Gruppenbilder, Landschaftsbilder etc., trieb die Keime auch Dokumentar- und Wissenschaftsfotographie. 

 So, z.B. der gebürtige Einwohner des Tschernigower Gebietes A. Murenko (1837-1875) veröffentlichte ein Fotoalbum „Von Orenburg durch Chiwa nach Buchara“. Für „Photographie des Sekondeleutnants A. Murenko“ wurde der Autor mit der Medaille der Russischen Geographischen Gesellschaft ausgezeichnet.

 

An Umzäunung.
Postkarte des Verlages
 « Tagesanbruch »
Auf dem Markt.
Foto von I.Chmelevsky

   Es ist auch die innländische Photo- Literatur aufgekommen. Zum Beispiel, der Meister aus Odessa I. Migursky hatte als der erste im Russischen Imperium „Praktisches Lehrbuch für Photo und neueste Vervollkommnungen und Anlagen“ (1859) geschrieben und der Professor aus Kharkov N. Beketov veröffentlichte sein Werk „Entwicklung und heutiger Stand des Photos“ (1865).

Eine gewisse Aktualität erwarb auch die Photo-Ausbildung. Schon 1863 fing I. Migursky an die Theorie und Praxis der Kunst zu unterrichten, versuchte eine spezielle Lehranstalt/Institut für Fotowesen zu stiften, hatte doch seitens Gouverneurs keine Zustimmung bzw. Genehmigung erhalten.

1867 fand in Kiew die erste Fotoausstellung statt. Und in Kharkow wurde im Auftrag der Stadtduma (Stadtverwaltung) die Frage über die Gründung einer Foto-Abteilung im Stadtmuseum gestellt. Schon 1883 konnte man in dessen Schaufenster die Fotos von Ivanizky, Paderevsky, Shchelkov und anderen sehen.

 Unsere Fotomeister nahmen an den Ausstellungen in Europa teil und wurden zu Gewinner: Einwohner von Kharkow V. Dosekin siegte in Berlin  (1865); Einwohner von Lvov E. Tschemesky wurde in Paris  (1871) und in Wien (1873) ausgezeichnet. Erfolgreich waren die Vertreter der Stadt Odessa, besonders R. Freodorovitsch  (Athen, 1875), G. Raul (Paris, 1878), B. Gottlieb (Genf, 1880), V. Tschechovsky («Britische und west-englische Amateurassoziation», 1880). Zeichneten sich auch der Kiewer F. de Moser  (Paris, 1878, 1880) und Poltawer I. Chmelevsky (Brüssel, 1883) aus.

 1850-1870 tauchten die ersten Amateurfotografen auf. Und zwar in Kiew – D. Birkin, G.Tschugujevitsch, V.Bez. Der letzte beschäftigte sich mit der wissenschaftlichen Fotografie. Im Jahre 1883 wurde er mit der  „Medaille des Fortschritts“ (Wien) für Fotoatlas  mit Bildern von Oberfläche des menschlichen Gehirns ausgezeichnet.

Auf solche Weise wurde im Zeitraum 1840-1880 der Grundstein zu ukrainischer Fotografie gelegt. In selber Zeit erfolgte in der ganzen Welt ein bedeutender Durchbruch in der Fotoentwicklung. Die fotografischen Filme, die tragbaren Fotoapparate  wurden sehr breit eingesetzt und gefragt; heftig entwickelte sich die Herstellung der Fotoapparate, entstanden die effektiven Anlagen der Kunstbeleuchtung usw.

Auch die grundlegenden Forschritte in der Fotoästhetik wurden beobachtet. Wenn in den ersten Jahrzehnten war Foto nur ein Mittel der „protokollarischen“ Aufnahme der umgebenen Welt (Umwelt), so in 1880-ern kam eigentlich der Verstand, dass die Foto nicht nur eine utilitaristische, sondern auch eine ästhetisch Funktion erfüllen kann; dass sie nicht nur die Fakten sammeln, sondern auch die Gefühle des Fotografen, seine  Wahrnehmung der Schönheit dieser Welt vermitteln kann.  Fortschritt in der visuellen Kultur, ästhetische Einstellung   der Fotografie  gegenüber brachte zu Entstehung einer neuen Richtung, sog. Pictorialismus/Bildlichkeit (1889-1914).

 Das Interesse zur Fotografie, deren Zugänglichkeit bedingten und förderten die Herausgabe spezieller Literatur. Zu dieser Zeit kamen die Bücher von N. Bobir, V. Gretschinsky, A. Gutschön, T. Zainok zum Vorschein. Зайнока. Die Geographie der Ausgaben war genug breit (Elisabethgrad, Kiew, Lvov/Lemberg, Nikolaev, Odessa, Kharkov, Tschernigov und andere Städte). Entstand Fotoperiodika.

