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Dienstag, 18 Januar 2022

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Artikel > UNESCO-Welterbe in der Ukraine

Skibin Eugeniy, Dolmetscher-Stadtführer
extra für "Prime Excursion Bureau"
 
 

 

UNESCO-Welterbe in der Ukraine

Welterbe – Naturobjekte oder die vom Menschen geschaffenen, in Bezug auf welche, die vorrangigen Aufgaben in deren Aufbewahrung und Popularisierung  bestehen, was sich durch ihre besondere historische bzw. ökologische Bedeutung erklärt.

1972 hat UNESCO die Welterbekonvention zum Schutz des Kultur- und Naturerbes verabschiedet, die 1975 in Kraft trat. Die ex- UdSSR СССР ratifizierte die Konvention am 9. März 1988. Bis April 2009 wurde die Welterbekonvention von 186 Länder-Teilnehmern ratifiziert.  

   
Status  eines Welterbeobjektes gewährt die nachfolgenden Präferenzen:

  • Zusätzliche Garantien für Unversehrtheit und Integrität der einzigartigen Naturgüter.
  • Erhöht das Ansehen der Territorien sowie die Behörden, die diese verwalten.  
  • Fördert die Popularisierung der auf der Welterbe-Liste eingetragenen Objekte sowie die Entwicklung von alternativen Benutzungsmethoden der Naturressourcen  (zuallererst den ökologischen Tourismus).
  • Gewährt die Priorität in der Mittelbeschaffung für die Unterstützung der Kultur- und Naturerbeobjekte in erster Linie aus dem Welterbefonds.  
  • Fördert die Monitorings und Kontrolle über den Erhaltungsgrad der Naturgüter.

Nach dem Stand vom 1. Juli 2009 enthält die Liste des Welterbes 890 Objekte (darunter 689 des Kultur-, 176 Naturerbes und 25 gemischte Objekte) in 148 Ländern. Die Staaten, auf deren Territorien sich die Welterben befinden, übernehmen die Verpflichtungen für die Erhaltung dieser Welterben.

Im Rahmen der Liste existiert noch eine Unterliste von Welterbeobjekten, die sich unter Gefahr der Vernichtung befinden. Auf diese Liste werden zeitweilig diejenige Objekte aufgenommen, welche jeglichen Gefahren ausgesetzt sind, die durch naturgemäße Ursachen bzw. die Einmischung des Menschen hervorgerufen sind:  Militärkonflikte und Kriege, Erdbeben und andere Naturkatastrophen, Umweltverschmutzungen, Jagdfrevel, chaotische Bebauung etc. Die Eintragung auf diese „Sonderliste“ appelliert über die äußerste Notwendigkeit der Sonderrücksicht  auf die aufgenommenen Güter und das unverzügliche Maßnahmentreffen  hinsichtlich deren Erhaltung.   

 Kriterien der Unterschutzstellung

Das Hauptziel der Welterbeliste:  die entsprechenden Objekte zu schützen und weltweit bekannt zu machen, die in deren Art eine herausragende universelle Bedeutung aus historischen, künstlerischen oder wissenschaftlichen Gründen besitzen.

In Rücksicht darauf und nach der präzedenzlosen Objektivität strebend, wurden die Einschätzungskriterien ausgearbeitet.  Ursprünglich (seit 1978) gab es die Kriterien nur für die Kulturgüter und diese Liste zählte sechs Positionen. 

Um eine gewisse Balance zwischen verschiedenen Kontinenten wiederherzustellen, kamen nachher die Naturgüter zum Vorschein und wurde für diese die entsprechende Liste aus vier Positionen erstellt. 2005 sind all diese Kriterien anschließend zusammengefügt worden und jedes Objekt des Welterbes entspricht in seiner Beschreibung wenigstens einer davon.  

