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Der Gesamtblick auf das Kiewer Lavra Höhlenkloster am Anfang des 20. Jahrhunderts.
 
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Montag, 17 Januar 2022

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Aktuelles Kulturleben > In „Kiewer Sophia“ wurde die 800-jährige Freske freigelegt

Die Restauratoren der „Kiewer Sophia“ legen in der Kathedrale eine Freske frei, um eine andere wiederherstellen zu können, welche man zum letzten Mal etwa 800 Jahre zuvor gesehen hatte. Es stellte sich neulich ganz zufälligerweise heraus, dass eine Freske in der nördlichen Galerie der Kirche zwei Schichten   hat und jede eine Darstellung trägt.  

In 1950-er bröckelte ein Stück von Wandverputz  ab und darunter öffnete sich eine andere Wandmalerei, welche aus XI. Jh. stammte. Diese Tatsache wurde fixiert, doch aufgrunde keiner Finanzierung nicht weiterentwickelt. Erst heute hat man angefangen diese Arbeiten fortzusetzen.

Man kann annehmen, dass diese „Doppelfreske“ wie folgt entstand: als Anfang des XI. Jahrhunderts die Kathedrale fertig gebaut wurde, hatte man unter dem Fenster der Galerie die Fresken aufgetragen. Etwa im Zeitraum XII–XIII. Jh.  wurde dieses Fenster aus einem unbekannten Grund mit Ziegeln  zugemauert und drauf entstand ein neues Freskobild mit Darstellung von drei Heiligen in voller Größe.

“Es ist genau bekannt, dass die zweite Freske in XII-XIII. Jh. aufgetragen worden ist,  weil die Wissenschaftler Graffito drauf mit Datum entdeckt haben - erklärt der Chef-Maler und Restaurator des Denkmalschutzkomplexes „Kiewer Sophia“ Herr Anatoli Ostaptschuk   – Wir hoffen, dass so was nicht deshalb vorkommen war, dass die erste Freske beschädigt worden war. Es ist übrigens die einzige solche Stelle, in anderen Galerien bleiben die Fenster heil wie ursprünglich“.

Jetzt ist die Freskodarstellung mit Doppelschichtgaze und speziellem Papier  abgedeckt, um sie bei der Demontage  unversehrt erhalten zu können.

„Wir versuchen diese Freske abzunehmen uns auf der gegenüber liegenden Wand zu exponieren,- setzt  Anatoli Ostaptschuk   fort. – Wir haben die Freske in 10 große Teile eingeschnitten. Dann werden diese  befestigt, damit sie nicht auseinanderfallen und lösen behutsam von der Wand los. Danach bringt man diese Freskoteile an drei großen Schilden an. Die untere Freskodarstellung soll dabei nicht beschädigt werden. Ähnliche Technologie wurde schon in der Erlöser- Kirche auf Berestovo während der Freilegung einer Freske des XII. Jahrhunderts eingesetzt“.

Das zugemauerte Fenster soll auch vom Mauerwerk freigelegt werden. Sein tausendjähriges Alter ist auch eine große Seltenheit: ähnliche sind nur auf dem ehemaligen Territorium von Byzanz erhalten.  Einige Ziegel wurde schon abgenommen, welche einen Holzrahmen mit dicken (ca. 10 cm) Querbalken jener Zeit abdeckten.

Um welche Holzgattung geht es hier, soll bald festgestellt werden, doch kann man schon jetzt sicherlich sagen, dass dieses Holz vorzüglich erhalten ist. Dabei ist noch ein gewölbtes Glasstück der smaragd-grüner Farbe heil geblieben. Damals war das Herstellungsverfahren vom flachen dünnen Glas noch nicht bekannt. Es wird vorgesehen, alle Wiederherstellungsarbeiten in einigen Monaten zu vollenden.

Laut „Kiewer Zeitung“