102-jähriger S. Romanenko.
Foto von G. Lasobsky
Im Garten.
Foto M. Petrov

Noch zu einer Modifikation bzw. Variante der Fotoproduktion wurde das Flugblatt. 1895 wurden in der Druckerei von S. Kulzhenko die Ansichtsblätter von Kiew herausgegeben. Späterhin kamen die Ansichtskarten von Odessa, Poltava, Tschernowzi und anderen Städten zum Vorschein. Ee waren die Ansichts- Ethnographieserien, wie z.B. „Die Aussichten der ukrainischen Dörfer und Siedlungen“ usw. Den größten Beitrag zu deren Schaffung hatten die Photographen A. Zavadsky, A. Ivanizky, D. Markov, V. Svetlitschny, I. Chmelevsky geleistet.

Das Vorhandensein der speziellen Literatur förderte die Entwicklung der Fotoausbildung. 1895-1897 wurden die Fotokurse in Kiew, Lvov, Odessa und 1903 das künstlerische Handwerksdruckatelier in Kiew eröffnet, wo die fotografischen Disziplinen unterrichtet wurden. Es war die einzige Schule für Fotowesen in Russland. Der Photograph M. Petrov hatte mit der Unterrichtung der Disziplin „Praktische Photographie“ an Kiewer Polytechnischer Universität 1906 angefangen. Seit 1916 funktionierten in Odessa die phototechnischen Kurse von G. Mutschnik-Michailov. Eine bedeutende Rolle in der Entwicklung der Fotoausbildung hatte die II. Tagung der russischen Funktionäre in Photowesen gespielt (Kiew, 1908).

Fotomeister erprobten sich in Genrefotografie,  Stilleben , Fotomontage, Fotocollage, Fotosessionen  

Die Herausbildung und weitere Entwicklung der wissenschaftlichen Photographie dauerte fort. 1891 hielt V. Visozky einen Vortrag „Über den Einsatz der Photographie  in der Bewertung der gefälschten Dokumente“.  Mit der Gerichtsfotografie befassen sich auch andere Kiewer; wie V. Favorsky und V. Rusezky. Eine ganze Reihe von Erforschungen wurden in der Fotochemie-Bereich vorgenommen.  1910 schrieb der Kiewer B. Lundin nach der Veröffentlichung seiner Methode der Anfertigung von Buntplatten, dass er „einen Haufen von Briefen aus meisten Ländern der Welt (außer Russland) von verschiedenen Unternehmen und Wissenschaftlern erhielt, in denen ihm das Gelt und die Laboratorien angeboten wurden“.

Die Erfolge in der Entwicklung der Literatur, Ausbildung und Wissenschaft förderten die Herausbildung am Ende de XIX. Jahrhunderts einer ganzen Gruppe von hervorragenden Fotokünstlern. Wir erwähnen bloß die Namen der allerbesten.  F. de Moser – der echte Annalenschreiber Kiews.  Er hinterließ uns eine ganze Galerie von Gestalten seiner Zeitgenossen (N. Lisenko, M. Starizky, Е. Ptschilka und andere), viele Alben mit Ansichten unserer Stadt. Er war Träger von Medaillen in Madrid (1890), Florenz, Brüssel (1890). Die Pariser Zeitung „Figaro“ schrieb, dass dem F. de Moser die einzige Auszeichnung im Bereich der Photographie – Goldmedaille „im großen Schaffenskreis der Völker“ verliehen wurde. 1890 wurde er in Brüssel zum Mitglied der Akademie der schönen Künste und der Wissenschaft gewählt und in Paris  mit Grand Prix und dem Orden Legion of Honor ausgezeichnet sowie zum Mitglied der Nationalakademie gewählt.

Noch ein Kiewer G. Lasovsky zeichnete sich durch das Können aus, die künstliche und natürliche Beleuchtung zu kombinieren, wofür ihn die Pariser Nationalakademie mit dem Großen Goldmedaille und dem Diplom des Ehrenmitgliedes und die Akademie der Erfinder mit dem Ehrendiplom ausgezeichnet hatte. Einwohner der Stadt Poltava I. Chmelevsky  (1849-1924) befasste sich mit vielen Genres. Als Porträtmaler hinterließ er uns die Gestalten der Kulturschaffenden jener Zeiten. Er  bewahrte auch die Landschaften, die mit dem Leben des hervorragenden Schriftstellers Nikolai Gogol verbunden waren. Den größten Eindruck allerdings erwecken seine Genreepisoden, wo er das ukrainische Alltagsleben wiedergab.  I. Chmelevsky erhielt die Preise in Paris (1889, 1900), Chicago (1893) usw... 1900 wurde ihm auf der Weltausstellung in Paris die Auszeichnung der französischen Regierung (Orden „Academic Palms“) und der Ehrentitel „Offizier der Akademie“ verliehen.