 Kriterien für Kulturgüter

  • I. Das Objekt stellt ein Meisterwerk der menschlichen Schöpferkraft dar.
  • II. Das Objekt zeigt, für einen Zeitraum oder in einem Kulturgebiet der Erde, einen bedeutenden Schnittpunkt menschlicher Werte in Bezug auf die Entwicklung von Architektur oder Technologie, der Großplastik, des Städtebaus oder der Landschaftsgestaltung auf.
  • III. Das Objekt stellt ein einzigartiges oder zumindest außergewöhnliches Zeugnis von einer kulturellen Tradition oder einer bestehenden oder untergegangenen Kultur dar.
  • IV. Das Objekt stellt ein hervorragendes Beispiel eines Typus von Gebäuden, architektonischen oder technologischen Ensembles oder Landschaften dar, das einen oder mehrere bedeutsame Abschnitte der Geschichte der Menschheit versinnbildlicht.
  • V. Das Objekt stellt ein hervorragendes Beispiel einer überlieferten menschlichen Siedlungsform, Boden- oder Meeresnutzung dar, das für eine oder mehrere bestimmte Kulturen typisch ist, oder der Wechselwirkung zwischen Mensch und Umwelt, insbesondere, wenn diese unter dem Druck unaufhaltsamen Wandels vom Untergang bedroht wird.
  • VI. Das Objekt ist  in unmittelbarer oder erkennbarer Weise mit Ereignissen oder überlieferten Lebensformen, mit Ideen oder Glaubensbekenntnissen oder mit künstlerischen oder literarischen Werken von außergewöhnlicher universeller Bedeutung verknüpft. (Das Komitee einigte sich, dass dieses Kriterium in der Regel nur in Verbindung mit anderen Kriterien angewandt werden sollte.) 
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  • Kriterien für Naturgüter
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  • VII. Das Objekt weist überragende Naturerscheinung  oder  einen Raum von  außergewöhnlicher Naturschönheit und ästhetischer Bedeutung auf.  
  • VIII. Das Objekt stellt  ein außergewöhnliches Beispiel  der Hauptstufen der Erdgeschichte dar, darunter der Entwicklung des Lebens, wesentlicher im Gang befindlicher geologischer Prozesse bei der Entwicklung von Landschaftsformen oder wesentlicher geomorphologischer oder physiogeografischer Merkmale.  
  • IX. Das Objekt stellt ein außergewöhnliches Beispiel bedeutender in Gang befindlicher ökologischer und biologischer Prozesse in der Evolution und Entwicklung von Land-, Süßwasser-, Küsten- und Meeres-Ökosystemen sowie Pflanzen- und Tiergemeinschaften dar.
  • X. Das Objekt enthält die für die In-situ-Erhaltung der biologischen Vielfalt auf der Erde bedeutendsten und typischsten Lebensräume, einschließlich solcher, die bedrohte Arten enthalten, welche aus wissenschaftlichen Gründen oder ihrer Erhaltung wegen von außergewöhnlichem universellem Wert sind. Zudem wird ein Schutz- und Erhaltungsplan verlangt, der ausreicht, um die Erhaltung sicherzustellen.  

    Ukraine  

    Ukraine ist zurzeit auf der UNESCO-Liste des Welterbes durch 4 Objekte vertreten. Das sind: 1 Naturerbe   („Buchenurwälder in den Karpaten“) und  3 Kulturerben („Sophienkathedrale“ und „Höhlenkloster Lavra Petscherska“ in Kiew;  „Historisches Zentrum von Lwow (Lemberg); „Struve-Bogen“). 

    Sophienkatedrale ist das erste architektonische Denkmal in der Ukraine, das in das Welterbeverzeichnis der UNESCO 1990 aufgenommen wurde.   Kiewer Heilige Sophie wird von Historikern und Wissenschaftlern erforscht und den zahlreichen Touristen besucht, die durch wunderbare byzantinische und altrussische Architekturkunst begeistert werden.

    Beim Betreten der Kathedrale ist man fasziniert von ihrer Großartigkeit und Erhabenheit.  

    Die strengen Maßverhältnisse des Innenraums und die aus dem 11.Jh. erhalten gebliebenen monumentalen Wandmalereien (260 m² von 640 m² ursprünglicher Mosaiken und etwa 3000 m² Fresken) bestechen durch ihre Vollkommenheit. In den 30er- 40er Jahren des XVII. Jhs. gründete der Metropolit Peter .Mogila auf dem  Gelände der Kathedrale ein Mönchskloster. In dieser Zeitspanne entstanden der Glockenturm, das Refektorium, das Haus des Metropoliten, das westliche Tor, die steinerne Klostermauer, der südliche Torturm, das Wohngebäude für die Klosterbrüder sowie das Priesterseminar (Burse).

