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Donnerstag, 01 Dezember 2022

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Artikel > In Kiewer Sophien- Kathedrale wurde die Ausgabe des Evangeliums aus Reims von Fürstin Anna Jaroslavna präsentiert

 Ort: Die Nationale Pflegestätte der Kultur und Geschichte „Sophien-Kathedrale“ (Wladimir-Str., 24, Kiew) Am 20.10.10 fand in der Sophien-Kathedrale die Präsentation der Ausgabe des berühmten Kiewer Denkmals der ersten Hälfte des XI. Jahrhunderts – Evangeliums aus Reims in ukrainischen, englischen und französischen Sprachen statt. Es ist das älteste einheimische Buch, das aus der Bibliothek des Großfürsten Jaroslav des Weisen stammt, die von ihm im Jahre 1037 auf dem Gelände der Sophien-Kathedrale gegründet wurde. Das Altkiewer Evangelium aus Reims wurde nach Frankreich von der Tochter Anna des Kiewer Fürsten Jaroslav des Weisen nach Frankreich mitgebracht.  

 Man nimmt an, dass während der Heiratszeremonie mit dem französischen König Henry I,  die fürstliche Tochter Anna Jaroslavna auf  dieses Evangelium den königlichen Eid   geschworen hatte. Bisher gilt dieses einzigartige Manuskript in der regionalen französischen Kollektion als verloren gegangen: es wurde in der Stadtbibliothek der Stadt Reims aufbewahrt. Reims gilt als eine alte Krönungsstadt der französischen Könige.

«Über das Gebetbuch der Fürstin Anna wusste ich schon längst. Doch erinnerte mich daran, als ich das Buch über Anna Jaroslavna gelesen hatte, erzählt der Initiator und Inspirator der Ausgabe, Vorsitzende des Enzyklopädiefonds der Ukraine Herr Oleg Ivanus. – Ich fing an die Informationen über Annas Gebetbuch zu suchen und fand dieses in Frankreich unter der Bezeichnung „Reims Evangelium“. Und kriegte heraus, dass sich dieses Evangelium in der Bibliothek der Stadt Reims befindet».

Laut Aussage von Oleg Ivanus, sollte er den bekannten französischen Fotographen der ukrainischen Herkunft Herrn Juri Bilak gebeten haben diese Bibliothek zu besuchen und alle 32 Seiten dieser Reliquie zu fotografieren. Das ist alles, was von dem uralten Evangelium übrig geblieben ist, welches laut Begutachter  „viele Katastrophen erlebt hatte».

 „Juri Bilak übergab die Digitalinformation in die Ukraine und beantragte  bei französischen Behörden die Genehmigung diese ausdrucken zu können“, so Oleg Ivanus. Er versicherte, dass die Reims-Bibliothek die einmalige ukrainische Rarität nicht geheim hielt und sogar im Jahre 1975 das Evangelium auf der Ausstellung in Moskau präsentierte. Die Moskauer Forscherin Lidija Zhukovskaja wurde damals die erste philologische Spezialistin, welche die Möglichkeit hatte die Reims-Evangeliumsseiten in Original zu erforschen. Doch das veröffentlichte wissenschaftliche Ergebnis erwies sich als  zu kärglich.

Die Wissenschaftler behaupten, dass diese Reliquie ein breites Erforschungsthema darstellt. Wenigstens dadurch, dass diese altkiewer Handschriften aus Reims eine einmalige historische Quelle für die Geschichte der ukrainischen Sprache ist.

„Kyrillische Hefte des Evangeliums aus Reims sind das älteste Denkmal  des Kiewer Buchwesens und gleichzeitig eines der authentischen Muster der ukrainischen Sprache. In dieser Hinsicht kommen ihm nur einzelne altertümliche Inschriften, die auf den Wänden der Sophien- Kathedrale   entdeckt wurden“, - erklärt der Historiker.

„Schlichtes Fragment der altkiewer Handschrift besitzt seinen Platz in einer Reihe mit solchen allgemein anerkannten, markanten Errungenschaften der Bestätigungsetage von Kiewer Christentum, wie die Sophien- Kathedrale sowie das erste Muster der einheimischen Literatur in Original – „Sage über Gesetz und Glückseligkeit“ von dem ersten Metropoliten der Kiewer Rus Ilarion.

Trotz des stürmischen Schicksals, kehrte dennoch die Reliquie in die Heimat als vollwertige Ausgabe  in drei Sprachen zurück.

Laut „Ukraina Molodaja /Junge Ukraine“