Einwohner der Stadt Odessa B. Gottlieb erhielt die Auszeichnungen in Brüssel und London (1888), Paris (1889). Noch ein Piktorialist aus dieser Stadt A. Hornstein (1872-1926) kennzeichnete sich durch beeindruckende Huldigung vor der Schönheit der Natur des Lebens, was er in seinen Werken gezeigt hatte. Er bevorzugte die elegischen Landschaften.

Mädchen mit dem Schulterjoch.
Foto von I. Chmelevsky
Stadt Zhitomir. Kreuzung der Berditschev- und Sadovaja Strassen


Einwohner der Stadt Tschernovzy (West-Ukraine) G. Bachrinovitsch wurde zum Besitzer von Medaillen in Brüssel und Paris (1888). Der leidenschaftliche See-Darsteller, der gebürtige  Krim- Einwohner V. Sokornov wurde mit der Bronzemedaille in Paris ausgezeichnet (1900). Dem Einwohner der südlichen Stadt Sumi M. Gramm wurde 1905 Grand Prix in Paris sowie das Goldene Ehrenkreuz und Medaille in Brüssel verliehen.

 Einen großen Beitrag in die Entwicklung der ukrainischen Photographie leistete die Kharkover Schule: А. Ivanizky, А. Fedezky, P. Michailovsky und N. Leschtschinsky. А. Ivanizky  (1854-1920) war als Porträt- (Мaxim Gorki, Аnton Tschechov, D. Javornitky und andere), sowie Landschaftsfotograf  («Zu Füße  des Kosaken-Berges») bekannt. А. Fedezky (1857-1902) war nach dem Abschluss des Fotoinstitutes in Wien seit 1880 in Kiew und seit 1886 in Kharkov tätig. Er ist Autor von Portraits solcher hervorragenden Persönlichkeiten, wie I. Aivazovsky, P. Tschaikowsky, M. Zankovetskaja und anderen. Als Landschaftsfotograf Как ist durch zahlreiche Landschaften der Krim bekannt. N. Leschtschinsky (1887-1927) — Autor von Portraits der Schauspieler und Künstler F. Schaljapin, V. Petip, Ansichtskarten mit  Portraits  der Artisten des Moskauer Kunsttheaters, Ansichtkarten mit Ansichten der Stadt Kharkov. Er ist Träger der Goldmedaillen, mit denen er in Rom und London (1903) ausgezeichnet wurde.

Die schon erwähnte Entwicklung der Weltphotographie in 1880-er führte auch zur Blüte der Fotoamateurbewegung, zur Notwendigkeit deren Systematisierung. Seit 1887-er bis  1911-er entstadnden 12 Fotovereinigungen. Zuerst waren es die Fotoabteilungen bei der Kaiserlichen Russischen technischen Gesellschaft  (Odessa, 1887, Kharkov und Kiew, 1888) und nachher die fotografischen Gesellschaften in Odessa  (1891, 1906, 1911), Simferopol (1896), Kiew (1901), Lvov (1903), Kamenez-Podolsky (1908), Zhitomir  (1910) und Poltava (1911). In diesen Vereinigungen wurde eine aktive Tätigkeit im Bereich der Fotokunst geführt.

Entwicklung der Weltfotografie führte zur Blüte der Fotoamateurbewegung

Unter den Fotoamateuren sind besonders die Kiewer M. Petrov und M.Bobir und Lvover H. Mikoljascha zu erwähnen. Der erste war Hauptideologe unserer Photographie 1906-1916 Jahre Die Amerikanerin N. Rosenblum, Autorin des Fundamentalwerkes „Die Weltgeschichte der Photographie“  (New York, 1984) bezeichnete unter anderem M. Petrov als „Kunstdirektor der Bildzeitschrift“, betonte darauf, dass er „sein Schaffen ohne herzlose Vorstellung über die Natur vollzog, die gummi- pigmentalen Verfahren verwandte,  künstlerisch an das Thema heranging“. Sie behauptete, dass er  der echte Leader unter den russischen Fotografen war, welcher M. Petrov nachfolgte. М. Bobir war der markante Vertreter von Piktorialismus. Er ist Autor des Sammelbandes „Umgebungen Kiews.    Ödländer“  und des Buches „Kunstphoto. Gespräche eines Photographen“, wo er das Kolorit, Charakter der ukrainischen Natur  wiedergab und die echten poetischen Gestallten schuf. Es gelang ihm „etwas Eigenständiges, durch die Stimmung Inspiriertes“ zu schaffen („Fotografisch Blättchen“, 1915). Über den Lvover H. Mikoljasch  (1872-1931), Fotomaler, Theoretiker, Publizisten, Teilnehmer der Ausstellungen in Krakow (1902), Budapest, Wien (1903), Gewinner/Sieger  der Slawischen Fotoausstellung (1903) schrieb  „Amerikanisches Jahrbuch für Photographie“ (1928) und Frau N. Rosenblum  hatte in ihrer „Weltgeschichte der Photographie“ darauf hingewiesen: „Mikoljasch ersah, dass die Fotomaler jegliche Meinung, Laut bzw. Ton und Wort anstatt kitschiger und pedantischer Präzision darstellen konnten, Konzeption, die ihn zur  Idealisierung  des bäuerlichen Lebens führte“.