    In der Architektur dieser Bauten und der äußeren Gestaltung fanden die wesentlichen Züge des ukrainischen Barock des XVII- XVIII. Jhs. ihren Niederschlag.
    Der Großfürst Jaroslaw der Weise hatte den Grundstein zur Heiligen Sophie gelegt
    . Er ist als hervorragender Herrscher und Regent  in der früheren Geschichte von Kiewer Rus bekannt. In der ersten Hälfte des XI. Jhs regierte er den großen Staat – Kiewer Rus, welcher den beträchtlichen Teil  von Ost-Europa besaß. Kiewer Staat erreichte eine Blütezeit unter seiner Regentschaft. Damals war Kiewer Rus eine der größten zivilisierten Großmächte in Europa. Jaroslaw der Weise pflegte die politischen, wirtschaftlichen und dynastischen Beziehungen zu vielen europäischen Staaten anzuknüpfen.

     Um 1035 herum begann Jaroslaw mit einer weit reichenden Heiratspolitik. Er ließ seine Töchter, Söhne sowie seine nahe Verwandtschaft mit Königen bzw. Kaisern und Königstöchtern vermählen. Dadurch hatte Kiewer Rus dynastische Verbindungen mit Norwegen, Schweden, Frankreich, England, Polen, Ungarn, dem Byzantinischen und den deutschen Reich. Auch seine Gattin Ingigerd aus dem Norden stammte, sie war die Tochter des Schwedenkönigs Olof Skötkonung.

    Jaroslaw der Weise ließ im ganzen Reich nach byzantinischem Vorbild viele Kirchen, Klöster, Schreibschulen und Festungsanlagen errichten, reformierte die ostslawische Gesetzgebung und hielt sie erstmals schriftlich fest (Russkaja Prawda) und gründete in Kiew die erste ostslawische Bibliothek. Über seine Tätigkeit und Schaffen kann man während Besichtigung der Sophienkathedrale mehr eingehend erfahren.

    In Bezugnahme darauf, dass die Kathedrale der Heiligen Sophie den Status einer Staatlichen Pflegestätte für Baukunst und Geschichte hat und in das Welterbeverzeichnis der UNESCO aufgenommen ist, ist es verboten sie jeglicher religiösen Gemeinde zu übergeben sowie die Gottesdienste drin abzuhalten.  Die Ausnahme ist der 24. August – Feiertag der Unabhängigkeit der Ukraine, an dem die Vertreter aller Konfessionen und religiösen Gemeinden in der Ukraine (außer russischer Orthodoxkirche des Moskauer Patriarchats) eine gemeinsame feierliche Messe in der Sophienkathedrale veranstalten.  

Kiewer Höhlenkloster    

 Auf den höhen und steilen Hügeln des rechten Dnepr- Ufers ragte majestätisch das Kiewer Höhlenkloster empor. Es gilt schon von jeher  als die Wiege des Mönchtums und Bollwerk der Orthodoxkirche in Russland.
Das Höhlenkloster ist Anfang des XI. Jhs. gegründet und im Laufe von 9 nachfolgenden Jahrhunderten  bebaut worden. Seine Bezeichnung „ Petscherska“ Lavra ist auf das ukrainische bzw. altrussische Wort „Petschera“  zurückzuführen, was die „Höhle“ bedeutet. Auf diesem Territorium gab es die Höhlen, wo die ersten Mönche ihre Zuflucht gefunden und diese bloß tiefer und breiter gemacht hatten.

