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Sonnenuntergang am Dnepr. Fragment. Autor Zwenigorodsky V. 1970
 
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Sonnenuntergang am Dnepr. Fragment. Autor Zwenigorodsky V. 1970
Montag, 17 Januar 2022

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Aktuelles Kulturleben > „Kiewer Sophie“ begeht im nächsten Jahr ihr 1000-jähriges Jubiläum

Die Wissenschaftler haben endgültig bewiesen, dass der Großfürst Wladimir 1011 die Sophien- Kathedrale zu bauen anfing und sein Sohn-Thronnachfolger Jaroslav der Weise diese im Jahre 1037 fertig gebaut hätte. Die lange Zeit vorhandene Verwirrung in der Angelegenheit der Datenkorrektur sollten die Annalenschreiber gestiftet haben. 

Eine lange Zeit waren die Spezialisten der Ansicht, dass auf dem Freskobild  im Zentrum des Gotteshauses der Großfürst Jaroslav der Weise mit seiner Familie dargestellt ist und dies angeblich bezeugen sollte, dass gerade er dieses hervorragende Bauwerk errichten ließ.

- In der Tatsache ist hier die Familie von „Täufern“ der Kiewer Rus – Fürsten Wladimir und seiner Gattin Anna – dargestellt – erklärt die Leiterin der Abteilung für wissenschaftlich-historische Forschungen des Nationalen Denkmalschutzgebietes „Kiewer Sophie“ Frau Nadezhda Nikitenko.

 – Und die Fresken in den Turmräumen entlang  der steilen Treppen, die zu fürstlichen Emporen führen, zeigen uns die Heiratsfragmente von Wladimir und Anna – byzantinischer Zarentochter. Mit ihrer Ehe begann die Christianisierung der Kiewer Rus. Eine Reihe von schriftlichen Quellen bestätigen auch das frühere Entstehen der Kathedrale und lassen sogar den genauen Bautermin feststellen. Hier geht es um Datum der Einweihung der Sophien- Kathedrale – 4. November und 11. Mai. Es war üblich, dass die Kirchen in der Kiewer Rus sonntags eingeweiht wurden. In dem zweiten Jahrzehnt des XI. Jahrhunderts (als laut erhaltenem Graffito das Bauwerk errichtet werden sollte) fallen diese Daten auf Sonntag 1011 und 1018. Dies soll bedeuten, dass der Grundstein der Kathedrale während der Regierungszeit von Wladimir am 4. November 1011 gelegt wurde und deren Bau schon beim Fürsten Jaroslav am 11. Mai 1018 eingeweiht werden sollte.

Während der Rekonstruktion haben die Erforscher auf einem Bogengewölbe eine  einmalige Inschrift entdeckt, welche 1634 nach dem  Erlass des Metropoliten Pjotr Mogila erfolgt wurde. Diese lange Inschrift in altslawischer Sprache fang mit dem Worten an, welche sagten, dass der Bau des Gotteshauses  im Sommer 1011 begonnen hätte…  

Frau Nadezhda Nikitenko behauptet, dass  Metropolit Pjotr Mogila über die Dokumente des Kirchenarchivs  verfügen sollte, das am Ende des XVIII. Jhs. niedergebrannt war, und konnte wissen, dass der Grundstein dir Kirche im Jahre 1011  gelegt wurde.  

Kiewer Sophie“ ist eine Art „steinerne“ Chronik der Ukraine. Die Kirchenwände sind von tausenden Graffiti bedeckt und einmaligen Fresken bemalt. Hier kann man über das Alltagsleben der Leute in verschiedenen Epochen, die Gebete und sogar… die Verwünschungen lesen. Wie, z.B. eine davon ist an den Fürsten Rostislav Wsevolodovitsch dafür gerichtet, dass er einen Mönch ertränkte. Die Aufschrift lautet: „Soll Rostislav nicht ins Himmelsreich kommen…“. Die Prophezeiung ist in Erfüllung gegangen indem sich der Fürst bald darauf im Fluss ertrank… Die Wände wurden auch für die Alphabetisierung der Kinder und als eine Art Fabelbuch benutzt. Die Kathedrale bewahrt viele Geheimnisse, die noch zu enträtseln   sind.

 

Lauf Information: kp.ua