 Ende XIX. Jahrhunderts kamen durch die Entwicklung der fotomechanischen Druckprozesse (Halbton/Halbschattierung -Verfahren) die ersten Fotos in den Zeitungen („Leben und Kunst“, 1814) zum Vorschein. 1914 wurde in der West-Ukraine das „Presse- Quartier der Sech- Scharfschützer“ gegründet. In jedem “Hundert“ gab es einen Fotograf. Im Jahre wurde „Light Painting/Photographie der Sech- Armee“ gegründet. All dies wurde zu Grundlage der ukrainischen Fotojournalistik.

Die ukrainischen Fotomeister begrenzten sich nicht durch Portraits – und Landschaftsaufnahmen. Sie probierten sich auch in anderen Genres aus. Unter anderem in: Genrephotographie, Stillleben, Fotomontage, Fotocollage, Fotosessionen. Es wurde ein bestimmter Beitrag zur Theorie der Fotokunst geleistet. So, z.B. von N. Petrov — Theorie des Porträts, М. Bobir — Landschaft, А. Hornstein — Stillleben, А. Ivanizky — Fotomontage, А. Schabelsky — Fotosession.

Erdölfelder in Borislav Ukrainische Sech- Scharfschützer Gruppe von Hauern neben einer der Minen in Ekaterinoslavl- Gouvernement


 Eines der wichtigen Merkmale der Fotoentwicklung ist Fotoausstellung. 1908 fand in Kiew beispielsweise eine Internationale Ausstellung statt. Die Zeitschrift „Kunst und Drucken“  (1909) schrieb, dass „sogar die bekannten Namen der Ausländer den Gütefaktor der Werke keineswegs  zu beeinträchtigen vermochten,  welche die Mitglieder der Gesellschaft „Daguerre“ vertraten“.  Im Jahre  1910 informierte dieselbe Zeitschrift, dass „die Werke der Kiewer Gesellschaft von Fotoamateuren „Daguerre“ nach Einschätzungen der speziellen Presse Deutschlands, Englands und Italiens einen hervorragenden Erfolg auf der Internationalen Ausstellung   in Dresden (1909) haben sollten“. Es war übrigens die größte Ausstellung weltweit seit der Erfindung der Photographie. 1911 fand in Kiew der „Internationale Salon der Kunstphotographie“ statt, wo die Werke aus USA, England, Deutschland, Frankreich und anderen Staaten vertreten waren.

Die ersten Schritte hatte auch die heimische Fotoindustrie gemacht. 1891 präsentierte der Kiewer S. Dubinsky  einen Fotoapparat, welcher in seiner eigenen Werkstatt  hergestellt wurde. Kommentar des Professors V. Bez hierfür: „ Die Kamera unterscheidet sich keineswegs vom ausländischen Fabrikat“. In Lvov verkaufte E. Brodkovsky die Fotoapparate eigener Fertigung, für die er mit der Medaille ausgezeichnet wurde (1903). Anfang des XX. Jahrhunderts hatte die Werkstatt von I. Pokorny (Stadt Odessa) die Fotoapparate „Ljubitel“, „Kosmos“ und im Jahr  В 1903 den Stereo-Fotoapparat „Pokornoskop“ hergestellt.

Über die ukrainische Photographie Ende des  XIX — Anfang des XX. Jahrunderts kann man ohne Übertreibung sagen: es war tatsächlich deren goldenes Zeitalter. Es war die Zeit als die Werke der ukrainischen Fotografen dem Weltstandard entsprachen und unsere hervorragenden Fotokünstler weltweit anerkannt wurden. Seit dieser Periode wurden zwei ukrainische Fotomeister (Kiewer M. Petrov und Lvover H. Mikoljasch) in USA 1984 veröffentlichte „Weltgeschichte der Photographie“ eingetragen, welche die besten Fotomeister aller Zeiten und Völker vertritt.

Februar 2010