   
Es ist jetzt schwer genau zu sagen, ob diese Höhlen natürlicher Herkunft, oder künstlich von den Urmenschen ausgegraben sind. Seit dem XII Jh. wird das Kloster „Lavra“ genannt. Dieses griechische Wort bedeutet  ein großes, reiches und bedeutsames Kloster. Seit dem VI. Jh. wurden die großen Klöster in Orient als Lavras bezeichnet und diesen Namen erhielten dann auch die größten Klöster in Russland. Diese hohe Auszeichnung erhielten nur wenige bedeutende Klöster im orthodoxen Russland. Im XVII.Jh. wurde diese Bezeichnung in den Rang eines Titels erhoben, der nur privilegierten Klostern zustand.

Das Kiewer Höhlenkloster ist 1051 von den Mönchen Antonius und Theodosius gegründet worden. Die Mönche des Klosters, und vor allem die Einsiedler, kennzeichneten sich durch  höhe Sittlichkeit und Asketismus.  
Kiewer Höhlenkloster war ein einflussreiches geistiges, soziales und kulturelles Zentrum, hatte eine besondere Rolle in der Verreinigung von ostslawischen Stämmen gespielt, genoss  den verdienten Ruhm nicht nur in Russland, sondern auch in Polen, Armenien, Byzanz, Bulgarien und anderen Ländern.

Ab 40-er Jahren des  XIII. Jhs. bis Anfang des  XIV. Jhs. war das Höhlenkloster der Zeuge  der schwierigen Zeiten von tatarisch-mongolischen Überfällen.  Zum Ende des  XVI Jhs.,  verschiedene Schwierigkeiten überwältigend, setzte eine intensive Bautätigkeit ein. Es entstanden neue Sakralbauten, wurden die Ländereien erworben.

 Keiner von russischen Imperatoren und deren Familienmitglieder ließen das Kiewer Höhlenkloster außer acht: Alexej Michailivitsch und Peter der Große,  Katherine II, Anna Ioannovna, Nikolai I und Nikolai II, Alexander I, Alexander II, Alexander III, Paul, Elisabeth (Tochter Peter des Großen)…

Auf dem Gelände des Klosters sind viele namhafte Persönlichkeiten verschiedener Zeiten beigesetzt worden. 1911 wurde hier der hervorragende Staatsmann des russischen Imperiums, Ministerpräsident  Peter Stolipin beerdigt.

Nach der sog. russischen „Oktoberrevolution“ 1917  kamen auch für das Kloster die schwierigsten Zeiten in seiner Geschichte. Laut  Dekret  der jungen  Sowjetmacht: „ Über die Trennung der Kirche vom Staat und der Schule von der Kirche“  wurde das ganze Eigentum der kirchlichen und religiösen Gemeinden als Gemeingut des Volkes erklärt.  Und nach den Wirren des Bürgerkrieges wurde das Höhenkloster 1926 in ein staatliches Museumsreservat umgewandelt. Die Höhlen wurden geschlossen.

Sehr stark wurde das Kloster während des Zweiten Weltkriegs in Mitleidenschaft gezogen. Viele Bauwerke wurden teilweise zerstört. Aus noch nicht geklärten Gründen ist 1941 die Maria-Himmelfahrt-Kathedrale gesprengt worden.

Anlässlich der Begehung des 1000-jährigen Jubiläums der Christianisierung der Kiewer Rus wurde 1988 der untere Bereich des Klosters samt  beiden Höhlen und Bauwerken der Mönchsgemeinde wieder zurückgegeben, was durch Verordnung des Ministerkabinetts der USSR genehmigt wurde. Das Mönchsleben wurde damit wiederbelebt. Hier siedeln auch wieder Mönche in den traditionellen Höhlen. Die Maria-Himmelfahrt-Kathedrale wurde von 1998 bis 2000 wiederaufgebaut.

Im Jahre 1990 wurde die nationale Kiewer Petschersky historisch-kulturelle Pflegestätte auf die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. 

Ensemble des historischen Zentrums von Lvov oder die sog. Altstadt  ist  das ins UNESCO-Welterbeverzeichnis aufgenommene Territorium der Stadt. Auf der 22. Konferenz des UNESCO-Welterbekomitees (Kioto/Japan, 1998) wurde die Stadt Lvov auf die Liste des Welterbes eingetragen. Das UNESCO-Welterbekomitee hat hierfür folgende Gründe und Übereinstimmung mit nachstehenden Kriterien vorgelegt:
   

  • Kriterium ІІ: Nach seiner Städtebaustruktur und Architektur stellt Lvov ein hervorragendes Muster der Synthese von Architektur und künstlerischen Traditionen in West-Europa dar, mit solchen Traditionen, wie in Italien und Deutschland;
  • Kriterium V: Die politische und geschäftliche Rolle der Stadt Lvov zog immer an sich eine gewisse Menge von ethnischen Gruppen mit verschiedenen kulturellen und religiösen Traditionen, welche die vielfältigen, doch gegenseitig verbundenen Gemeinschaften der Stadt  bildetet, und der Beweis dafür  ist und immer war die städtische Architekturlandschaft.

Das ganze Ensemble des historischen Zentrums besitzt das Territorium von 120 ha des altrussischen und mittelalterlichen Stadtteils, sowie das Gelände der Kathedrale von Heiligen Jura auf dem Heiligen Jura-Berg.  Die Pufferzone des Ensembles vom historischen Zentrum macht ca. 3000 ha aus.

 Der Struve-Bogen, benannt nach dem Astronomen Friedrich Georg Wilhelm Stuve (14. 4. 1793 - 11.11.1864) ist eine Kette von geodätischen Messstationen, die vom Nordkap bis hin zum Schwarzen Meer reicht. Diese Kette zählt 265 Messstationen; jede stellt einen Steinwürfel mit der Kantelänge von 2 m.  Die Gesamtausdehnung der Kette macht über 2820 km aus. Diese wurde mit dem Ziel geschaffen die Parameter   der Erde, deren Form und die Ausmaße zu definieren.

 Man kann heute die Messstationen in Norwegen, Schweden, Finnland, Russland, Estland, Lettland, Litauen, Weißrussland, Moldova und Ukraine finden. Am 28. Januar 2004 wandten sich diese Länder an das UNESCO- Welterbekomitee mit dem Angebot die erhaltenen 34 Messstationen von Struve-Bogen  als Denkmal des Welterbes zu erklären.  Geodätischer Struve-Bogen wurde innerhalb von 40 Jahren (1816 -1855) in der Länge von 2820 km vermessen. Das ist die Strecke vom Erdvermessungspunkt Fuglenes, nicht weit von  Nordkap in Norwegen (Breite 70° 40′11″n. b.)  bis zum Dorf Staraja Nekrasovka, Ukraine, Odessa-Gebiet, unweit von Donau (Breite  45° 20′03″n. b.), was den Meridianbogen mit der Amplitude  25° 20′08″ bildet. 

Man kann heute die Messstationen in Norwegen, Schweden, Finnland, Russland, Estland, Lettland, Litauen, Weißrussland, Moldova und Ukraine finden. Am 28. Januar 2004 wandten sich diese Länder an das UNESCO- Welterbekomitee mit dem Angebot die erhaltenen 34 Messstationen von Struve-Bogen  als Denkmal des Welterbes zu erklären.

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Die Organisation der Vereinten Nationen in den Angelegenheiten von Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) beabsichtigt  im Juni 2010 die Frage über die evtl. Eintragung auf die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes von 2 Objekten in der Ukraine zu erörtern. Darüber informierte neulich das Ministerium für Kultur und Tourismus der Ukraine.

Diese Objekte sind:

·         Andreas-Kirche und Kirill-Kirche in Kiew, welche Ukraine für die Aufnahme auf die UNESCO-Liste durch Erweiterung der schon existierenden Nomination „Kiewer Sophie“ und „Kiewer Petscherska Lavra“ präsentiert.  

·         Residenzen von Metropoliten in der Stadt Czernowitz, Ortschaft Bukowyna, West-Ukraine.

Diese Objekte hat UNESCO aus der von der Ukraine vorgelegten vorläufigen Liste ausgewählt und hat der Ukraine das Recht gewährt deren evtl. Aufnahme ins Welterbeverzeichnis zu bestehen. Die vorläufige Liste von der Ukraine zählt 14 Objekte. Die UNESCO-Konferenz in Sevilla (Spanien) hat auf diese Liste von der Ukraine das historische Zentrum der Stadt Odessa eingetragen.